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Studentenleben

15Nov

Stress im Studium – wie man am besten mit ihm umgeht

Stress im Studium ist ein weit verbreitetes Phänomen, aber was genau ist Stress und was macht ihn im Studium so präsent? Stress an sich ist eine bekannte und alte Reaktion des Körper, es handelt sich um eine Reaktion auf Gefahren und bedrohliche Momente. Diese physiologische Reaktion geht einher mit einer chemischen Reaktion im Körper, die den betroffenen Menschen in eine Art Flucht- und Alarmbereitschaft versetzt. Durch Hormone wird der Körper in diesen Stresszustand gebracht und es entstehen die unangenehmen Reaktionen mit einem erhöhten Puls, Schweißausbrüchen und eine verstärkten Atmung. Viele Studenten kennen diese Zustand und gerade wenn es um anstehende Klausuren oder wichtige Referate geht, dann bereitet diese negative körperliche Reaktion den Studenten Unbehagen. Statistisch leidet jeder 2. Student unter erhöhtem Zeitdruck und Prüfungsstress. Beim Stress ist interessant, dass sich zunächst die Leistungsfähigkeit erhöht und das Energiepotential stiegt. Das hört sich zunächst positiv an.

Entspannung und Ruhe zur Erholung braucht der Körper

Der Körper braucht aber zur Bewältigung dieser Reaktion des Stress im Studium entsprechende Erholungs- und Entspannungsphasen. Das negative und das was viele Studenten beim Stress im Studium begleitet, sieht aber anders aus, denn durch Dauerstress und wenige Phasen der Ruhe bleibt diese Entspannungs- und Ruhephase meist auf der Strecke. Es entsteht ein permanenter Ausnahmezustand, der langfristig zu Erschöpfung und Überforderung führt. Zu den Leistungsmerkmalen die in einem Studium belasten, kommen meist wirtschaftliche Probleme. Die Finanzierung eines Studiums sorgt meist für Geldsorgen und die meisten Studenten müssen zu ihrem Studium noch arbeiten, was dann wiederum zu weniger Zeit und Freiräumen zur Erholung führt. Die persönliche Einstellung und die persönliche Konstitution sind aus psychologischer Sicht auch wichtige Faktoren, die den Stress begünstigen, der langfristig krank macht.

Viele Symptome des Stress erkennt man erst zu spät

Die Symptome bei Stress im Studium sind individuell immer anders, aber ähneln sich dann doch. Jeder Mensch reagiert anders in solch einer Situation, manche Studenten fühlen sich einsam, hilflos und andere Sind wiederum aggressiv und gereizt. Die körperlichen Symptome ähneln sich aber meist. Es kommt zunächst zu dauernden Kopfschmerzen, die vielleicht dann noch von Muskel- und Rückenschmerzen begleitet werden. Viele Studenten die unter Stress leiden klagen über Schlafstörungen und Magenkrämpfe. Wieder andere sind geplagt von Appetitlosigkeit und schlechter Konzentrationsfähigkeit. Es kommt häufig zu Kreislaufproblemen und Schwindelanfällen, diese Symptome sind dann schon sehr ernst zu nehmen.

Stress im Studium macht langfristig krank

Permanenter Stress im Studium führt zur Schwächung des Immunsystems, die dann zu vielen Erkrankungen führt. Es kommt zu Hautirritationen, die aussehen wie hektische Flecken, Muskelkrämpfe und ein trockener Mund mit Schluckbeschwerden. Der Stress im Studium führt auch zu Angstzuständen und diese Zustände führen dann zu Depressionen. Es ist schon ein Teufelskreis, wenn man diese Aufzählungen aneinander reiht. Viele negative körperliche Reaktionen sind Ausfluss dieses Stresses. Es gibt aber Gegenmaßnahmen, die Stress Im Studium vermeiden können.

Zunächst die Ursachen für Stress im Studium analysieren

Es gibt keine Generallösung gegen Stress, aber einige nützliche Verhaltensregeln, die diesen negativen Zustand mindern und langfristig zu einem Leben mit weniger Stress im Studium führen können. Zunächst muss man die Ursachen für den Stress erkennen. Eine eigene Beobachtung hilft bei dieser Aufgabe, wann tritt der Stress genau auf und welche belastende Situation führt zu der Reaktion? Ist zu erkennen, dass alles was erledigt werden muss perfekt erledigt werden soll? Welche Situation im Umfeld belasten das Studium, Streit oder persönliche Zwistigkeiten zwischen den Bezugspersonen? Hier kann schon viel Druck aus der allgemein Situation herausgenommen werden, wenn der Student erkennt wo der Stress entsteht und wie man hier diese Situation ändern oder erledigen kann.

Zeitmanagement hilft gegen den negativen Stress im Studium

Das Zeitmanagement ist ein wichtiger Punkt um Stress zu vermeiden, denn wenn der Faktor Zeit gut strukturiert ist, erleichtert es die Arbeit und es wird viel mehr erledigt. Zeitpläne sind hilfreich um die gesetzten Aufgaben rechtzeitig zu erledigen und die entsprechende Disziplin diese Pläne einzuhalten, helfen Stress bei Prüfungen und Referaten zu vermeiden. Das schafft Freiräume.

Ausdauersport und Erholung ist wichtig gegen Stress im Studium

Das sind einige hilfreiche Instrumente und Tipps die aber noch nicht die gesamte Bandbreite der Entstehung von Stress vermeiden, die Selbstanalyse hilft damit viele Faktoren die negativ wirken erfasst werden und dann entsprechend aufgearbeitet werden können. Hat sich sehr viel Frustration und damit viel Stress aufgebaut, sollte man mit Pausen und Sport für einen Ausgleich sorgen. Stress im Studium muss nicht belasten, denn es ist nur wichtig die Entspannungszustände zu erreichen. Ausdauersport ist eine wirksame Gegenmaßnahme, Freizeit die man sich gönnt und in der man sich erholen kann ist sehr wichtig. Mit diesen Maßnahmen ist dann schon viel erreicht um Stress im Studium in den griff zu bekommen.

Bildquelle: © grimaldello / Fotolia.com

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