Die perfekte Hausarbeit schreiben

Das Studium ist mit der Schule nicht in allen Punkten vergleichbar. Und so sehr wie Bachelor- und Masterstudiengänge auch gestreamlinet wurden, so schwierig fällt vielen Studierenden doch die Umstellung. Vor allem Hausarbeiten bereiten vielen Studierenden Probleme, das muss aber nicht sein. Du solltest die jährlichen Hausarbeiten eher als Fingerübung für Abschlussarbeiten sehen und mit einigen Tipps fällt dir das etwas leichter.

Hausarbeit schreiben: Kurz, prägnant, wissenschaftlich

Die Vorgaben des Professors sind sehr wichtig

Die Vorgaben des Professors sind sehr wichtig

Strukturell besteht jede Hausarbeit aus drei Teilen: Einer kurzen thematischen Einleitung, einem Hauptteil und einem Fazit. Beim Hausarbeit schreiben fällt es vielen Studierenden leichter, mit Einleitung und Fazit zu beginnen, schließlich ist das Arbeiten zielgerichtet. Hausarbeiten sind ja meist nur auch 10-20 Seiten angelegt, eine tiefere, wissenschaftliche Auseinandersetzung ist hier bei komplizierten Thematiken kaum möglich. Hast du also mit Einleitung und Schlussteil die Eckpunkte gesetzt, so liegt es nun im Hauptteil an dir, deine vorgetragenen Punkte glaubhaft und nachvollziehbar zu erörtern.
Der Hauptteil kann dabei aus mehreren thematischen Blöcken bestehen, die jeweils durch Zwischenüberschriften getrennt sind. Meist ist eine gewisse Mindestlänge der Hausarbeit vorgegeben. Wie frei du mit diesen Vorgaben umgehen kannst, liegt auch am Dozenten. Viele verstehen solche Vorgaben der Prüfungsordnung nur als grobe Richtlinie, andere verteilen Punktabzug bei Überlänge. All das solltest du vorher im Gespräch mit dem Dozenten klären, auch über das Thema wird in Sprechstunde oder zum Ende der Seminare Rücksprache gehalten. Deine Dozenten sind auch für dich da, um dir bei Themenwahl und Literatur Hilfestellungen zu geben. Je besser vorbereitet du schon bei der Themenbesprechung auf deine Hausarbeit bist, desto besser kann dir geholfen werden. Es schadet also nicht, schon etwas Literatur im Hinterkopf zu haben.
Galt es in der Schule schließlich beim freien Schreiben, eigene Gedanken zu entwickeln, so ist wissenschaftliches Arbeiten vor allem durch Zitate geprägt. Es kommt nicht so sehr darauf an, einen einzigartigen Standpunkt zu einem obskuren Thema zu entwickeln. Vielmehr sollen bestehende Theorien und Thesen angewandt werden, Literatur wird analysiert und dediziert besprochen. Und Sekundärliteratur ist ein wichtiger Schritt, damit du dich der perfekten Hausarbeit annäherst. In keiner Hausarbeit wird von dir erwartet, eine These im Maßstabe Foucaults zu entwickeln. Aber durch gekonnte Anwendung von wissenschaftlichen Theorien und Analysen, welche du zum Beleg deiner eigenen Thesen benutzt, schaffst du wirklich großartige Hausarbeiten. Das Entwickeln eigener Thesen und der Beleg durch vorhandene Sekundärliteratur machen eine gute Hausarbeit aus. Du musst nicht alles wissen, aber es wissenschaftlich belegen können und dazu zählt gekonntes Zitieren.

Richtig zitieren lernen

Sowohl im Bachelor als auch im Master werden Hausarbeiten verlangt – richtiges Zitieren ist die Grundvoraussetzung

Sowohl im Bachelor als auch im Master werden Hausarbeiten verlangt – richtiges Zitieren ist die Grundvoraussetzung

