Die besten Notebooks fürs Studium

Über 2 Millionen sind es in Deutschland, und du gehörst dazu: Studentinnen und Studenten, eingeschrieben an deutschen Universitäten. Da darf ein passendes Notebook als guter Freund an der Seite nicht fehlen. Hohe Verlässlichkeit, gute technische Features und dabei ein guter Preis: Das ist für Studenten wichtig. Welche Notebooks diese Ansprüche erfüllen können, das erfährst du hier.

 

Kriterien für ein Studenten Notebook

Mit deinem Laptop bist du an keinen festen Ort gebunden

Mit deinem Laptop bist du an keinen festen Ort gebunden und kannst von überall aus arbeiten!

– Ein Notebook gibt dir Mobilität. Es ist dein „Büro“, wo immer du gerade bist: Ob Bibliothek, Hörsaal oder Heim.
– Es muss dafür gut verarbeitet sein, so dass es all die Höhen und Tiefen deines Studienalltags locker mitmacht.
– Da das Notebook dich täglich begleitet, ist ein möglichst niedriges Gewicht von Vorteil.
– Natürlich sollen alle wichtigen Office Tools reibungslos laufen.
– Gerade durch den mobilen Einsatz in verschiedenen Räumen ohne Stromnetz ist eine lange Akkulaufzeit von Nöten.
– Dennoch sollte gerade solch ein Notebook auch für Studenten erschwinglich sein.

Es gibt tatsächlich einige Notebooks, die dem nahezu gerecht werden. Ganz pragmatisch spricht die Liste der Anforderungen eigentlich für eine Bildschirmgröße nicht über 13 Zoll. Wenn du nur dieses Notebook hast, lohnt sich für zu Hause ein externer großer Bildschirm.
Nun zu den Favoriten:

 

Lenovo Yoga 2 13 mit 13,3 Zoll Bildschirm

Das neue Notebook von Lenovo kann in vier verschiedenen Modi verwendet werden

Das Notebook von Lenovo kann in vier verschiedenen Modi verwendet werden

Hier haben wir ein sogenanntes Convertible Ultrabook am Start. Es erfüllt die Anforderungen, sowohl an der Uni als auch zu Hause ein solides Arbeitsgerät zu sein. Das komplett drehbare Display ist eine coole Sache. Auch das übrige Zubehör glänzt: HD Webcam, Schnittstelle für Micro per HDMI und Akkulaufzeit etwa 8 Stunden.
Je nach Bedarf und Geldbeutel könnten dies mögliche Minuspunkte sein: 2400 Gramm Gewicht und fast 800 Euro in der Anschaffung.

Asus 55XMA mit 15,6 Zoll Bildschirm

Trotz größerem Bildschirm sei dies Modell genannt, wenn du nur ab und zu damit in die Uni musst und es sonst dein Homegerät werden soll: Solide Leistung, die ihr Gewicht fordert, aber doch erschwinglich ist – mit deutlich unter 400 Euro. Aber wie gesagt, kein echtes Mobilgerät.

Lenovo Flex 2-14 mit 14 Zoll Bildschirm

Das Notebook hält einige Highlights wie das multifunktionale Display bereit!

Das Notebook hält einige Highlights, wie das multifunktionale Display bereit!

Wieder ein interessantes Gerät aus der Lenovo Schmiede. Mit unter 700 Euro günstiger als der erste Lenovo Vertreter. Das Display ist besonders: 10 Punkt Multitouch und dabei bis zu 300 Grad drehbar. Da kann man auch mal ein Video schauen – natürlich zu Lernzwecken! Und es gibt die geniale Datensicherung per einmaligem Knopfdruck: One Key Recovery System hat Lenovo dieses Tool benannt.

Asus T100TAM-BING-DK012B mit 10,1 Zoll Bildschirm

Hier einmal etwas ganz Anderes: Asus hat für deine Zielgruppe dieses schnittige Tablet auf den Weg gebracht. Es ist zweigeteilt und läßt sich zu Hause mit der Tastatur nutzen. Für den mobilen Einsatz spart man das Gewicht der Tastatur und schreibt per Tabletdisplay. Das geht ganz gut und kostet keine 400 Euro. Dafür gibt es gratis MS Office 365 Personal noch oben drauf. Unbedingt sollte man, wenn als Konfiguration erhältlich, auf einen 100 GB Speicher zurückgreifen. Wer nicht nur Text, sondern auch Bilder speichern muss, kommt sonst schnell in die Enge mit der Speicherkapazität.

Lenovo ThinkPad Helix mit 11 Zoll Bildschirm

Die Vorteile des Tablets werden mit den Vorteilen eines Notebooks vereint!

Die Vorteile des Tablets werden mit den Vorteilen eines Notebooks vereint!

Ja, schon wieder Lenovo. Wir arbeiten uns hoch in die legendäre ThinkPad Serie, bleiben aber unter 700 Euro und haben dennoch genug Platz für Studentendaten. Dafür sorgt eine spezielle SSD Festplatte mit 256 GB. Der Bildschirm hat Touchscreenfunktion und eingebauter „Funk“ läßt dich überall online gehen: Ob Internet oder Cloud, wem das wichtig ist, der hat hier seinen Griff getan. 11 Zoll ist allerdings klein, hier wäre der Zusatzbildschirm für den heimatlichen Schreibtisch die Option.

