Studentenfutter mal anders

Zwischen Seminar, Vorlesung, Nebenjob und dem bisschen Freizeit, das am Ende noch übrig bleibt, kommt gesundes Kochen meist zu kurz. Geld für einen Koch ist sowieso nicht da und das Essen der Mensa ist auch nicht gerade günstig.Dabei ist eine vollwertige Ernährung gerade in diesem anstrengenden Lebensabschnitt wichtig, um einen klaren Kopf und genug Energie bis zum Examen zu behalten.

Die Lösung: Intelligentes Studentenfutter, das weder viel Geld noch Zeit kostet.

Gute Planung spart Kosten und Aufwand

Sich schon am Sonntag Gedanken über das Essen der kommenden Woche zu machen ist nur etwas für Hausfrauen? Weit gefehlt. Auch das Studentenfutter profitiert davon. Wird der Plan schon am Samstag aufgestellt, kann sogar noch Geld gespart werden, denn kurz vorm Ladenschluss am Wochenende bieten viele Supermärkte verderbliche Lebensmittel zu Spottpreisen an. Dann noch durchdacht vorkochen, beispielsweise einen großen Topf Kartoffeln oder einen Auflauf, und schon ist für mehrere Tage vorgesorgt.

Studentenfutter auf Rezept

Mal schnell noch etwas zu improvisieren kann überraschend leckere Gerichte entstehen lassen oder richtig in die Hose gehen. Ein paar – einfache – Rezepte, die mit wenigen Zutaten auskommen, sollte daher jeder beherrschen.

Eine Basis – viel Abwechslung

Der bereits erwähnte Topf Kartoffeln mag erst einmal langweilig klingen, kann aber die Basis für zahlreiche Gerichte werden. Dafür müssen nur die Beilagen wechseln. Ideale Begleiter sind Kräuterquark, Rührei und Spinat, Gemüse, Pilze, Fleisch und Fisch. Außerdem können daraus in wenigen Minuten einfache Backkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelsalat oder ein Gratin werden. Gleiches gilt für Reis und Nudeln. Und das alles geht deutlich einfacher, wenn einmal eine große Menge vorgekocht und nicht zu jeder Mahlzeit neu vorbereitet wird. Auch das geplante Studentenfutter muss also nicht langweilig sein.

Tipps für den Einkauf

Studentenfutter soll gesund sein, gut schmecken und natürlich möglichst wenig Kosten. Um das zu bewerkstelligen, muss schon beim Einkauf auf einiges geachtet werden.

  • Große Mengen haltbarer Lebensmittel zulegen, wenn sie gerade im Angebot sind
  • Statt Single-Portionen auf die Familienpackung setzen, diese ist meist günstiger
  • Auf Fertigprodukte verzichten und lieber Frisches kaufen, hier gibt es mehr für weniger Geld
  • Wochenmärkte nutzen
  • Nicht nur auf Augenhöhe, sondern auch mal im unteren und oberen Bereich der Regale stöbern, hier verbergen sich häufig Schnäppchen
  • Bearbeitete Lebensmittel vergleichen, geschnittener Käse ist beispielsweise meist teurer als der gleiche im ganzen Stück

Gemeinsam Kochen und Essen

Kochabende unter Freunden, natürlich mit möglichst gesundem Essen, machen Spaß und sparen durch die größeren Mengen meist Geld. Ganz nebenbei sind sie noch eine angenehme Abwechslung von Lernerei und Party.
Werden sie wöchentlich und im Wechsel abgehalten, entfällt zumindest hin und wieder das Anwerfen des eigenen Herdes.

Kräuter selber ziehen

Frische Kräuter können selbst das einfachste Gericht geschmacklich und optisch aufwerten. Und sind dazu auch noch gesund. Ständig Frische zu kaufen geht aber ganz schön auf den Geldbeutel.
Besser ist es da, sie auf der Fensterbank zu ziehen. Das geht auf kleinstem Raum, kostet nicht viel und macht Eindruck. Aber bitte nicht auf Kräutertöpfe aus dem Supermarkt setzen. Die gehen meist schnell ein. Samen oder Jungpflanzen aus der Gärtnerei sind da auf Dauer deutlich preiswerter.

Wer etwas plant, ein paar Rezepte lernt, intelligent einkauft und kocht kann sich über gesundes und leckeres Studentenfutter freuen. Und das, ohne dafür viel Aufwand betreiben oder Unmengen ausgeben zu müssen.