Tipps für ein unvergessliches Wochenende auf dem Oktoberfest

Schon bald ist es wieder soweit! Am 19. September wird das wohl berühmteste Volksfest der Welt mit einem herzhaften „O’zapft is!“ vom Münchner Oberbürgermeister eröffnet: das Oktoberfest.
Jahr für Jahr zieht es Hunderttausende Besucher auf die Theresienwiese in der bayerischen Landeshauptstadt, und natürlich wollen auch Studenten auf der „Wiesn“ feiern. Wir verraten Dir, wo es die günstigste Maß gibt, worauf Du bei Deinem Oktoberfest-Outfit achten solltest und wie du sogar jetzt noch eine günstig(ere) Unterkunft finden kannst!

Das Wichtigste zuerst: Was kostet das Bier auf dem Oktoberfest?

Eine Maß auf dem Oktoberfest kostet dieses Jahr zwischen 10,00 und 10,40 €

Eine Maß auf dem Oktoberfest kostet dieses Jahr zwischen 10,00 und 10,40 €

Das Oktoberfest ist – wie jeder weiß – nicht unbedingt die günstigste aller Veranstaltungen. Und gerade als Student will man die Euros nicht einfach so zum Fenster rauswerfen. Im letzten Jahr wurde in den Festzelten zum ersten Mal die zehn Euro Grenze für eine Maß Bier gebrochen, auch wenn man sie noch für weniger finden konnte.

2015 gibt es kein Festzelt, in dem man unter einem Zehner für die Maß zahlen muss. Mit glatten 10,- Euro ist Vinzenz Murrs „Metzgerstubn“ das günstigste Festzelt, am teuersten wird es in der „Bratwurst“ mit 10,40 Euro. Von den großen und bekannten Zelten ist die Augustiner-Festhalle mit 10,10 EUR am preiswertesten.

Wie kommt man in die Zelte rein?

Wenn man früh genug da ist, schafft man es auch ohne Reservierung in eines der Wiesn-Zelte

Wenn man früh genug da ist, schafft man es auch ohne Reservierung in eines der Wiesn-Zelte

Wenn Du dich für ein spontanes Wochenende auf dem Oktoberfest entschieden hast, ist es für eine Tischreservierung mittlerweile leider zu spät. Denn die Wirte nehmen Reservierungen nur bis zu drei Wochen vor dem Oktoberfest an.

Aber das ist kein Grund, den Mut zu verlieren. Denn entgegen der allgemeinen Gerüchte, dass man ohne Reservierung auf keinen Fall in die Zelte reinkommt, stimmt das nicht. An den Wochenenden gibt es im Mittelschiff der Zelte immer Plätze, die spontan vergeben werden. Allerdings gilt hierbei: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Zelte öffnen unter der Woche um 10.00 und am Wochenende um 9.00 Uhr – also möglichst früh da sein und mit ein bisschen Glück bekommt man einen Tisch im Zelt.

Übrigens solltest Du unbedingt die Finger von Schwarzmarkt-Angeboten lassen! Nicht nur zahlst Du dafür meist vollkommen überteuerte Preise, nein, in den meisten Fällen sind die Tickets sogar gefälscht und du wirst vor dem Zelt abgewiesen!

Zimmer frei!

Es ist kein Geheimnis, dass die Hotelzimmerpreise zum Oktoberfest rapide ansteigen. Und auch, wenn dieses Jahr die Hotels rund um die Theresienwiese nicht ausgebucht sind, so kostet es doch noch immer ein ordentliches Sümmchen, wenn Du ein Zimmer für ein Wochenende buchen möchtest: nämlich knapp 250,- Euro. Noch teurer wird es sogar, wenn Du dir für Deinen Oktoberfest-Trip das zweite Wochenende vom 26.-27. September ausgesucht hast, denn dann sind die Preise am höchsten.

