Referate halten, aber wie? – Tipps & Tricks für einen perfekten Vortrag

Viele junge Menschen entscheiden sich nach dem Abitur dazu, zu studieren und sich somit weiterzubilden. Im Rahmen des Studiums müssen in den unterschiedlichsten Modulen verschiedene Leistungsnachweise erbracht werden. Diese Leistungsnachweise bestehen auf der einen Seite aus Klausuren bzw. schriftlichen Prüfungen. Auf der anderen Seite müssen Studenten jedoch auch Leistungsnachweise erbringen, indem Sie Referate halten. Gerade im Studium wird von den meisten Studenten gefordert, dass sie frei vor einer Gruppe sprechen und ein Thema gut und flüssig präsentieren können. Doch viele Studenten bekommen es schon beim Gedanken daran, mit der Angst zu tun.

Warum Referate Angst machen können

Die freie Rede vor teilweise unbekannten Menschen und dann auch noch in einer Prüfungssituation ist Stress pur. In einer solchen Situation kann einfach alles schiefgehen. Von der Vorbereitung über die eigentliche Präsentation bis zu unangenehmen Fragen nach der Präsentation lauern an jeder Stelle Gefahren. Was ist, wenn der Dozent Fragen stellt, auf die man keine Antwort weiß? Was ist, wenn die Technik ausfällt? Wie wird eigentlich der Beamer angeschlossen und bedient? Wie beginnt man eine Präsentation ordentlich? Was gehört zu einer guten Präsentation? Wie führt man zum Thema hin und worauf sollte bei einer guten Präsentation allgemein geachtet werden? Wie geht man mit der Nervosität, einer zittrigen Stimme und schwitzenden Händen um? Was ist, wenn man den Text vor Nervosität vergisst? Das alles sind Fragen, die Studenten bei einer Präsentation beschäftigen. Wenn du dich angesprochen fühlst und vielleicht auch einen Vortrag halten musst, solltest du weiterlesen. Du bekommst nachfolgend tolle und hilfreiche Tipps zum Referate halten. Du wirst überrascht sein, mit welchen einfachen Mitteln man aus der ein oder anderen unangenehmen Situation entkommt.

Mit der richtigen Vorbereitung einen guten Vortrag halten

Ein perfekter Vortrag beginnt zweifelsfrei mit einer guten Vorbereitung. Die Vorbereitung auf ein Referat sollte daher sehr intensiv durchgeführt werden. Sie beginnt schon mit der richtigen Recherche zum Thema. Wer einen Vortrag halten muss, sollte sich mit dem Thema und vor allem seinen eigenen Inhalten auskennen. Deshalb solltest du möglichst viele Informationen zu deinem Thema sammeln und dich sehr gut mit der Materie auskennen.

Zur Vorbereitung des Vortrages gehört aber auch die Frage, welche Medien du einsetzen wirst. Die meisten Vorträge werden in der heutigen Zeit mit einem Beamer gehalten. Allerdings sollte im Rahmen eines perfekten Referates immer ein Medienwechsel integriert werden. Das bedeutet, dass du Teile deiner Präsentation durchaus auch mit anderen Medien präsentierst. Damit wirst du bei den Dozenten und Teilnehmern für Abwechslung sorgen und die Aufmerksamkeit erhöhen. Dozenten werden deinen Medienwechsel positiv bewerten. Du hebst dich mit dieser Maßnahme eindeutig von der Masse der Präsentierenden ab und fällst positiv auf. Hast du deine Medienwahl getroffen, solltest du die Inhalte, die du erarbeitet hast, sinnvoll auf die Medien aufteilen. Dabei ist es wichtig, immer nur einzelne Schlagworte mit den Medien zu präsentieren. Zuschauer sollten keinen langen Text präsentiert bekommen. Du solltest deinen Fokus auf die freie Rede legen, mit der du die Inhalte erläuterst.

Einer der wichtigsten Punkte bei der Vorbereitung ist aber wohl der Umgang mit der Nervosität. Nervosität ist das beherrschende und zentrale Thema bei einem Vortrag. Du kannst einen ersten Schritt zur Reduzierung der Nervosität tun, wenn du dein Thema vorab Freunden oder Familienmitgliedern präsentierst. Auf diese Weise erfährst du auch, wie lange du für den Vortrag brauchst. Meistens werden dir bei Vorträgen in der Uni nämlich genaue Zeitvorgaben genannt. Du solltest dir unbedingt kleine Handzettel anfertigen, auf denen du Erklärungen und Stichpunkte für dich selbst notiert hast. Diese Handzettel geben dir Sicherheit für die Präsentation, denn du kannst wichtige Dinge auf ihnen nachlesen, wenn du den Faden verloren hast. Die Handzettel helfen dir auch, deine Hände sinnvoll zu verwenden. Viele Studenten wissen nämlich nicht, was sie mit ihren Händen während einer Präsentation tun sollen.

Insider Tipps: Referate halten

Die Tipps und Tricks, die du bisher erhalten hast, helfen dir, dich gut auf ein Referat vorzubereiten. Mit den nachfolgenden Geheimtipps kannst du aber richtig gute Referate halten. Der Tag des Referats wird schließlich kommen und eine gute Vorbereitung ist nur die halbe Miete. Du solltest rechtzeitig vor der Präsentation im Raum sein und dich mit den Gegebenheiten vertraut machen. Außerdem solltest du genug Zeit mitbringen, um den Laptop anzuschließen. Wenn du Hilfe beim Anschließen des Beamers brauchst, so hast du genug Zeit, sie dir vorab zu holen.

.Wenn du nervös bist, musst dir immer vor Augen halten, dass jeder Teilnehmer weiß, dass du dich in einer Stresssituation befindest. Jeder der Teilnehmer und vor allem die Dozenten werden dafür absolutes Verständnis haben. Es ist also nicht schlimm, wenn die anderen doch merken, dass du ein wenig unsicher bist. Wenn du einmal darauf achtest, dann wirst du merken, dass es fast keinem der anderen Kursteilnehmer leicht fällt, ein Referat zu halten. Sogar Dozenten scheinen manchmal ein wenig nervös. Jeder kennt also deine Situation und auch den Stress, welcher mit ihr verbunden ist. Außerdem muss man sagen, dass man selbst immer viel mehr merkt wie nervös man ist, als die Zuhörer. Rede einmal mit einem Vertrauten von dir, von dem du denkst, dass er gute Vorträge hält – und ich kann dir fast versichern, dass auch er / sie nervös dabei ist. Du als Zuhörer merkst es nur nicht so wie er / sie selbst.

Beim Einstieg in den Vortrag begrüßt du übrigens alle Teilnehmer und sagst du freust dich, dass du dein Thema vorstellen darfst. Du nennst das Thema und zeigst den Teilnehmern, welche Agenda du vorbereitet hast. Zum Ende des Vortrages fragst du, welche Fragen noch offen sind. Wenn du eine Frage, die aus dem Plenum kommt, nicht beantworten kannst, so solltest du offen und ehrlich sagen, dass du die Antwort nicht weißt. Eine offene und ehrliche Art bringt dich weiter und zeugt erneut von Stärke und Selbstbewusstsein. Zum Ende des Vortrages bedankst du dich natürlich für die Aufmerksamkeit und wünscht allen Zuhörern einen angenehmen Tag. Mit ein bisschen Routine wirst du jeden Vortrag auf diese Weise meistern und gute Leistungsnachweise erbringen.