Asus Zenbook UX303LA mit 13,3 Zoll Bildschirm

Asus kann auch ein wenig größer. Hier musst du aber noch einmal 300 Euro drauflegen im Vergleich zum Vorgänger. Das Gehäuse ist aus Aluminium und robust. Ein spezielles Highlight im wahrsten Sinne des Wortes: In schummrigen Hörsälen oder abgedunkelten Versuchsräumen kannst du mit der beleuchteten Tastatur immer noch sicher deine Notizen machen. Das ist eigentlich kaum mehr zu toppen.

Apple MacBook Air mit 13 Zoll Bildschirm

Ein zuverlässiges Notebook kann die perfekte Unterstützung für dein Studium sein!

Ein zuverlässiges Notebook kann die perfekte Unterstützung für dein Studium sein!

Wenn du schon studierst, dann wird dir in deiner Umgebung an der Uni aufgefallen sein, dass auch hier Apple sehr gut vertreten ist. Es liegt sicher an beidem: Der genialen Markenstrategie, aber auch daran, was man an Leistung für noch gerade unter 1000 Euro mit diesem Notebook bekommt. Es ist sehr leicht und handlich und in dieser 13 Zoll Variante 1300 Gramm leicht. Über den Akku kann man nur den alten VW Slogan strapazieren: Er läuft und läuft – einen langen Studententag. Kleiner Schwachpunkt: 128 GB Speicher ist sehr knapp. Die doppelte Größe kostet aber gleich richtige Scheine. Lösung könnte eine externe Festplatte sein. Bei MacTrade gibt es übrigens einen Studentenrabatt.

Fazit: Student ist nicht Student. Du hast aber hier einen Eindruck bekommen, welches Notebook für deinen Bedarf und Geldbeutel geeignet sein könnte. Und: Preisvergleiche lohnen sich in dieser Branche immer.

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Die 10 besten Universitäten Deutschlands

Wer heute studieren möchte, sollte großen Wert auf die Auswahl der Universität legen. Obwohl sich der Wert der jeweiligen Abschlüsse rein faktisch nicht unterscheidet, gibt es doch mitunter eklatante Unterschiede. Diese machen sich insbesondere bei der späteren Jobsuche eminent bemerkbar. Wenn Du an einer Großstadt-Uni Dein Studium absolvierst, hast Du laut expliziten Umfragen eine erhöhte Chance ohne Verzögerung direkt nach Deinem Abschluss eine gute Arbeitsstelle zu ergattern. Denn deutsche Unternehmen stellen bevorzugt Absolventen ein, die ihren Abschluss auf einer Großstadt-Uni erworben haben. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Personalverantwortlichen stehen dabei vor allem die Hochschulen in Berlin und München. Es gibt aber auch noch neben diesen beiden Großstadt-Unis zig weitere Hochschulen, die sowohl bei potentiellen Arbeitgebern als auch bei den Studenten selbst einen exzellenten Ruf genießen. Im Folgenden findest Du eine Liste mit zehn besten Universitäten in Deutschland, die bei Deiner Wahl eine entscheidende Rolle spielen sollten.

Technische Universität München

Die TU München zählt zu den drei Exzellenzuniversitäten Deutschlands

Die TU München zählt zu den drei Exzellenzuniversitäten Deutschlands

Die Technische Universität München zählt zu den weltweit 100 besten Universitäten. Aktuell sind hier rund 38.000 Studenten immatrikuliert, die sich auf insgesamt 154 Studiengänge verteilen; rund 500 Professoren unterrichten an der TU München. Dabei kann die Hochschule auf eine lange Tradition zurückblicken. Immerhin zählte sie zu den ersten drei Exzellenzuniversitäten des Landes. Noch heute verbindet sie Spitzenforschung mit erstklassigen Kontakten zu Industrie und Wirtschaft. Personaler schauen sich daher bevorzugt in der TU München nach potentiellem Nachwuchs um. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Disziplinen bzw. Fächer Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik und Informatik. In letzter Zeit werden zudem gerne Absolventen aus den Fachrichtungen Naturwissenschaften und Maschinenbau angeworben. Auch die Studenten selbst sind in der Mehrzahl mit den Gegebenheiten an dieser Uni und dem Umfeld überaus zufrieden. Ein gutes Jobangebot und ein üppiges Freizeitangebot machen München zu einer hochgradig beliebten Uni. Da es in München und Umgebung oftmals gut bezahlte Nebenjobs oder vergütete Praktika in zahlreichen Unternehmen gibt, fallen die höheren Lebenshaltungskosten in der bayrischen Metropole nicht ganz so arg ins Gewicht.

