Die 10 besten Universitäten Deutschlands

Wer heute studieren möchte, sollte großen Wert auf die Auswahl der Universität legen. Obwohl sich der Wert der jeweiligen Abschlüsse rein faktisch nicht unterscheidet, gibt es doch mitunter eklatante Unterschiede. Diese machen sich insbesondere bei der späteren Jobsuche eminent bemerkbar. Wenn Du an einer Großstadt-Uni Dein Studium absolvierst, hast Du laut expliziten Umfragen eine erhöhte Chance ohne Verzögerung direkt nach Deinem Abschluss eine gute Arbeitsstelle zu ergattern. Denn deutsche Unternehmen stellen bevorzugt Absolventen ein, die ihren Abschluss auf einer Großstadt-Uni erworben haben. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Personalverantwortlichen stehen dabei vor allem die Hochschulen in Berlin und München. Es gibt aber auch noch neben diesen beiden Großstadt-Unis zig weitere Hochschulen, die sowohl bei potentiellen Arbeitgebern als auch bei den Studenten selbst einen exzellenten Ruf genießen. Im Folgenden findest Du eine Liste mit zehn besten Universitäten in Deutschland, die bei Deiner Wahl eine entscheidende Rolle spielen sollten.

Technische Universität München

Die TU München zählt zu den drei Exzellenzuniversitäten Deutschlands

Die TU München zählt zu den drei Exzellenzuniversitäten Deutschlands

Die Technische Universität München zählt zu den weltweit 100 besten Universitäten. Aktuell sind hier rund 38.000 Studenten immatrikuliert, die sich auf insgesamt 154 Studiengänge verteilen; rund 500 Professoren unterrichten an der TU München. Dabei kann die Hochschule auf eine lange Tradition zurückblicken. Immerhin zählte sie zu den ersten drei Exzellenzuniversitäten des Landes. Noch heute verbindet sie Spitzenforschung mit erstklassigen Kontakten zu Industrie und Wirtschaft. Personaler schauen sich daher bevorzugt in der TU München nach potentiellem Nachwuchs um. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Disziplinen bzw. Fächer Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik und Informatik. In letzter Zeit werden zudem gerne Absolventen aus den Fachrichtungen Naturwissenschaften und Maschinenbau angeworben. Auch die Studenten selbst sind in der Mehrzahl mit den Gegebenheiten an dieser Uni und dem Umfeld überaus zufrieden. Ein gutes Jobangebot und ein üppiges Freizeitangebot machen München zu einer hochgradig beliebten Uni. Da es in München und Umgebung oftmals gut bezahlte Nebenjobs oder vergütete Praktika in zahlreichen Unternehmen gibt, fallen die höheren Lebenshaltungskosten in der bayrischen Metropole nicht ganz so arg ins Gewicht.

Humboldt-Universität zu Berlin

Auch die Humboldt-Universität zu Berlin findet international reichlich Anerkennung und rangiert im Ranking der weltbesten Unis nicht umsonst unter den 80 beliebtesten Hochschulen. 185 Studiengänge werden angeboten und 428 Professoren unterrichten momentan etwa 33.500 Studierende. Die altehrwürdige Hochschule bietet dabei ein ideales Umfeld für akademische Spitzenlehre und -forschung. Als Vorzeige-Studiengänge gelten dabei die Geistes- und Sozialwissenschaften, gefolgt von den Ingenieurswissenschaften. Die Studierenden loben die Humboldt-Universität zudem explizit, dass die Hochschule in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an renommierten Gastdozenten sowie an Gastwissenschaftlern angezogen. Außerdem bietet Berlin hervorragende Zukunftsaussichten im Hinblick auf den beruflichen Werdegang. Als Stadtstaat profitiert Deutschlands Hauptstadt nämlich in einem hohen Maße von den expliziten Beschäftigungspotenzialen der hier nachgefragten wissensbasierten Dienstleistungen. Dies bedeutet konkret, dass insbesondere Bewerber mit Hochschulabschluss gute Jobchancen haben.

