Hobbys für Studenten

Zum Studentenalltag gehört nicht nur die Universität. Ab und an feiern, Menschen treffen, Hobbys nachgehen und neue Freundschaften schließen, all dies sind ebenfalls wichtige Teile des Studentenlebens, die nicht zu kurz kommen sollten. Genau wie im Berufsleben ist ein optimaler Ausgleich in der Freizeit sehr wichtig, um im Studium erfolgreich zu sein und die eigene Persönlichkeit zu entfalten. Der folgende Ratgeber erläutert dir die verschiedenen Freizeitaktivitäten, bei denen du am besten neue Leute kennen lernen und ein Hobby finden kannst, ohne dafür viel Geld ausgeben zu müssen.

Freizeitbeschäftigungen innerhalb der Hochschule oder Universität

Der Campus ist ideal, denn hier gibt es genügend Möglichkeiten, die Freizeit günstig zu gestalten, beispielsweise beim Campussport oder auf Studentenpartys. Hierbei kannst du viele deiner Mitstudierenden kennen lernen und erste Kontakte knüpfen. Als Student bekommst du dort meist besondere Vergünstigungen, wobei viele Kurse sogar kostenlos sind. Die Angebote gehen von Fußball und Fitnesskurse über Tanzen bis hin zu Karate. Das Sportangebot der Hochschule oder Uni ist meist online einzusehen oder es wird in Broschüren erläutert. Der Campussport wird sowohl von den Universitäten als auch von den Studentenvertretungen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Sportvereinen organisiert.

Sport in einem Verein

Viel günstiger als in einem Fitnessstudio ist der Sport im Allgemeinen auch in Sportvereinen, wobei das Angebot oftmals sehr umfangreich ist. Völlig kostenlos ist Sport, wo er vom Prinzip her auch am gesündesten ist, nämlich in der freien Natur. Ganz gleich, ob Joggen, Radfahren oder Skaten, es kostet nichts. Wenn es doch das Fitnessstudio sein soll, empfiehlt es sich, zum Monatsende einzutreten. Die meisten Studios stehen dann oftmals unter Druck, noch neue Mitglieder zu bekommen, da die gewünschte Neuanmeldungsquote noch nicht erreicht wurde. Dies bietet die Möglichkeit, in Bezug auf die monatliche Gebühr etwas zu verhandeln.

Uniorchester und -chor

Spielst du ein Instrument oder singst du gern? An den meisten Hochschulen gibt es ein Uniorchester oder einen Unichor, die bei festlichen Veranstaltungen der Hochschulen das musikalische Rahmenprogramm bieten. Hier kannst du dein musikalisches Talent optimal einbringen. Geprobt wird meistens einmal pro Woche und vor den Konzerten finden oftmals auch Probenwochenenden statt. Hier triffst du ebenso auf Menschen, die die gleiche Leidenschaft wie du teilen und mit denen du daher wahrscheinlich auch gut harmonisieren wirst. Wenn du musikalisch interessiert bist, kannst du dir auch einfach eine Band suchen und somit ein Hobby finden, in dem du voll aufgehst. Viele Bands hängen Gesuche für Sänger oder Musiker an das Schwarze Brett.

Gemeinsames günstiges oder kostenloses Hobby suchen

Dass sich Gleich und Gleich gern gesellt, ist kein Geheimnis. Wenn du also beispielsweise joggen gehen möchtest, kannst du dir Leute suchen, die ebenfalls dafür zu begeistern sind. Dies bietet mehrere Vorteile: Du triffst dich mit Menschen, die das gleiche Hobby haben wie du, ihr könnt eine schöne gemeinsame Zeit haben, müsst dafür kein Geld ausgeben und tut dabei gleichzeitig auch etwas für eure Gesundheit. Es gibt viele Hobbys, die zu zweit oder mit mehreren viel unterhaltsamer sind und völlig verbinden.

Das Leben genießen

Bild Publikum von hinten

Zu Beginn und am Ende des Semester finden viele Studentenpartys statt. Genieß deine Freizeit, aber vergiss auch nicht das wesentliche – dein Studium!

Letzten Endes ist es egal, wie die Freizeit verbracht wird, Hauptsache, es wird überhaupt etwas unternommen. Vielleicht hast du nie wieder so viele Freiheiten und Möglichkeiten, deine Tage zu gestalten und dein Leben zu genießen, wie während des Studiums und genau dies solltest du auch nutzen. Wenn du möchtest, wirst du ganz sicher Freizeitaktivitäten oder ein Hobby finden, das dir Spaß macht. Wenn du die Sonne am Badesee genießen oder mit Freunden eine Party feiern möchtest, dann tu es einfach. Dazu gehört bereits ein „Lass uns auf ein Getränk treffen“ und ein paar schöne Stunden zu verbringen, in denen gemeinsam gelacht und über Gott und die Welt geredet wird. Wichtig ist lediglich, dass du in den richtigen Momenten, wenn es darauf ankommt, deine Selbstdisziplin nicht vergisst und deine Ziele verfolgst, wegen denen du studierst. Für Prüfungen ist es nun mal notwendig, zu lernen, aber nach einer anstrengenden Prüfungsphase hast du sicher wieder genügend Zeit, um das Leben zu genießen. Wer viel lernt, hat sich immerhin auch Pausen verdient.