Humboldt-Universität zu Berlin

Auch die Humboldt-Universität zu Berlin findet international reichlich Anerkennung und rangiert im Ranking der weltbesten Unis nicht umsonst unter den 80 beliebtesten Hochschulen. 185 Studiengänge werden angeboten und 428 Professoren unterrichten momentan etwa 33.500 Studierende. Die altehrwürdige Hochschule bietet dabei ein ideales Umfeld für akademische Spitzenlehre und -forschung. Als Vorzeige-Studiengänge gelten dabei die Geistes- und Sozialwissenschaften, gefolgt von den Ingenieurswissenschaften. Die Studierenden loben die Humboldt-Universität zudem explizit, dass die Hochschule in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an renommierten Gastdozenten sowie an Gastwissenschaftlern angezogen. Außerdem bietet Berlin hervorragende Zukunftsaussichten im Hinblick auf den beruflichen Werdegang. Als Stadtstaat profitiert Deutschlands Hauptstadt nämlich in einem hohen Maße von den expliziten Beschäftigungspotenzialen der hier nachgefragten wissensbasierten Dienstleistungen. Dies bedeutet konkret, dass insbesondere Bewerber mit Hochschulabschluss gute Jobchancen haben.

Freie Universität Berlin

Die FU Berlin gilt als Gründerschmiede und vermittelt den Studenten Risikobereitschaft und Weitblick

Die FU Berlin gilt als Gründerschmiede und vermittelt den Studenten Risikobereitschaft und Weitblick

Die Freie Universität Berlin hat sich im Laufe ihres Bestehens einen sowohl national als auch international hervorragenden Ruf erarbeitet. Auf rund 34.500 Studierende und 150 angebotenen Studiengängen kommen 430 Professoren. Diese Berliner Uni hat ebenso wie die HU Berlin eine enorme Anziehungskraft auf die arbeitgebenden Unternehmen. Umfragen haben ergeben, dass gerade in der Metropolregion Berlin etliche Unternehmer einen Nachfolger suchen. Daher schauen sie sich verstärkt an den Berliner Hochschuleninsbesondere an der FU Berlin – nach geeigneten und aufbaufähigen Kandidaten um. Zudem gilt die FU Berlin als Gründerschmiede, die Dir als Studierender neben den fachlichen Inhalten auch Risikobereitschaft, Weitblick und den Einsatzwillen vermittelt. Genau diese Eigenschaften schätzen Personalentscheider bei potentiellen Bewerbern.

Ludwig-Maximilians-Universität München

Wenn Du an der Ludwig-Maximilians-Universität München studierst, hast Du großartige Möglichkeiten, eine internationale Karriere zu starten. Im Ausland wird diese Uni nämlich als Deutschlands beste Hochschule angesehen. Dies liegt einerseits daran, dass an der Münchner Elite-Universität bis dato exakt 34 Nobelpreisträger studiert und geforscht haben. Rund 50.500 Studierende sind hier eingeschrieben; 150 Studiengänge werden angeboten. Unter den insgesamt 747 Professoren lassen sich renommierte und international anerkannte Lehrkräfte finden; zudem bringen Honorarprofessoren aus Unternehmen einen entscheidenden Praxisbezug in die Vorlesungen ein. Geschätzt wird auch die permanente Anpassung der Studiengänge an moderne und technische Entwicklungen. Konzerne wie zum Beispiel Audi haben ständig ein Auge auf mögliche Kandidaten mit Potenzial.

Eberhards-Karls-Universität Tübingen

Daimler AG bevorzugt an dieser Uni nach Führungskräften

Die Daimler AG sucht bevorzugt an dieser Uni nach Führungskräften

Obwohl die Tübinger Uni schon seit ihrer Gründung im Jahr 1477 vergleichsweise wenige Studierende aufnimmt (aktuell: 28.500 Studenten) hat sie bereits zahlreiche Wissenschaftler von Weltruf hervor gebracht. Die Universität besitzt vor allem in den Bereichen Religionsphilosophie und Theologie ein hohes Renomée. Außerdem suchen Unternehmen wie die in Stuttgart ansässige Daimler AG bevorzugt an dieser Uni nach Führungskräften. Andere bundesweit agierende Unternehmen beobachten insbesondere die Entwicklungen im Studienfach „Strategische Kommunikation“. Auffällig ist, dass an der Eberhards-Karls-Universität Tübingen rund 60 Prozent Studierende weiblichen Geschlechts eingeschrieben sind. Viele mittelständische Unternehmen halten hier nach weiblichen Führungskräften Ausschau.

RWTH Aachen

Solltest Du ein Faible für ingenieur- und naturwissenschaftliche Studiengänge aufweisen, ist die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen ein erstklassiger Studienort für Dich. Rund 40.000 Studierende „beheimatet“ die Uni: 130 Studiengänge werden angeboten und die entsprechenden Inhalte von knapp 500 Professoren vermittelt. Die RWTH Aachen genießt bei den nationalen Industrieunternehmen einen exzellenten Ruf. Bundesweit werden den Studierenden zahlreiche Praktiken im Hinblick auf die ingenieur- und naturwissenschaftlichen Disziplinen angeboten. Die bundesweiten Jobaussichten sind dann auch generell gut, allerdings solltest Du die Bereitschaft für einen späteren Orts- bzw. Wohnungswechsel mitbringen. Denn nur ein verschwindend geringer Teil der Studierenden kommt nach dem Abschluss in Aachener Unternehmen unter.