Aber wenn es dir nichts ausmacht, etwas weiter weg vom Trubel der Innenstadt zu nächtigen, kannst du sogar ein Hotelzimmer für unter 100,- Euro abgreifen! Und richtige Sparfüchse suchen erst gar nicht nach einem Hotelzimmer, sondern schauen auf den richtigen Seiten nach Privatzimmern. Gerade Studenten in München verdrücken sich gerne mal zur Oktoberfestzeit und bieten ihre Zimmer anderen Studenten von außerhalb an, um sich ein kleines Zubrot zu verdienen. Über verschiedene Portale (oder sogar Uni-Seiten) kannst du mit den Leuten in Kontakt treten und so für 50,- bis 100,- Euro zwei Nächte mit zwei Personen übernachten. Der Vorteil: Du hast natürlich dann auch die Möglichkeit, die Küche der Wohnung zu nutzen und kannst dich vor deinem Besuch auf der Wiesn stärken – das hilft, Geld zu sparen!

Das Outfit-Einmaleins für das Oktoberfest

Männer gehen klassisch in der Lederhose und Frauen im Dirndl

Männer gehen klassisch in der Lederhose und Frauen im Dirndl

Es gibt zwei Regeln für die Wiesn: entweder, Du ziehst dich ganz normal wie immer an, oder aber du wählst das typische Oktoberfest-Outfit: Dirndl für die Damen und die obligatorische Lederhosn für die Herren. Aber, und das ist wichtig, wenn du dich für das bayrische Ensemble entscheidest, solltest du es richtig machen.

Das bedeutet für Männer, dass Sneaker unter der Lederhose zum Beispiel absolut verpönt sind, denn da drunter gehören schwarze Halbschuhe. Und selbst wenn Steffen Effenberg es vielleicht cool findet, aber die Totenkopf-Applikation aus Glitzersteinchen hat auch nur bedingt etwas auf der Hose zu suchen!

Für die Damen der Schöpfung gibt es auch einige Modesünden, die es zu umschiffen gilt: So darf das Dirndl zwar gerne das Dekolleté betonen und in Szene setzen, aber die Brüste sollten doch weitestgehend bedeckt bleiben. Auch bei der Länge des Dirndls gibt es die unausgesprochene Regel, dass der Rock und die Schürze doch bitte bis über die Knie reichen sollten. Und um den Look perfekt zu machen, hilft ein schöner Bauernzopf oder geflochtene Haare.

Wie kommt man am besten zum Oktoberfest?

Die schlechte Nachricht vorweg: Wenn du mit dem Auto anreist, wirst du – zumindest weiträumig rund um die Theresienwiese – wahrscheinlich keine Parkmöglichkeiten finden. Oder aber Du findest eine, aber zahlst dafür fast so viel wie für das Hotelzimmer.

Es gibt allerdings 6 gut ausgeschilderte Park-and-ride-Parkplätze in der Umgebung, von wo aus Du auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen kannst. Es gibt sage und schreibe 13 U- und S-Bahnen, die die Theresienwiese anfahren – wer allerdings clever ist, steigt eine Station davor aus und läuft die restliche Strecke, denn der Bahnhof an der Theresienwiese kann zu Oktoberfestzeiten extrem überfüllt und chaotisch werden.

Automaten für besondere Momente

Hat man bereits Bekanntschaften gemacht, so kann überall um die Theresienwiese herum Automaten mit Kondomen finden

Hat man bereits Bekanntschaften gemacht, so kann man überall um die Theresienwiese herum Automaten mit Kondome finden

Nach ein bis zwei Maß kommt man sich auf den Zeltbänken des Oktoberfests schon mal schnell näher. Ein „Busserl“ hier, ein „I mog di“ da und schon werden neue Bekanntschaften gemacht und Zärtlichkeiten ausgetauscht.
Und weil Sicherheit auch bei der Oktoberfest-Liebelei vorgeht, finden sich an fast allen Eingängen zur Theresienwiese rote Automaten, in denen man Kondome ziehen kann. Die Automaten halten übrigens auch Verbandsmaterial, Pflaster und andere Kleinigkeiten, die man bei einem Besuch auf dem Volksfest gebrauchen könnte, in petto.