Jede These, jeder Absatz, jeder Halbsatz, der einem fremden Werk entstammt, muss zitiert werden. Zitate schmälern dabei die wissenschaftliche Leistung nicht, sondern zeigen, dass du dich – nicht nur oberflächlich – mit dem Thema auseinander gesetzt hast. Wichtige thematische Begriffe müssen dabei bei der Einführung als Zitat kenntlich gemacht werden, fortan benutzt du sie als Referenz.
Zu beachten gilt, dass nicht nur direkte Zitate als solche zu kennzeichnen sind, paraphrasierst du das Gedankengut eines anderen Autors, so ist dies ebenso ein Zitat wie die direkte Übernahme aus einem fremden Text. Kennzeichnest du Zitate nicht als solche, so gilt dies als Plagiat – gerade dank des Internets ist fremdes Gedankengut in einem Text schnell ausgemacht. In vielen Studiengängen wird eine Hausarbeit mit einer eidesstattlichen Versicherung beendet, dass wissenschaftlich korrekt gearbeitet wurde. Nicht nur bei Abschlussarbeiten gilt das Plagiat als absolutes No-Go, auch beim Hausarbeit schreiben musst du penibel auf korrektes Zitieren achten.
Formal gibt es unterschiedliche Zitierweisen, ein deutsches System und das Harvard-System. In der Regel entscheidet der Studiengang darüber, welche Zitierweise zum Einsatz kommt.
In der deutschen Variante kennzeichnest du Zitate mit einer hochgestellten Ziffer, in den Fußnoten machst du das Zitat kenntlich. Die Referenz sieht dabei wie folgt aus:
Autor, Vorname: Werk, Verlagsstadt Erscheinungsjahr, Seitenzahl

Folgen weitere Zitate aus derselben Quelle darf mit „Ders.“ und Seitenzahl abgekürzt werden. Die Schriftgröße der Fußnoten beträgt 10pt.
Die amerikanische Zitierweise – auch Harvard-System genannt – bringt eine kurze Referenz zum zitierten Text in den Fließtext. Hierbei rückst du hinter dem Zitat, das in Anführungszeichen steht, eine Klammer mit (Autorenname Jahr: Seite).
Im Literaturverzeichnis werden die zitierten Werke ähnlich der deutschen Schreibweise notiert:
Autor, Vorname: Kapitel, Seitenzahl. In: Publikation. Verlagsstadt: Verlag, Erscheinungsjahr.

Jede These aus einem fremden Werk muss zitiert werden

Jede These aus einem fremden Werk muss zitiert werden

Ist ein Zitat zu lang, um in den Fließtext eingebunden zu werden oder muss aus Verständnisgründen als eigenständiger Textteil in die Hausarbeit übernommen werden, so wird das Zitat eingerückt. Um den Unterschied zum Text der Hausarbeit besonders deutlich zu machen, wählst du für eingerückte Zitate außerdem eine kleinere Schriftgröße (10pt) und einen einfachen Zeilenabstand.
Am Ende deiner Hausarbeit folgt außerdem ein Literaturverzeichnis (bzw. eine Quellenangabe), hier werden alle im Text verwandten Quellen noch einmal genau kenntlich gemacht. Der Einfachheit halber wird alphabetisch sortiert, außerdem ist nach Art der Quellen zu ordnen (d.h. Bücher, Zeitschriften, Filme, etc).
Je nach Form und Medium der Quelle unterscheiden die Zitierweisen sich in ihren formalen Kriterien. Es gibt korrekte Zitierformen für Filme, Podcasts, Websites, Journale und viele weitere Medien. Auch hier musst du etwas Recherche investieren, um alle Medien korrekt zu zitieren.

Die abschließende Formatierung

Nun noch richtig formatieren und dann die perfekte Hausarbeit abgeben

Nun noch richtig formatieren und dann die perfekte Hausarbeit abgeben

Verschiedene Dozenten stellen verschiedene Ansprüche formale oder struktureller Natur. Aber prinzipiell gilt eine Schriftgröße von 12 pt und 1,5-facher Zeilenabstand. Bei der Wahl der Schriftart wird oft etwas mehr Freiheit gewährt, doch selbstverständlich sollte diese nicht zu exotisch sein. Hier eignen sich Schriftarten wie Helvetica oder Times New Roman – manche Dozenten bestehen auf Schriftarten mit Serifen.
Eine Hausarbeit beginnt mit einer Titelseite, diese enthält den Titel der Hausarbeit und einige formale Angaben: Universität, Fakultät, Fachbereich, Seminar und Seminarnummer, sowie den Dozenten. Außerdem zu vermerken sind deine Adressdaten und deine E-Mail Adresse (idealerweise deine offizielle Universitäts-Adresse).
Nach der Titelseite folgt die Inhaltsangabe, hier empfiehlt es sich, bereits beim Schreiben die zugehörigen Überschriften und Zwischenüberschriften des Textverarbeitungsprogrammes zu nutzen. So erstellst du das Inhaltsverzeichnis mit einem Klick. Hierauf folgen Einleitung, Hauptteil und Fazit, gefolgt vom Literaturverzeichnis und der eidesstattlichen Versicherungen. In der Regel müssen Hausarbeiten (im Gegensatz zu Bachelor- oder Masterarbeiten) nicht gebunden werden.
Außerdem empfiehlt es sich immer, Hausarbeiten vor der Abgabe noch einmal Korrektur lesen zu lassen. Das können auch Kommilitonen sein, wichtig ist ein neutraler Blick auf die Arbeit.