Technische Universität Dresden

Die TU Dresden gehört zu den insgesamt elf deutschen Exzellenzuniversitäten

Die TU Dresden gehört zu den insgesamt elf deutschen Exzellenzuniversitäten

Die TU Dresden gehört zu den insgesamt elf deutschen Exzellenzuniversitäten. Rund 37.000 Studierende sind in 126 Studiengänge eingeschrieben; 507 Professoren unterrichten. Die TU Dresden ist unter Studenten enorm beliebt. Gelobt wird dabei vor allem die Qualität der Lehre. Im Osten Deutschlands ansässige Firmen gehen hier bevorzugt auf Kandidatensuche in Bezug auf leitende Mitarbeiter. Viele Absolventen kommen dabei insbesondere im Anlagenbau, der Flugtechnik und dem Ingenieurwesen unter. In letzter Zeit stehst Du an der TU Dresden gerade als Ingenieur mit Schwerpunkt Energietechnik auf der „Fahndungsliste“ expliziter Unternehmen.

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Die älteste Universität Deutschlands gehört auch gleichzeitig zu ihren beliebtesten und besten. Insgesamt 55 Nobelpreisträger hat die Uni, an der heute rund 31.500 Studierende (158 Studiengänge, 407 Professoren) gemeldet sind, bereits hervorgebracht. Als Studierender kannst Du Dich hier auf ein hohes akademisches Ansehen bei Abschluss, ein gutes Betreuungsverhältnis von Studierenden und Wissenschaftlern und auf eine hohe Quote internationaler Lehrkräfte und Wissenschaftler freuen. Entscheidend für Deine Zukunft ist aber in erster Linie, dass die Uni ein exzellentes Ansehen bei Arbeitgebern genießt. Dementsprechend hoch sind dann auch die Rekrutierungsquoten.

Georg-August-Universität Göttingen

Anwaltskanzleien rekrutieren gerne Studenten von der Georg-August-Universität

Anwaltskanzleien rekrutieren gerne Studenten von der Georg-August-Universität

An der größten Uni Niedersachsens sind etwa 26.350 Studenten eingeschrieben. Aufgeteilt in 190 Studiengängen kannst Du in Göttingen alle klassischen Fächer studieren. Solltest Du Rechtsanwalt, Staatsanwalt oder Richter werden wollen, sollte Dich Dein Weg auf jeden Fall nach Göttingen führen. Die dortige juristische Fakultät genießt einen ausgezeichneten nationalen und internationalen Ruf. Große Anwaltskanzleien aus Deutschland und auch aus dem Ausland sind hier nahezu ständig präsent und rekrutieren im großen Stil hoffnungsvolle Nachwuchstalente.

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

186 Studiengänge werden hier angeboten; auf etwa 24.700 Studenten kommen 306 Professoren. Möchtest Du Ingenieur, Naturwissenschaftler, Mediziner, Philosoph oder Jurist werden, findest Du hier ein ideales Umfeld für die genannten Fachbereiche vor. Unternehmen, die Personal im Rahmen eben dieser Fachbereiche suchen, haben in der Vergangenheit zahlreiche Absolventen der Uni Freiburg rekrutiert. Besonders beliebt ist die Hochschule sowohl bei Arbeitgebern als auch bei den Studierenden an sich aufgrund der qualitativ hochwertigen interdisziplinären Zusammenarbeit. Die Kenntnisse über artverwandte oder weiterführende Themenbereiche machen Dich hochgradig interessant für die freie Wirtschaft.

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18 Erfahrungen für eine unbeschwerte und unvergessliche Studienzeit

 

Im Studium geht es nicht nur darum, eine akademische Ausbildung zu erlangen. Deine Zeit an der Universität soll in jeder Hinsicht die aufregendste deines Lebens werden, denn sie ist von Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und einer spontanen Lebensweise geprägt. Daher solltest du die Freiheiten, die dir diese Lebensphase bietet, in vollen Zügen genießen. Damit du nicht in einigen Jahren wehmütig zurückdenkst und das Gefühl hast, die Studentenzeit nicht vollständig ausgekostet zu haben, stellen wir dir im Folgenden achtzehn Dinge vor, die du als Student unbedingt getan haben solltest.

1. Absolviere ein Auslandssemester

Ein Auslandssemester ermöglicht den Einblick in fremde Kulturen und erweitert den Horizont

Ein Auslandssemester ermöglicht den Einblick in fremde Kulturen und erweitert den Horizont

Das Studium ist die einzige Phase in deinem Leben, in der du beinahe uneingeschränkt deine Träume in die Tat umsetzen kannst. Daher solltest du diese Zeit dazu nutzen, fremde Länder zu erkunden. Im Rahmen eines Auslandsemesters lernst du nicht nur eine neue Kultur kennen, sondern studierst auch mehrere Monate an der Universität eines anderen Landes, wodurch du den akademischen Betrieb von einer anderen Seite kennenlernst. Gleichzeitig kommst du im Vorfeld an einem von deiner Uni kostenlos angebotenen Sprachkurs nicht herum, der sich im Nachhinein in vielerlei Hinsicht als äußerst nützlich erweisen wird.