Der Umgang mit dem lieben Geld

Wenn Du ein Wochenende auf dem Oktoberfest verbringen möchtest, solltest du dir vorher ein tägliches Limit setzen, wie viel du pro Tag ausgeben möchtest. Diesen Betrag kannst du im Voraus abheben und dann jeweils nur das Budget mitnehmen, dass du dir gesetzt hast. Lass am besten auch deine EC- und Kreditkarten im Hotel, um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, sie auszureizen. Zudem schließt Du so auch das Risiko aus, dass Dir Deine Karten im Getümmel geklaut werden. Das Einzige, dass du mitführen solltest, ist Dein Personalausweis und das Geld – und schon steht deinem perfekten Wochenende auf dem Oktoberfest nichts mehr im Weg!

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Die Semesterferien – wie man sie optimal nutzen kann

In den Semesterferien nicht untätig sein!

Einige Studenten lernen auch während der Semesterferien für Klausuren, andere machen ein Praktikum oder suchen einen Praktikumsplatz, um schon in das spätere Berufsleben hinein zu schnuppern und Erfahrungen zu sammeln.

Wer knapp bei Kasse ist, kann sich durch den Studentenjob Geld verdienen und dieses als Kostenzuschuss für die weiteren Studiensemester und für seine Unterkunft verwenden.

Das ist auch durch ein bezahltes Praktikum möglich, welches der Student möglichst mit seinem angehenden Beruf verbinden sollte.

Vor- und Nachteile eines Praktikums

PraktikumAuch wenn für ihn dabei finanzielle Abstriche in Kauf genommen werden müssen, weil das Praktikum im allgemeinen nicht oder nur schlecht bezahlt wird, so werden dabei sehr nützliche Erfahrungen gemacht, die keinesfalls zu unterschätzen sind.
Während der Semesterferien einfach nur zu faulenzen, auch wenn es durch das ständige Lernen redlich verdient wurde, kann schlimme Folgen für die ganze Zukunft haben.
Das Angebot an guten Jobs ist in der Regel wesentlich geringer als die Nachfrage. Die Folge davon ist, dass nur jene Bewerber mit erstklassigen Zeugnissen und Erfahrungen gute Chancen haben, ihren Traumjob zu bekommen.

Die populärsten Studentenjobs

Eine Möglichkeit in den Semesterferien etwas zu verdienen besteht zum Beispiel darin, für Schüler, mit schlechten Noten in Deutsch, Mathematik, Englisch oder anderen Fächern, Nachhilfeunterricht zu erteilen. Die Chancen bei einem Nachhilfeinstitut noch etwas dazu verdienen zu können, sind relativ gut. Zukünftige Lehrer können damit schon ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit Schülern machen.

Bei den Studentinnen ist ein beliebter Ferienjob die Tagesmutter.
Wer Kinderärztin werden möchte, kann bei diesem Job während der Semesterferien wertvolle Erfahrungen sammeln, die bei der Bewerbung für so eine Stelle sehr nützlich sein können.
Auch im Internet werden Studentenjobs vergeben, welche die freie Zeit der Studenten in den Semesterferien nicht all zu sehr in Anspruch nehmen.

Wenn also die Tätigkeit im Studentenjob, die des späteren Tätigkeitsbereiches entspricht, dann bringt das dem Studierenden einen guten Teil an praktischen Erfahrungen und gleichzeitig Pluspunkte beim Bewerbungsgespräch. Außerdem merkt er bei der praktischen Tätigkeit während der Semesterferien schnell, ob die Arbeit wirklich den Vorstellungen entspricht, die er von ihr hatte. Wenn sie Erfüllung bringt und gut von der Hand geht, offenbart sich darin oft sein zukünftiger Beruf.

Die große Beliebtheit der Summer Sessions

Immer größere Anerkennung bekommt im Laufe der Zeit die “ Summer Session„.
Dieser Art des Studierens ist besonders im Norden der USA sehr beliebt geworden. In einem Zeitraum von etwa sechs Wochen können die Gäste an zwei bis drei Kursen aus dem Universitätslehrangebot teilnehmen. Das Schöne daran ist, dass in bis zu 500 Kursen aus allen üblichen Fachbereichen ausgewählt werden kann.
In den meisten Fällen können sich die deutschen Studierenden von den Prüfungsämtern für deutsche Studenten, die Studienzeit in den USA während der Semesterferien an ihrer Universität in der Heimat gutschreiben zu lassen.