Form und Struktur

Wenn du also die perfekte Hausarbeit schreiben willst, dann gelten strukturelle und formale Voraussetzungen als absolute Grundbedingung. Um die perfekte Hausarbeit zu schreiben, musst du das wissenschaftliche Arbeiten meistern, dann kannst du dich auch an deine Wunschthemen, dein eigenes Wissen über die Hausarbeiten vertiefen und zur Koryphäe in deinem Spezialgebiet werden.

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Tipps zum schreiben einer Hausarbeit

Früher oder später muss jeder Student seine erste Hausarbeit verfassen und dann fühlen sich viele Studenten schnell von dem Umfang und Aufwand solch einer Arbeit überwältigt. Doch wenn Du ein paar Grundregeln und Tipps beachtest, blickst Du Deinen Hausarbeiten schon bald ganz entspannt entgegen.

Auf der Suche nach dem Thema

Zunächst muss natürlich ein Thema für die Arbeit gefunden werden. Der erste Schritt sollte immer darin bestehen, die Unterlagen des entsprechenden Kurses zu betrachten und mögliche Themengebiete herauszuarbeiten. Sehr hilfreich sind dabei Vorträge, die während des Semesters gehalten wurden. Hier sind interessante Fragestellungen bereits festgehalten. Wenn Du selbst einen Vortrag im Kurs gehalten hast, kannst Du eventuell auch dieses Thema zu einer Hausarbeit ausbauen.

Das Thema sollte dabei weder zu groß noch zu klein sein. Dies ist natürlich auch abhängig von der Länge der Arbeit. Als Thema eignen sich generell wichtige Vorfälle oder Entwicklungen, die Überprüfung von Theorien auf ihre Praxistauglichkeit oder die Gegenüberstellung verschiedener Ansichten. Ist das Thema eingegrenzt, geht es an die Entwicklung einer treffenden Fragestellung. Die Arbeit soll letztendlich die Fragestellung von allen Seiten erörtern und eine Antwort geben.

Wenn Du eine Idee für ein Thema mit interessanter Fragestellung hast, solltest Du es mit deinem Dozenten durchsprechen. Er kann Dir wichtige Hilfestellungen bei der Strukturierung der Arbeit und der Präzisierung der Fragestellung bieten sowie erste Tipps zur Literaturrecherche und Standardwerken des Themenbereiches geben.

Das richtige Timing

Steht das Thema und die inhaltliche Strukturierung, solltest Du Dir einen Zeitplan erstellen. Überlege Dir, wie viele Wochen Du zur Bearbeitung Zeit hast und unterteile die Zeit dann in Phasen für Recherche und Lesen sowie für das Schreiben, das Überarbeiten und die Korrektur. Die Literaturrecherche und das Einlesen in die Literatur sollten in etwa so viel Zeit in Anspruch nehmen wie das Schreiben der Arbeit. Für das Überarbeiten und die Korrektur ist hingegen etwas weniger Zeit nötig.

Im Laufe der Bearbeitungszeit solltest Du immer wieder den Plan zur Hand nehmen und nachsehen, ob Du gut in der Zeit liegst. Dies ist wichtig, damit Du nicht den Überblick verlierst und Dich in der Zeit verschätzt.

Literaturrecherche – die Qual der Wahl

Jede Hausarbeit beginnt mit der Literaturrecherche. Auch hier sollte Dich der erste Schritt zu Deinen Kursmaterialien führen. Viele Dozenten geben zu Beginn eines Seminars eine Liste mit wichtigen Standardwerken heraus. Auch die Schlagwortsuche im Bibliothekskatalog Deiner Uni sollte erste Ergebnisse liefern.

Beim Recherchieren und Lesen wirst Du dann schnell merken, welche die wichtigsten Autoren in dem Fachbereich sind, denn diese Autoren werden in nahezu jedem Buch zitiert. Diese Standardwerke bilden die Basis für Deine weitere Literaturrecherche.

Jedes wissenschaftliche Buch verfügt im hinteren Teil über eine ausführliche Literaturliste mit allen Werken, die der Autor verwendet hat. Gehe die Liste durch und überprüfe, welche dieser Werke Dir in der Bibliothek oder im Internet zugänglich sind. Wenn Du dies bei allen Standardwerken tust und Dich so von Buch zu Buch hangelst, solltest Du keine Probleme haben, eine umfangreiche und nützliche Literaturliste zu erhalten.