2. Suche dir einen interessanten Job

Du kannst deinen Studienalltag individuell gestalten und deine vorlesungsfreien Tage so einteilen, wie du möchtest. Dies bietet dir viele Möglichkeiten, unterschiedliche Jobs auszuprobieren. Neben finanziellen Überlegungen sollte es dabei auch darum gehen, Spaß zu haben und deine Talente zu finden. Suche dir statt den typischen Studentenjobs auch ungewöhnliche Tätigkeiten, die deinen Horizont erweitern.

3. Suche dir einen peinlichen Job

Auch eine Arbeit, mit der du in späteren Jahren deine Kinder zum Lachen bringen kannst, darf in deiner Studentenlaufbahn nicht fehlen. Ob Werbeaktion im Hasenkostüm oder Kundenberatung auf der Erotikmesse – auch solche Tätigkeiten eröffnen dir eine neue Welt.

4. Engagiere dich für gemeinnützige Zwecke

Engagiere dich während dem Studium und lerne mehr über dich und andere Menschen kennen!

Engagiere dich während dem Studium und lerne mehr über dich und andere Menschen kennen!

Mindestens einmal während deines Studiums solltest du dich in einem karitativen Verein oder einer Menschenrechtsorganisation engagieren, denn dies bringt dir wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Menschen. Dabei entwickelst du auch ein Verständnis für politische Hintergründe und Zusammenhänge. Solche Tätigkeiten bereichern deinen Lebenslauf und bringen dich oft auch in andere Städte oder Länder.

5. Absolviere ein Auslandspraktikum

Heute sind Berufspraktika ein wesentlicher Bestandteil des Studienplans. Die Studenten können die Tätigkeit, die Branche und das Unternehmen, für das sie arbeiten möchten, frei wählen. Nutze diese Gelegenheit und bewirb dich für ein Auslandspraktikum. Eine solche Berufserfahrung sticht in deinem Lebenslauf heraus und verbessert gleichzeitig deine Sprachkenntnisse.

6. Arbeite als Au-Pair

Wenn du dich für ein bestimmtes Land und dessen Kultur besonders interessierst und dort längere Zeit verbringen möchtest, solltest du dich im Laufe deines Studiums um eine Au-Pair-Stelle bemühen. Durch einen Au-Pair-Aufenthalt erlernst du eine Fremdsprache, wie sie im Alltag verwendet wird, was deine Sprachkenntnisse perfektioniert. Gleichzeitig hast du in deiner Freizeit ausreichend Gelegenheit, eine Stadt ausgiebig zu erkunden, wie du es nach dem Studium wahrscheinlich nie wieder tun kannst.

7. Mach Urlaub – vor allem billig und oft

Nutze die freie Zeit während dem Studium zum Reisen!

Nutze die freie Zeit während dem Studium zum Reisen!

Stehst du einmal voll im Berufsleben, ist die Zeit, in der du auf lange Reisen gehen kannst, knapp bemessen. Statt langweiliger Hotel-Aufenthalte und Sommerurlauben in Ferienresorts heißt es nun: unkonventionell, billig und dafür so oft wie möglich verreisen, ob Rucksacktour, Interrail, verregnete Musikfestivals im Zelt oder Camping-Tour im verrosteten VW-Bus.

8. Genieße das Alleinleben

Koste es aus, in deinen eigenen vier Wänden tun und lassen – und auch essen – zu können, wonach dir der Sinn steht. Zu den Vorzügen des studentischen Alleinlebens gehört auch, nicht zum Aufräumen gezwungen zu werden. In diesem Sinne: zelebriere deine Unordnung und putze wie die meisten Studenten immer nur dann gewissenhaft, wenn du eigentlich für eine Prüfung lernen solltest.

9. Koste die unbeschwerte Anfangszeit voll aus

Gerade in der ersten Zeit solltest du deine neu gewonnene Freiheit ausgiebig genießen. Tanze von einer coolen Studentenparty zur nächsten und gönn dir auch den Luxus, einmal von der nächtlichen Tour direkt auf die Uni zu fahren.

10. Mache die Nacht zum Tag

Feier die Nacht durch!

Feier die Nacht durch!

Lass es nicht aus, das typische Studentenklischee zu erfüllen und in den Morgenstunden ins Bett zu fallen, um erst nach Sonnenuntergang wieder aufzustehen.

11. Teste die akademischen Anforderungen

Auch wenn du grundsätzlich gewissenhaft an das Studium herangehen musst, solltest du dir einmal guten Gewissens erlauben, mit minimalem Arbeitsaufwand zum Erfolg zu kommen. Du bist kein richtiger Student gewesen, wenn du nicht mindestens einmal ein ganzes Semester lang eine Vorlesung kein einziges Mal besucht, dir anschließend das Skriptum besorgt und daraus gelernt hast, um dann die Prüfung mit Bravour zu bestehen.

12. Beweise dein Improvisationstalent

Halte unvorbereitet ein Referat aus dem Stehgreif!

Halte unvorbereitet ein Referat aus dem Stehgreif!

Für den ersten Studienabschnitt musst du einige Lehrveranstaltungen absolvieren, die du wahrscheinlich als fachlich völlig überflüssig ansiehst. Wenn du weißt, dass du dem Dozenten im Laufe deines Studiums nicht mehr begegnen wirst, solltest du einmal in deinem Studium in einem unwichtigen, nur für den Studienplan benötigten Proseminar ein Referat aus dem Stehgreif halten, ohne dich dafür adäquat vorbereitet zu haben.

