Zeitmanagement: Schluss mit Zeitverschwendung

Zeitmanagement ist ein wichtiger Faktor im Studium. Vorlesungen, Privatleben und Entspannung – das alles muss unter einen Hut gebracht werden. Schnell stellt man fest, dass ohne eine ordentliche Planung nichts funktioniert. Entscheidend ist, die vorhandene Zeit schlau aufzuteilen. Ansonsten droht in der nächsten Klausur ein heftiger Blackout.

Wofür geht deine Zeit verloren?

In wenigen Wochen schreibst du eine Klausur und fragst dich, wieso du noch nichts dafür gelernt hast. Irgendwie fehlt es dir immer an Zeit. Die Tage vergehen wie im Flug und du hast nichts geleistet. Das möchtest du ändern und das ist die richtige Einstellung.

Erstelle eine Liste mit Zeitdieben. Gerade die kleinen Dinge stehlen dir Zeit, ohne dass es dir auffällt. Wie viele Stunden benötigst du, um dich an deinen Schreibtisch zu setzen? Es ist völlig in Ordnung, hin und wieder kurz abzuschalten. Wie sieht deine Freizeit aus? Schaust du eine Serie im TV an? Sei ehrlich zu dir selbst: Bleibt es bei einer Folge oder zappst du danach noch stundenlang das Programm durch? Als Student fühlt man sich schnell gestresst. Woher soll man die Zeit zum Putzen nehmen, wenn drei unerledigte Hausarbeiten auf einen warten? Genau hier liegt der Denkfehler.

Reduziere deine Aufgaben auf die wichtigsten Dinge

Das ist die Geheimregel des erfolgreichen Zeitmanagements. Nimm dir eine Woche Zeit und notiere dir jeden Abend, was du den Tag über gemacht hast. Wovon hast du dich ablenken lassen? Um deine Zeit sinnvoll zu nutzen, musst du den Zeitdieben auf die Schliche kommen. Es macht einen großen Unterschied, ob du 6 Stunden vor dem Computer sitzt und auch wirklich für deine Prüfungen lernst. Viele Studenten hocken den halben Tag vor ihrem Rechner und wundern sich, wieso sie den Stoff nicht können. Die Lösung ist schnell gefunden: Lässt du dich von deinem Smartphone ablenken? Checkst du alle paar Minuten deine Nachrichten? Fängst du plötzlich an deine Fenster zu putzen?

Wie kannst du deine Zeit sinnvoll einteilen?

Streiche sinnlose Aktivitäten oder fasse sie kompakt zusammen. Du lässt dich während der Lernzeit von deiner Wohnung ablenken?

Notiere dir einen konkreten Zeitplan.

Zeitplan

Mit einem Zeitplan kannst du deine Woche strukturieren und schaffst Zeit für Lernphasen.

Dieser kann sich auf eine Woche beschränken oder mehrere Monate umfassen – je nachdem, in welcher Studienphase du dich gerade befindest. Lege klare Uhrzeiten fest, die nur zum Lernen eingeplant sind. Bündele alle anderen Aktivitäten, wie den Haushalt. Putze die Fenster von 17 bis 18 Uhr, während die Lernzeit von 10 bis 14 Uhr eingeplant ist. Schalte dein Handy aus, da deine Konzentration dem Lernstoff gelten sollte. Es kostet viel Zeit, sich wieder in die Materie einzulesen. Wer sich alle 15 Minuten von SMS ablenken lässt, zieht die Lernphase unnötig in die Länge.
Vorlage des Zeitplans/Wochenplans zum Ausdrucken (PDF)

Es gibt einen Weg, wie du Privatleben und Hochschule gleichzeitig genießen kannst: Du musst den Zeitplan in die Praxis umsetzen und unwichtige Dinge weglassen. Bist du dir sicher, dass du dich ehrenamtlich in der Fachschaft beteiligen musst? Hast du dieses Semester vielleicht einige Seminare zu viel belegt? Viele Studenten neigen dazu, sich selbst zu überschätzen. Irgendwann erreicht jeder sein Limit, abhängig von Arbeitspensum und Stresstoleranz. Und dann geht nichts mehr. Freilich kannst du dein Limit mit Energy Drinks und Kaffee um einige Tage herauszögern, doch das macht sich an den Ergebnissen bemerkbar.

Wie viel Zeit investierst du in deinen Nebenjob?

Viele Studenten müssen arbeiten gehen, um sich ihr Studium zu finanzieren. Wichtig ist, dass du deinen Arbeitsplatz schlau auswählst. Wie viel verdienst du? 50 Cent machen einen großen Unterschied, gerechnet auf den ganzen Monat. Wie lange benötigt die Anfahrt? Kannst du deinen Arbeitsplatz kostenlos mit dem Studententicket erreichen? Viele Studenten sparen sich die Zeit und kaufen sich mehrere Snacks auf der Arbeit. Hast du schon einmal nachgerechnet, wie viel Geld du dafür im Monat ausgibst? Im Endeffekt geht ein ganzer Arbeitstag für die kleinen Leckereien drauf. Es macht wenig Sinn, für 2 Stunden an der Kasse zu stehen – sofern der Verdienst nicht wahnsinnig hoch ausfällt. Versuche einen Nebenjob direkt bei deinem Wohnort zu finden. Das spart Zeit für die Anfahrt. Bewirb dich rechtzeitig für einen Ferienjob, da es effizienter ist 8 Stunden am Stück zu arbeiten.

Welche Aktivitäten sollte ich lieber sein lassen?