Achte jedoch darauf, dass Du Dich nicht in der Literaturrecherche verzettelst und immer weiter nach Literatur suchst. Je nach Länge Deiner Arbeit und den Anforderungen, die der Dozent stellt, solltest Du Dir ein Limit setzen. Als Richtwert kann man von einer Quelle pro Seite ausgehen. Schreibst Du eine Arbeit mit etwa 20 Seiten, solltest Du also etwa 20 Quellen gelesen haben. Eine Quelle muss dabei nicht immer gleich ein ganzes Buch sein. Auch ein wissenschaftlicher Artikel von 10 Seiten kann eine sehr gute Quelle darstellen. Hast Du die Literatur beisammen, solltest Du alle Werke lesen und Dir zu den wichtigen Punkten Notizen machen. Erst wenn Du alle Standardwerke gelesen hast, geht es ans Schreiben.

Schreiben, schreiben, schreiben

stokpic_pixabay_desk-601540_1280.jpgInhaltlich muss Deine Arbeit eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss enthalten. Die Einleitung erläutert das Thema oberflächlich und klärt die Motivation hinter der Fragestellung. Der Hauptteil sollte in drei bis vier große Kapitel und mehrere Unterkapitel gegliedert sein. Je nach Thema sind diese unterschiedlich zu gestalten. Das erste Kapitel des Hauptteils legt meist die Basis und stellt grundlegende Erkenntnisse oder Entwicklungen dar. Die weiteren Kapitel gehen dann konkreter auf die einzelnen Aspekte der Fragestellung ein. Am Ende folgt ein Schlussteil, das Fazit, in dem Du Deine Erkenntnisse zusammenfasst und eine abschließende Antwort auf Deine Fragestellung lieferst.

Was du wann schreibst muss Du nicht der Reihenfolge der Gliederung entsprechen. So empfiehlt es sich häufig, Einleitung und Schluss am Ende zu schreiben, denn am Ende fällt es einem meist leichter, das Thema so komprimiert zu schildern wie es für Einleitung und Schluss notwendig ist.

Doch was, wenn es mit dem Schreiben einfach nicht klappen will und Du eine Schreibblockade hast?

Manchmal ist es hilfreich, sich dann zunächst mit anderen Dingen zu beschäftigen. Nach einem gemütlichen Nachmittag mit Freunden oder etwas Sport hat man meist den Kopf frei und kann frisch ans Werk gehen.

Eine andere Methode ist das Schreiben per Hand. Im Computerzeitalter tendieren viele Studenten zwar dazu, alles auf dem Computer festzuhalten, doch das Schreiben mit Papier und Stift kann bei Schreibblockaden manchmal Wunder bewirken. Hier haben Studenten oft das Gefühl, dass nicht jeder Satz gleich perfekt sein muss und können ihren Gedanken freien Lauf lassen. Das Geschriebene kann man dann auf den Computer übertragen und gegebenenfalls ändern.

Beim Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten ist es natürlich sehr wichtig, dass Du auf das ordentliche Zitieren und Paraphrasieren achtest. Alle Informationen, die Du wörtlich oder sinngemäß aus einem anderen Werk übernimmst, müssen deutlich als Zitat gekennzeichnet werden. Dies erfolgt immer durch die Angabe des ursprünglichen Autors und des Werkes. Wörtliche Zitate müssen zudem in Anführungszeichen gesetzt werden. Je nach Fachbereich gelten hier unterschiedliche Zitiervorgaben. Du solltest am besten Deinen Dozenten fragen, welche Zitierweise er bevorzugt. In jedem Fall solltest Du immer korrekt zitieren und alle verwendeten Werke in der Literaturliste am Ende der Arbeit auflisten, denn wer nicht zitiert, riskiert durchzufallen oder gar eine offizielle Verwarnung zu erhalten.

Der letzte Schliff

Hast Du das Werk vollbracht und die Hausarbeit fertiggeschrieben, fehlt ihr noch der letzte Schliff: die Korrektur. Am besten druckst Du die gesamte Arbeit einmal aus und liest sie dann Korrektur. Auch wenn Textverarbeitungsprogramme schon viele Fehler entdecken, sind sie nicht unfehlbar. Und auch Deine Augen können am Computerbildschirm nicht alle Fehler aufspüren. Auf Papier findest Du Buchstabendreher oder fehlende Worte mit größerer Wahrscheinlichkeit.

Korrektur erledigt? Herzlichen Glückwunsch, damit hast Du Deine erste Hausarbeit erfolgreich geschrieben. Bleibt zu hoffen, dass die Note diesen Erfolg widerspiegelt!Und nicht vergessen: Benotungen von Hausarbeiten sind immer subjektiv. Es kann immer sein, dass man mal an einen Dozenten kommt, dem einfach nicht so richtig gefallen will, was du geschrieben hast. In dem Fall heißt es: Nicht verzweifeln, der nächste Korrektor kommt bestimmt – und mit ihm dann auch eine neue Chance auf eine (sehr) gute Note!

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