13. Schreibe eine Seminararbeit im Schnelldurchlauf

Auch diese Erfahrung solltest du als Parade-Student zumindest einmal im Laufe deiner akademischen Ausbildung gemacht haben: Sperr dich zuhause ein, trink literweise Kaffee und tipp eine Seminararbeit in einem Marathon von 24 Stunden hinunter.

14. Nimm die Akademiker auf Korn

Jeder Student muss sich gelegentlich mit Fachliteratur herumschlagen, die vor unverständlichen Fremdwörtern nur so wimmelt. Lass dich davon nicht unterkriegen, sondern mach dir bewusst einen Spaß an diesen akademischen Eigenheiten. Lege dein ganz persönliches Wörterbuch mit den skurrilsten Fremdwörtern an und baue diese in alltägliche Gespräche mit Freunden und Familie ein oder veranstalte während der Vorlesung Fremdwörter-Spiele, um die akademische Sprache ad absurdum zu führen.

15. Schreib dich in einen sinnlosen Kurs ein

Nehme an einem sinnlosen Kurs deiner Uni teil

Nehme an einem sinnlosen Kurs deiner Uni teil

Ob Töpfern, Thai-Chi oder Chinesisch Grundkurs – das Angebot der Uni-Kurse ist schier unendlich. Nutze die Gelegenheit und lerne einmal im Leben etwas völlig Überflüssiges.

16. Trinkgelage mit dem Professor

Auch das Lehrpersonal wirft gerne mit Fachbegriffen um sich und gibt sich unnahbar. Nutze jede Möglichkeit, mit Professoren ein Glas Wein zu trinken, denn dadurch lernst du sie von einer ganz anderen – und meist gar nicht so akademisch hochtrabenden – Seite kennen und schätzen.

17. Sei Muster-Student in der Bibliothek

Harre einmal so lange in der Bibliothek aus, bis der sonst so unfreundliche Mitarbeiter kommen und dich höflichst darauf hinweisen muss, dass bald geschlossen wird.

Und zu guter Letzt: 18. Schließe Freundschaften fürs Leben

Finde Freunde fürs Leben!

Finde Freunde fürs Leben für eine unvergessliche Studienzeit!

Denn geteilte Erfahrungen und Erinnerungen sind immer die schönsten!
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Tipps für die erste gemeinsame Wohnung

Was es bei der ersten gemeinsamen Wohnung zu beachten gibt!

Die erste gemeinsame Wohnung ist ein Meilenstein in der Partnerschaft und kann enger zusammen schweißen, aber auch eine harte Probe für die Liebe sein. Denn wenn ihr zusammen lebt, lernt ihr euch erst richtig kennen und entdeckt Seiten an eurem Partner, die euch bisher verborgen blieben. Die Theorie spricht von einem romantischen und sehr verlockenden Schritt, doch die Praxis holt Paare auf den Boden der Realität zurück. Wer sich liebt und nicht nur den gut gelaunten, sondern auch den gestressten oder müden Partner schätzt, wird die gemeinsame Wohnung als einen sehr schönen und die Beziehung bereichernden Schritt empfinden.

Erste gemeinsame Wohnung: Tipps für konstante Harmonie

 

Teilt Aufgaben gerecht auf und lernt Kompromisse zu schließen

Teilt Aufgaben gerecht ein und lernt Kompromisse zu schließen

Der Begriff Kompromiss gewinnt plötzlich an Bedeutung und zeigt dir, dass es trotz zahlreicher Übereinstimmungen auch einige Unterschiede zwischen dir und deinem Partner gibt. Angewohnheiten und Marotten, der Geschmack in der Einrichtung, die Lebenseinstellung und die Auffassung von Ordnung und Sauberkeit können die stärkste Liebe belasten und zum Unmut führen. Oftmals sind es nicht die großen Dinge, sondern kleine und mit einem Augenzwinkern als unwichtig zu erachtenden Dinge, welche die Partnerschaft auf eine harte Probe stellen und dich öfter darüber nachdenken lassen, ob der Zusammenzug wirklich deine beste Idee war.

 

 Stilfrage – in Studentenwohnungen ein heikles Thema

 

Ehe ihr in die gemeinsame Wohnung zieht, schafft ihr gemeinsame Sachen an. Natürlich bringt jeder Part auch eigene Möbel, Dekoration und Haushaltsutensilien ein, wodurch sich bereits vor dem Zusammenziehen das erste Problem ergeben kann. Stehst du auf Pink und dein Partner kriegt bei dieser Farbe Beklemmungen, ist der Streit vorprogrammiert. Umgekehrt verhält es sich nicht anders. Schätzt du seine Bierdeckelsammlung nicht und er möchte sie im Wohnzimmer positionieren, bewahrt ein Kompromiss vor unnötigen Streitigkeiten. Bei sehr unterschiedlichen Stilvorstellungen ist es ratsam, die „Steine des Anstoßes“ gar nicht mit in die gemeinsame Wohnung zu nehmen und lieber zu schauen, ob ihr gebrauchte Möbel und mehr günstig findet und euch auf Designs konzentriert, die euch beiden gefallen.