Die in Deutschland bekanntesten Universitäten für Summer Sessions sind die „Universitäten der University of California (UC) und der Boston University. Auch die Hawaii Pacific University in Honolulu und die Saint Mary’s University in Halifax an der kanadischen Ostküste haben sich auf internationale Besucher spezialisiert und bieten ein breites Register aus vielen Fachbereichen an. Die Sprachkenntnisse zu erweitern, neue Sprachen zu erlernen oder seine Computerkenntnisse erweitern ist nur ein winziger Bruchteil von dem mannigfaltigen Angebot.

Die Teilnahme wird nationalen und internationalen Studenten angeboten.
Fabelhaft daran ist, dass sich jeder dort bewerben kann und nur wenige Bedingungen zu erfüllen braucht, nämlich dass er ein Abitur mitbringt und über gute Englischkenntnisse verfügt.
Hier gibt es keine Bevorzugung nach Noten aus dem Abitur oder aus dem Studium.
Das ist eine sehr gute Gelegenheit, während der Semesterferien das dortige Studentenleben, sowie die ausgezeichneten Lehrmethoden zu erkunden und sich diese zunutze zu machen.
Die dortigen Vorlesungen dauern fast drei Monate
In der Regel fallen die Summer Sessions für deutsche Studenten in die deutschen Sommer Semesterferien. Dadurch wird keine Veranstaltung an der Heimatuniversität versäumt.

Wer auf einer dieser Universitäten auch nur einen kurzen Zeitraum studiert hatte, erhöht seine Chancen für seinen Traumjob enorm.
Jeder der Interesse an solch einem Summersession-Programm hat, kann sich vom College-Contact.com kostenlos beraten lassen.
Bei vielen Praktika in den Semesterferien bekommen die Studenten für ihre Arbeit kein Entgelt. Wenn also die Wahl zwischen mehreren Praktikumsplätzen besteht, kann es sich schon lohnen, zu erkunden ob eventuell bei einem der angebotenen Plätze eine finanzielle Vergütung erfolgt.

Gut vorbereitet für den Abflug

Bevor während der Semesterferien die Reise ins Ausland erfolgt, ist es für den Studenten sinnvoll, sich rechtzeitig darauf vorzubereiten.
Dazu gehört auch, dass in manchen Ländern eine Schutzimpfung erforderlich ist oder ein Visum beantragt werden muss und wichtige Ausweise nicht ausgerechnet in diesem Zeitraum ihre Gültigkeit verlieren.
Wenn die Bewerbung an einer ausländischen Universität in den Semesterferien mit einer Summer Session doch keinen Erfolg bringen sollte, dann besteht weltweit immer noch die Möglichkeit in der auf einem Bauernhof gegen Verpflegung, Unterkunft und in manchen Fällen einem kleinen Endgeld, seine Sprachkenntnisse zu erweitern und wertvolle Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln.

Vorsicht bei hohen Verdiensten!

Wer aus finanziell bescheidenen Verhältnissen kommt, für den ist ein Studenten-Job bei dem in den Semesterferien gutes Geld verdient wird, sehr verlockend. Wer aber mehr als um die 8.000 EUR im Jahr verdient hat, muss sein gesamtes Kindergeld zurückzahlen. Hier heißt es also aufpassen, dass dieser Betrag möglichst nicht überschritten wird.

Tipp für Unschlüssige

Es gibt immer wieder Studenten, die noch keine klare Vorstellung von ihrer zukünftigen Tätigkeit haben. Im Internet finden sie gute Links, die ihnen helfen die richtige Branche zu finden. Dadurch sammeln sie während der Semesterferien Erfahrungen, die ihnen bei Bewerbungen nützlich sein können.

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