Wie viel Zeit steht dir zur Verfügung? Jeder Mensch benötigt Freizeit zur Entspannung. Verzichte auf einige Aktivitäten. Streiche die Projekte, die dir schlechte Laune bereiten. Kannst du in 5 Jahren von dieser Aktivität profitieren? In welchem Projekt steckt deine Leidenschaft? Diese Fragen helfen dir bei der Auswahl der richtigen Aktivitäten. Achte darauf, dass Körper und Geist in Gleichgewicht bleiben. Wer keinen Sport treibt, wird Schwierigkeiten mit der Konzentration erhalten. Vergiss nicht, dich regelmäßig mit Freunden zu treffen. Als Student benötigst du einen Ausgleich zur stressigen Prüfungsphase.

Es hilft, wenn du dir dein Leben wie ein Haus vorstellst. Die einzelnen Bestandteile stehen für Familie, Freunde, Gesundheit, Partnerschaft und Studium. Lässt du das Dach weg, wird das Haus unbewohnbar. Versuche jede dieser Aktivitäten abzudecken, damit du innerlich im Gleichgewicht bleibst.

Wie überprüfe ich mein Zeitmanagement?

Ziel der Zeitplanung ist es, deinen Arbeitsalltag zu strukturieren. Teile die verschiedenen Bereiche in Wichtiges und Unwichtiges ein und ändere deine bisherigen Lebensgewohnheiten. Aus psychologischer Sicht solltest du alte Routinen durch neue Abläufe ersetzen. Du bist es gewohnt, jeden Nachmittag mindestens zwei Stunden TV zu schauen? Ändere diese Gewohnheit in eine Sporteinheit um und du musst abends nicht mehr joggen gehen. So hast du jeden Abend eine Stunde mehr für deine Freunde zur Verfügung.

Du möchtest wissen, wie gut dein Zeitmanagement ist? Das kannst du an deinem Zeitplan überprüfen. Bist du über die Aufgaben informiert, die in nächster Zeit anstehen? Du kannst erst dann richtig planen, wenn du über dein Leben Bescheid weißt. Hast du Pufferphasen eingeplant? Oft benötigt eine Lerneinheit länger, als man ursprünglich beabsichtigt hatte. Wie oft lässt du dich von Kleinigkeiten ablenken? Gönne dir Zeit zur Entspannung. Plane einen Ausflug mit Freunden ein, bei dem du so richtig abschalten kannst. Diese Zeit wird dir helfen, die stressigen Phasen zu überstehen.

Starte einen Probelauf von einer Woche. Hast du deine Ziele erreicht? Wie fühlst du dich? Hältst du es kaum noch aus, musst du deinen Zeitplan etwas lockerer gestalten. Steht eine schwierige Prüfung bevor, solltest du rückwärts planen – ausgehend vom Prüfungsdatum. Vergiss nicht an Sicherheitsreserven zu denken. Es wird einige Wochen dauern, bis du alle Zeitdiebe hinter Gitter gebracht hast. Es lohnt sich, denn du wirst dein restliches Studium vom effektiven Zeitmanagement profitieren.

Tipps für den Start

Richtiges Zeitmanagement – Tipps für den Start

Tipps zum besseren managen oder zum sparen von Zeit gegen Ende des Semesters sind meist pures Gold wert. Denn insbesondere das richtige Zeitmanagement ist eine der Königsdisziplinen des Studiums. Am Anfang des Semesters noch in Unmengen vorhanden, scheint sich die Zeit mit dem Ende des Semesters schnell rar zu machen. Viele „Ersties“ fühlen sich dann von der Informationsmenge, die sie bewältigen müssen, erschlagen. Zusätzlich nagt der Prüfungsdruck an den ohnehin schon gestressten Nerven und der ein oder andere Dozent möchte noch eine Ausarbeitung oder eine mündliche Präsentation sehen. Auch hier kann man mit einigen Tricks und Insidertipps besser durch das Studium kommen.

Tipps zum Lernen

Auch bestimme Drehs und Kniffe fürs Lernen selbst helfen bei der Bewältigung des Lernpensums. So treten bei dem einen oder anderen Studenten schon mal Kopfschmerzen durch das viele Lernen auf, andere sitzen bis tief in die Nacht in der Bibliothek und wälzen Enzyklopädien. Allerdings können solche Horrorszenarien leicht verhindert werden. Gerade das Lesen von Fachbüchern und Fachzeitschriften ist eine der Hauptquellen des studentischen Wissens. Mit bestimmten Lernmodellen oder Lesemethoden lassen sich aber auch augenscheinlich unlesbare Texte erschließen oder komplexe Zusammenhänge mit Leichtigkeit bewältigen.

Hoch im Kurs: Selbstorganisation

Da das Studium viele organisatorische Veränderungen im Vergleich zur Schulzeit mit sich bringt, entstehen auch einige Probleme die vorher keine waren. Plötzlich muss man sich seinen Stundenplan selbst zusammenstellen. Hausaufgaben dienen nur noch zum Üben und Anwesenheit bei Seminaren oder Vorlesungen sind keine Pflicht mehr. Auch viele neue Aufgaben und Pflichten hageln auf einen Studenten herab. Glücklicherweise geben dir die folgenden Texte einige Tipps und Tricks um das Studieren so annehmbar wie möglich zu gestalten.

Oft bietet sich eine Checkliste an, um zu Beginn den Überblick zu behalten.
Wir haben die wichtigsten Tipps für euch zusammengestellt:
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