Meinungsverschiedenheiten gehören dazu

Durch gemeinsame Unternehmungen die Beziehung stärken

Durch gemeinsame Unternehmungen die Beziehung stärken

Eine harmonische Partnerschaft besteht nicht aus Friede-Freude-Eierkuchen, sondern basiert auf Ehrlichkeit und Vertrauen. Ehrlichkeit setzt voraus, dass du deine Meinung offen äußerst und dabei bedenkst, dass du den vorwurfsvollen Tonfall unterlassen und ein Gespräch auf „normaler“ Ebene suchen solltest. Zieht dein Partner die Schuhe beim Nachhause kommen erst aus, nachdem er eine Runde durch die ganze Wohnung gelaufen ist? Dann wirst du ihm diese Marotte nicht austreiben können, sofern du den Staubsauger bedienst und den Schmutz kommentarlos beseitigst. Wechselt euch ab und er wird erkennen, dass er weniger Arbeit hätte, wenn er den Schmutz von der Straße im Flur lässt und nicht durch die ganze Wohnung trägt.

Das Studentenleben besteht nicht nur aus Party

Dein Partner will feiern und du suchst die Ruhe und möchtest nicht, dass alle Freunde wieder zu euch zu Besuch kommen und bis spät in die Nacht bei euch campieren. In diesem Punkt ist es wichtig, das harmonische Gleichgewicht zu finden und eine Symbiose aus den verschiedenen Ansichten zu bilden. Wenn er feiern und du ausruhen möchtest, gönne ihm seinen Spaß aber sage ihm, dass die Party heute außer Haus stattfinden sollte. Das gilt natürlich auch im Umkehrschluss und sollte, möchtest du Disharmonien vorbeugen, niemals im Befehlston oder als klare Anordnung ohne Widerspruchsmöglichkeit vermittelt werden. Nicht immer werdet ihr beide gleichzeitig Lust zum Feiern oder Ausruhen haben, was aber kein Problem ist. Denn jeder von euch ist nicht nur der Partner des Anderen, sondern auch ein eigenständiger Mensch, der sich verwirklichen möchte und Freiräume benötigt.

Vor dem Zusammenziehen über Kosten sprechen

Ein gemeinsames Haushaltskonto kann Streitigkeiten vorbeugen

Ein gemeinsames Haushaltskonto kann Streitigkeiten vorbeugen

Gerade in eurem Studentenleben wird das Geld eine wichtige Rolle spielen. Egal was ihr tut, das Budget ist immer knapp bemessen und stellt euch vor einige neue Herausforderungen. Geteilte Kosten geben euch die gleiche Verantwortung und schließen aus, dass ihr wegen Geld in Streitigkeiten geratet. Ihr müsst euch darüber unterhalten, wer welche Rechnungen für die Wohnung und die Lebenshaltungskosten in welchem Umfang übernimmt und so gewährleisten, dass Miete, Strom und sonstige Forderungen pünktlich und zuverlässig bezahlt werden. Dabei brauchst du, wie auch dein Partner aber auch Geld für euch und eigene Wünsche. Ein gemeinsames Haushaltskonto kann Streitigkeiten vorbeugen, da ihr auf diesem Konto das Geld einzahlt, das für Miete und Co. benötigt wird. Über alle anderen Gelder kann jeder von euch frei verfügen, wobei größere Anschaffungen besser abgesprochen und ohne die Verärgerung des Partners realisiert werden sollten.

Haushalts- und Putzplan bringt Vorteile

Du willst nicht die gesamte Hausarbeit selbst übernehmen und dich darüber ärgern, dass dein Partner sein Geschirr auf dem Geschirrspüler deponiert oder du die schmutzige Wäsche in der ganzen Wohnung zusammen suchen musst. Mit einem Putzplan, der jeden von euch eine Woche lang für den Haushalt verantwortlich machst, kannst du solchen Problemen im Vorfeld vorbeugen und die Verantwortung teilen. Jeder ist mit allen Aufgaben einmal dran und erkennt dadurch sehr schnell, wie sich unnötige Mehrarbeit vermeiden und der Haushalt ganz ohne Vorwürfe und Vorhaltungen meistern lässt.

Bei allen wichtigen Dingen vor dem Zusammenziehen und beim Zusammenleben müsst ihr dafür sorgen, dass die Liebe und Partnerschaft nicht zu kurz kommen. Gemeinsame Unternehmungen schweißen zusammen und sind wichtig für Paare, deren romantische Beziehung nicht an den Herausforderungen des Alltags scheitern soll. Gönnt euch in der gemeinsamen Wohnung Momente, in denen ihr nur für euch seid und die Zeit genießt, die ihr fernab von Freunden und Studium habt.
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Studium oder Ausbildung – Welcher Weg ist der bessere für mich?

Viele Abiturienten wissen oftmals nicht für welchen Weiterbildungsweg sie sich nach einem bestanden Abschluss entscheiden sollen. Ob Studium oder Ausbildung, beide Alternativen bieten gute Berufschancen und viele Vorteile. Doch jeder Schulabgänger zeigt sich individuell verschieden, so dass sich meist eine Variante für einen persönlich als passender erweist. Um dies herauszufinden, bedarf es einer gesunden Selbsteinschätzung, um so heraus zu finden, welches Lernpensum für einen machbar erscheint. Vorab ist auch die Recherche von ausreichenden Informationen Pflicht, um sich einen genauen Überblick über die jeweiligen Ausbildungsinhalte machen zu können. Möglicherweise erweist sich auch eine Kombination aus beiden als die beste.

