Soft Skills – was versteht man darunter?

Die sogenannten Soft Skills werden bei immer mehr Berufen immer wichtiger und inzwischen werden auch oft Bewerbungsgespräche so angelegt, dass diese auf die Probe gestellt werden. Da bei vielen Studenten aber immer noch Verwirrung herrscht, was darunter genau zu verstehen ist, wollen wir im folgenden Artikel ausführlich darauf eingehen.

Was sind Soft Skills?

Der Begriff Soft Skills stammt aus dem englischen und bedeutet soziale Kompetenz. Dies sind also die außerfachlichen Fähigkeiten eines Bewerbers oder Mitarbeiters, die die Persönlichkeit beschreiben. Soft Skills kann man also zusammenfassend als sämtliche Fähigkeiten, Eigenschaften und Qualifikationen, die neben den fachlichen Kentnissen die beruflichen und privaten Erfolge ausmachen. Sie lassen sich in methodische Kompetenzen, soziale Kompetenzen und persönliche Kompetenzen unterteilen.

Persönliche Kompetenzen

Die persönliche Kompetenzen beschreiben dabei den Umgang mit der eigenen Person. dabei geht es also zum Beispiel darum, wie stark das Selbstbewusstsein, die Selbstdisziplin und das Selbstvertrauen ausgeprägt sind. Soft Skills in dieser Gruppe betreffen also nur Eigenschaften, die die eigene Person beschreiben.

Soziale Kompetenzen

Kreidetafel mit Soziale Kompetenz

Die sozialen Kompetenzen fassen alle Fähigkeiten zusammen, die den Umgang mit Menschen betreffen. Dazu gehören zum Beispiel Eigenschaften wie die Teamfähigkeit, die Menschenkenntnis und das Einfühlvermögen. Die Eigenschaften in diesem Bereich der Soft Skills beschreiben also, wie sich ein Mensch im Umgang mit anderen Menschen verhält. Allerdings gibt es hier auch einen Zusammenhang mit den persönlichen Kompetenzen, denn wenn diese nicht richtig ausgeprägt sind, wird es auch schwierig, die sozialen Kompetenzen voll auszubauen. So kann man zum Beispiel wenn man ein nur schwaches Selbstwertgefühl hat, wohl kaum in schwierigen Situationen souverän auftreten.

Methodische Kompetenzen

Die dritte Gruppe der sozialen Kompetenzen fasst die methodischen Kompetenzen zusammen. Diese fasst Eigenschaften zusammen, die durch bestimmte Methoden und Techniken erlernt werden können. Hierzu gehört zum Beispiel eine ausgezeichnete Präsentationstechnik oder die Fähigkeit Aufgaben strukturiert und effizient zu lösen. Um diese methodischen Kompetenzen gut ausbauen zu können, muss man auch über die Kompetenzen der anderen Bereiche verfügen. So müssen zum Beispiel Selbstvertrauen und Disziplin vorhanden sein, um bereit zu sein effizient zu lernen.

Emotionale Intelligenz

Ein weiterer Faktor im Bereich der sozialen Kompetenzen ist die Emotionale Intelligenz. Diese kann auch als Grundvoraussetzung für alle anderen Soft Skills gesehen werden. Diese bestimmt nämlich, wie man mit den eigenen Gefühlen und Emotionen, aber auch mit den Emotionen und Gefühlen der Mitmenschen umgeht. Je höher dabei die emotionale Intelligenz ausgeprägt ist, desto besser kann man auch die eigenen und die fremden Empfindungen nachfühlen. Man kann sich also besser in die anderen Personen hineinversetzen und so in verschiedenen Situationen richtig reagieren. Die emotionale Intelligenz wird sich mit der Erlernung neuer Soft Skills auch immer weiter ausprägen. Generell ist es aber auch so, dass wenn verschiedene Soft Skills schon gut ausgeprägt sind, dass dann auch die emotionale Intelligenz höher ist.

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