Freelancer als Nebenjob

Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, um als Freelancer zu arbeiten. Die Palette reicht von Schreibarbeiten über die Tätigkeit als Testkunde bis hin zu einer Vielzahl an weiteren Jobs. Eigentlich ist für jeden etwas dabei. Am besten sollte man sich einmal in einer der zahllosen Nebenjobbörsen im Internet umsehen. Allerdings sollte man darauf achten, keinem Betrüger auf den Leim zu gehen. Denn es gibt eine Vielzahl von Firmen, die unseriöse Tätigkeiten anbieten. Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn man für den Job in Vorkasse treten soll. Hier gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Kosten zu verstecken. Seien es teure Telefonnummern oder angebliche Materialkosten – das Prinzip ist immer das Gleiche. Außerdem sollte man über den Anbieter im Internet recherchieren. Dabei sollte man sich nicht nur auf den Firmennamen stützen, sondern auch unter dem Namen des im Impressum angegebenen Geschäftsführers recherchieren.

Als Freelancer Online Jobs finden

Aber es gibt auch jede Menge an seriösen Arbeiten im Netz. Wer zum Beispiel Texte schreiben will, der kann auf eine Vielzahl von Texterplattformen zurückgreifen. Eine weitere Möglichkeit, um gutes Geld zu verdienen, ist die Tätigkeit als Testkunde. Hierbei überprüft man die Qualität von Dienstleistungen und geht beispielsweise in eine Bank oder auch zum Einkaufen. Andere Möglichkeiten sind sogenannte Recherchejobs. Hierbei recherchiert man Internetadressen und erledigt viele sonstige Aufträge. Allerdings muss jeder selbst entscheiden, welche Tätigkeit ihm am besten liegt. Man sollte jedoch daran denken, dass man in vielen Fällen Rechnungen stellen muss. Rechnungsstellung mit Software ist jedoch ganz einfach und sollte niemanden abschrecken.

Aus rechtlicher Sicht ist bei Nebenjobs folgendes zu beachten:

a) Wer neben dem Nebenjob als Freelancer als Angestellter oder als Beamter tätig ist, der muss prüfen, ob der Nebenjob genehmigungspflichtig ist. Man darf in keinem Fall dem Hauptarbeitgeber Konkurrenz machen oder so viel arbeiten, dass die Erfüllung der Pflichten aus dem Hauptarbeitsverhältnis beeinträchtigt werden kann. Vor allem Beamte sollten vorab eine Genehmigung ihrer zuständigen Dienststelle einholen.

b) Gewerberechtlich sollte man daran denken, dass man in der Regel einen Gewerbeschein benötigt.

c) Steuerrechtlich ist man als Freelancer in der Regel selbständig tätig. Das bedeutet, dass man die Betriebseinnahmen errechnet und davon die Betriebsausgaben abzieht. Die Differenz ergibt den steuerpflichtigen Gewinn. Bezüglich der Umsatzsteuer kann man von der Kleinunternehmerregelung des Umsatzsteuergesetzes profitieren, wenn die Nettoentgelte einschließlich der darauf entfallenden Umsatzsteuer einen Betrag von 17500 Euro nicht übersteigen. Allerdings darf man bei den eigenen Ausgaben die Umsatzsteuer nicht abziehen. Am besten sollte man sich hier von einem erfahrenen Steuerberater beraten lassen.