Einrichtungstipps für dein WG-Zimmer

Suchst du gerade in der Stadt, in der du studierst, nach einem WG-Zimmer? Dann solltest du dir auch schon einmal Gedanken machen, wie du den Raum am besten einrichtest und zwar so, dass er gemütlich ist, aber auch gut ausgenutzt wird. Ein Raum bietet nicht so viel Platz, aber dennoch muss vieles untergebracht werden. Mit einer bewussten Planung ist dies möglich. Der folgende Ratgeber erläutert dir nützliche Einrichtungstipps.

Die optimalen Einrichtungstipps für dein WG-Zimmer

Ein Arbeitsbereich sollte unbedingt im WG-Zimmer eingerichtet werden

Ein Arbeitsbereich sollte unbedingt im WG-Zimmer eingerichtet werden

Bei der Gestaltung ist es wichtig, dass verschiedene Bereiche herauskristallisiert werden. Vor allem der Arbeitsbereich, das heißt der Schreibtisch und Stuhl, sollte abgetrennt werden, um sich auf die Aufgaben konzentrieren zu können. Dies ist beispielsweise durch eine Trennwand möglich. Wichtig ist grundsätzlich, dass du für den Schreibtisch den hellsten Platz im Zimmer reservierst. Anschließend kannst du weiter planen, wo die übrigen Möbel stehen. Damit auch kleine Räume optimal genutzt werden, kommt es darauf an, dass du sie gekonnt einrichtest.

Multifunktionale Möbel sparen gleichzeitig Geld und Platz. Ein Sofa, das zum Gästebett aufgeklappt werden kann oder Kästen, die unter dem Bett als versteckter Stauraum dienen, sind hierbei nützliche Helfer. Allerdings solltest du geschlossene Behälter verwenden, damit die Dinge nicht verstauben, beispielsweise für die Winterbekleidung, die im Sommer nicht benötigt wird. Für mehr Ordnung sollte bereits vor dem Umzug gesorgt werden. Daher gilt es zu prüfen, was wirklich benötigt wird. Wenn du dein Zimmer zu voll stellst, hast du schnell Mühe, alles ordentlich unterzubringen, ohne dass Chaos entsteht.

Ein platzsparendes Bett

Ein Hochbett ist sehr platzsparend und ein Tisch kann integriert werden

Ein Hochbett ist sehr platzsparend und ein Tisch kann integriert werden

Wenn das Zimmer sehr klein ist, bietet sich auch ein Hochbett an. Darunter finden oft problemlos ein Sofa und Tisch ihren Platz, sodass du den toten Raum unter dem Bett optimal nutzt. Eine Alternative ist ein Schrankbett, das durch das Hochklappen tagsüber unsichtbar wird. Ein Bett ist stets die Garantie für einen gesunden Schlaf. Daher sollte darauf möglichst nicht verzichtet werden. Nachdem du die großen Möbelstücke wie Bett, Schrank, Sofa und Tisch platziert hast, ist meist nicht mehr viel Platz vorhanden. Die kleinen Nischen, die noch zur Verfügung stehen, kannst du für Regalsysteme nutzen, beispielsweise für Bücher, Aktenordner, Dekorationsartikel etc.

Offene Regale verleihen dem Raum zudem Leichtigkeit und lassen ihn größer erscheinen. Pflanzen sorgen für Frische und schaffen eine angenehme Atmosphäre. Sie nehmen, wenn sie bewusst ausgewählt werden, auch nicht viel Platz weg.

Küche und Kochnische

Falls du ein WG-Zimmer ohne Kochgelegenheit hast, ist eine Spüle mit einem integrierten Kühlschrank und einer Herdplatte als Kombination sinnvoll. Induktionsplatten sind modern und können einfach an die herkömmliche Steckdose angeschlossen werden. Um platzsparend zu sitzen, bieten sich kleine Klapptische und -stühle an.

Geeignete Farben bei der Wandgestaltung auswählen

Eine helle Einrichtung lässt das Zimmer größer wirken

Eine helle Einrichtung lässt das Zimmer größer wirken

Farben sind genau wie das Licht ein sehr wichtiger Faktor bei den Einrichtungstipps, da sie das gesamte Raumgefühl verändern können. Für kleine Räume ist es empfehlenswert, eher helle Farben auszuwählen und sie großflächig einzusetzen. Es muss kein Weiß sein, denn Pastelltöne führen zu einer schönen Atmosphäre im Raum und er wirkt auch optisch dadurch größer. Intensive Töne können kleine Räume erschlagen, was auch für dunkle und massive Möbel gilt. Eine gemusterte Tapete oder Wandtattoos sorgen für tolle Akzente und bringen deinen persönlichen Stil in den Raum. Damit kannst du die Bereiche auch optisch voneinander abgrenzen, beispielsweise den Schlaf- und Lernbereich.

Höher erscheint das Zimmer mit einer Tapete, die über senkrechte Streifen verfügt.

Passende Beleuchtung

Wähle Rollos anstatt Vorhänge, so sparst du mehr Platz

Wähle Rollos anstatt Vorhänge, so sparst du mehr Platz

Die Beleuchtung spielt bei der Gestaltung eine weitere wichtige Rolle. Statt nur eine Deckenlampe zu verwenden, sind LED-Schläuche ideal, die zum Beispiel hinter dem Regal verlegt werden, denn diese zaubern ein angenehmes Licht. Einzelne Lichtpunkte hingegen wirken kalt und machen das Zimmer ungemütlich. Wandlampen haben zudem den Vorteil, dass das WG-Zimmer größer wirkt.

Das Gleiche gilt für Spiegelelemente. Von großen Gardinen solltest du Abstand halten, da sie ein Fenster optisch verkleinern und erdrückend wirken. Ideal sind lichtdurchlässige Rollos, die nur das Fensterglas bedecken, damit die komplette Fenstersicht frei bleibt und der Raum größer wirkt.

Fazit

Dies waren die besten Einrichtungstipps, wie du dein WG-Zimmer optimal einrichtest und ausnutzt, selbst wenn es kleiner ist. Helle Farben sind hier ein Zauberwort, denn sie täuschen gezielt über die Größe hinweg. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um Wohnen, Arbeiten und Schlafen in nur einem Raum gekonnt unterzubringen und sich wohlzufühlen. Überlege dabei von Anfang an, welche Dinge du nicht regelmäßig benötigst, um sie anderweitig zu verstauen.

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