Eigene Wünsche berücksichtigen und Fähigkeiten richtig einschätzen

Bevor man sich für eines dieser Wege entscheidet, muss man sich über seine beruflichen Ziele und Vorstellungen im Klaren sein. Stehen diese bereits fest, bestimmen diese auch den Weiterbildungweg. Möchte jemand als Bankangestellte tätig sein, reicht im Normalfall erst eine Ausbildung aus, wird allerdings der der Beruf des Arztes oder des Rechtsanwalts angestrebt, muss ein Studium absolviert werden, da dieses Voraussetzung ist. Bei der richtigen Wahl entscheiden oft die persönlichen Interessen, welcher Weg eingeschlagen werden muss. Man darf dabei allerdings auch nicht seine individuellen Fähigkeiten überschätzen, so dass man die Methode wählen sollte, die auch den jeweiligen Begabungen entspricht. Meist legt man bereits in der Oberstufe einen Schwerpunkt, der naturwissenschaftlich oder sprachlich sein kann, dass man bereits frühzeitig in einen bestimmten Bereich hinein schnuppern kann. So kann man noch während der Schulzeit feststellen, ob einem der Themenbereich liegt oder eben doch nicht. Ein gutes Beispiel stellt hier das Fach Biologie dar, wird der Beruf des Biologen angestrebt und stellt man bereits in der Oberstufe fest, dass dieser Schwerpunkt nicht den Erwartungen entspricht oder die Anforderungen einfach so komplex sind, kann diese Erfahrung den Bildungsweg prägen oder auch umstimmen. Eine andere Situation kann gegeben sein, wenn man sich vorab auf den Schwerpunkt Sprachen festgelegt hat und sich dann doch für den mathematischen Berufsweg entscheiden will. Manchmal fehlen einem in solch einem Fall wichtige Grundlagen, die in den Leistungskursen in der Oberstufe behandelt wurden, so dass bestimmte Vorkenntnisse fehlen.

Wenn die Wahl auf das Studium fällt

Stimmen die Interessen mit den geforderten Fähigkeiten überein, entscheiden sich viele für ein Studium, das zwar weitaus mehr Zeit und Arbeit in Anspruch nimmt, dafür aber nach einem erfolgreichen Abschluss alle beruflichen Chancen eröffnet und eine finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht. Gerade wenn man sich täglich intellektuell beruflich fördern möchte, stellt ein Studium die perfekte Basis dar. Es muss einem vor dem Antritt allerdings bewusst sein, dass ein Studium viel von einem abverlangt. Die anwesenheitsfreie Zeit gestaltet sich recht flexibel, wodurch beim Lernen viel Eigeninitiative gefragt ist , so dass ein Studium nur etwas für jemanden ist, der auch eine große Disziplin an den Tag legt und eigenständig Aufgaben erarbeiten kann. Sind diese Fähigkeiten gegeben, steht einem erfolgreichen Studium nichts im Wege.

Die reguläre Bezahlung, wie bei einer Ausbildung, fällt allerdings bei dieser Variante weg, da nur in bestimmten Fällen Bafög genehmigt wird. Dieser muss allerdings anteilig zurückgezahlt werden, so dass man nicht wirklich aus ihm Profit schlagen kann.

Eine Ausbildung eröffnet Möglichkeiten

Bei einer Ausbildung erhält man eine Vergütung, die sich für jedes fortlaufende Jahr steigert. Zwar ist dieses Gehalt anfangs recht gering, doch es muss nicht wie bei dem Studium zurückgezahlt werden. Zudem überzeugt die Ausbildung mit einer geringeren Dauer, die im Normalfall bis zu 3 Jahren dauert kann. Die Ausbildung ist anders als das Studium unterteilt, denn einige Tage muss der Unterricht in der Berufsschule absolviert werden und an den übrigen muss das praktische Handeln im Betrieb durchgeführt werden. Auszeiten oder Flexibilität gibt es bei einer Ausbilung nicht, allerdings ist der behandelte Unterrichtsstoff bei einer Ausbildung weitaus besser verständlich als in einem Hochschulstudium.

Eine Kombinationslösung auswählen

Kann man sich für keine der beiden Varianten entscheiden, bietet sich auch ein Duales Studium an. Es bezeichnet eine Kombination aus beiden Möglichkeiten, so dass sich dieses Ausbildungssystem flexibel zeigt und für eine angenehme Abwechslung sorgt. Der entscheidende Vorteil liegt in dem Praxisbezug, der bei einem dualen Studium enorm ausgeweitet ist. So zeigt sich der Studieninhalt so komplex wie in einem Studium selbst, doch die jeweiligen Anwendungen werden praktisch im Unternehmen erläutert, so dass man einen viel besseren Einblick in die Arbeitsabläufe bekommen kann, als wenn man diese nur theoretisch erlernt.

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