Dies waren die Tipps, wie du deine Freizeit während des Studiums nutzen und abwechslungsreich gestalten kannst, ohne dabei viel Geld ausgeben zu müssen. Du kannst sie auch interessant gestalten und musst dafür keinen Cent bezahlen. Viele Aktivitäten und Hobbys bieten die Möglichkeit, neue Leute kennen zu lernen und dabei viel Spaß zu haben. Beim Kennen lernen von Mitstudierenden oder anderen fremden Menschen solltest du keine Scheu haben, sondern einfach auf sie zugehen. Bedenke immer, dass die anderen Studenten genauso unsicher sind und sich auch darüber freuen, wenn sie angesprochen werden. Ist der Anfang erst einmal getan, erledigt sich der Rest meist von selbst.

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Sport im Studium – Wichtig für Körper und Geist

Das Leben an der Hochschule ist kein Zuckerschlecken und es wird laufend Situationen geben, in denen es um viel geht und die Studenten zwingen, über ihre persönlichen Grenzen weit hinauszuwachsen. Dadurch baut sich körperlicher Stress auf und wird nicht wieder abgebaut, beste Voraussetzungen also für ernste Erkrankungen. Damit das nicht geschieht, sollten Studenten auf ausreichend Sport im Studium achten und sich dadurch einen Ausgleich zum fordernden Hochschulleben schaffen.

Warum Bewegung wichtig ist

Während des Hochschulalltags staut sich im Körper der Stress und es bietet sich keinerlei Möglichkeit, diesen wieder abzubauen. Stress ist als Reaktion auf gefährliche Situationen gedacht und wird als solcher immer nur kurz ausgelöst, jedenfalls im Idealfall. Unser moderner Alltag aber sorgt kontinuierlich für die Ausschüttung von Stresshormonen und damit für schädliche Auswirkungen auf den Körper. Die nötige Bewegung müssen sich bereits Studenten selbst verschaffen und dafür sorgen, dass sie einen Ausgleich zum stressigen Alltag bekommen. Dadurch bauen sie angestaute Stresshormone wieder ab und sind fit für den nächsten Tag. Welcher Art der Sport ist, wann und wie viel gemacht wird, das liegt wiederum im Ermessen eines jeden Einzelnen und ist abhängig davon, wie viel Stress man im Alltag hat und was man braucht, um sich subjektiv wieder gut zu fühlen.

Welcher Sport hilft am meisten?

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Zeit ist das, was Studenten brauchen und so gut wie nie haben. Sportliche Betätigung erfordert zwar etwas Zeit, aber auch nicht viel, wenn man das nicht möchte oder kann. Kraftsport bezeichnet Sportarten, die dem Aufbau von Muskelmasse dienen und wenig Zeit in Anspruch nehmen, wenn sie mit etwas Strategie durchgeführt werden. Für den Stressabbau sind sie genauso gut geeignet wie Ausdauersport; dies bezeichnet Sportarten, die auf den Aufbau von Kondition setzen und eine gute Ergänzung sein können. Auch eignen sie sich als Einstieg für Sportmuffel, die bislang wenig Bewegung bekommen haben und zunächst Kondition brauchen, um überhaupt Erfolgserlebnisse zu haben. Ausdauersport kann ganz ohne Geräte gemacht werden, viel mehr als die geeignete Kleidung braucht man dafür nicht.

Hochschulsport für gestresste Studenten

Bei der Immatrikulation zieht man häufig weit weg von zu Hause und muss sich all die Hobbys wieder neu zurechtlegen, die man zu Hause hatte. Das gilt auch dann, wenn man lediglich nicht mehr jeden Morgen zur Schule, sondern zur Uni oder Fachhochschule fahren muss. Hochschulsport wird aber nicht nur deswegen angeboten, um Studenten zu bieten, was sie gerne machen. Dahinter steckt auch der Gedanke, Stressabbau zu bieten und für Studierende eine Möglichkeit zu schaffen, zusammen mit anderen an ihrem gesunden Lebensstil zu arbeiten. Je nach Hochschule werden die ganz durchschnittlichen Sportarten ebenso wie exotische Möglichkeiten geboten, sodass man dabei nicht nur ungesunde Stresshormone loswird, sondern sich auch weiterentwickeln kann.

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