Freie Universität Berlin

Die FU Berlin gilt als Gründerschmiede und vermittelt den Studenten Risikobereitschaft und Weitblick

Die FU Berlin gilt als Gründerschmiede und vermittelt den Studenten Risikobereitschaft und Weitblick

Die Freie Universität Berlin hat sich im Laufe ihres Bestehens einen sowohl national als auch international hervorragenden Ruf erarbeitet. Auf rund 34.500 Studierende und 150 angebotenen Studiengängen kommen 430 Professoren. Diese Berliner Uni hat ebenso wie die HU Berlin eine enorme Anziehungskraft auf die arbeitgebenden Unternehmen. Umfragen haben ergeben, dass gerade in der Metropolregion Berlin etliche Unternehmer einen Nachfolger suchen. Daher schauen sie sich verstärkt an den Berliner Hochschuleninsbesondere an der FU Berlin – nach geeigneten und aufbaufähigen Kandidaten um. Zudem gilt die FU Berlin als Gründerschmiede, die Dir als Studierender neben den fachlichen Inhalten auch Risikobereitschaft, Weitblick und den Einsatzwillen vermittelt. Genau diese Eigenschaften schätzen Personalentscheider bei potentiellen Bewerbern.

Ludwig-Maximilians-Universität München

Wenn Du an der Ludwig-Maximilians-Universität München studierst, hast Du großartige Möglichkeiten, eine internationale Karriere zu starten. Im Ausland wird diese Uni nämlich als Deutschlands beste Hochschule angesehen. Dies liegt einerseits daran, dass an der Münchner Elite-Universität bis dato exakt 34 Nobelpreisträger studiert und geforscht haben. Rund 50.500 Studierende sind hier eingeschrieben; 150 Studiengänge werden angeboten. Unter den insgesamt 747 Professoren lassen sich renommierte und international anerkannte Lehrkräfte finden; zudem bringen Honorarprofessoren aus Unternehmen einen entscheidenden Praxisbezug in die Vorlesungen ein. Geschätzt wird auch die permanente Anpassung der Studiengänge an moderne und technische Entwicklungen. Konzerne wie zum Beispiel Audi haben ständig ein Auge auf mögliche Kandidaten mit Potenzial.

Eberhards-Karls-Universität Tübingen

Daimler AG bevorzugt an dieser Uni nach Führungskräften

Die Daimler AG sucht bevorzugt an dieser Uni nach Führungskräften

Obwohl die Tübinger Uni schon seit ihrer Gründung im Jahr 1477 vergleichsweise wenige Studierende aufnimmt (aktuell: 28.500 Studenten) hat sie bereits zahlreiche Wissenschaftler von Weltruf hervor gebracht. Die Universität besitzt vor allem in den Bereichen Religionsphilosophie und Theologie ein hohes Renomée. Außerdem suchen Unternehmen wie die in Stuttgart ansässige Daimler AG bevorzugt an dieser Uni nach Führungskräften. Andere bundesweit agierende Unternehmen beobachten insbesondere die Entwicklungen im Studienfach „Strategische Kommunikation“. Auffällig ist, dass an der Eberhards-Karls-Universität Tübingen rund 60 Prozent Studierende weiblichen Geschlechts eingeschrieben sind. Viele mittelständische Unternehmen halten hier nach weiblichen Führungskräften Ausschau.

RWTH Aachen

Solltest Du ein Faible für ingenieur- und naturwissenschaftliche Studiengänge aufweisen, ist die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen ein erstklassiger Studienort für Dich. Rund 40.000 Studierende „beheimatet“ die Uni: 130 Studiengänge werden angeboten und die entsprechenden Inhalte von knapp 500 Professoren vermittelt. Die RWTH Aachen genießt bei den nationalen Industrieunternehmen einen exzellenten Ruf. Bundesweit werden den Studierenden zahlreiche Praktiken im Hinblick auf die ingenieur- und naturwissenschaftlichen Disziplinen angeboten. Die bundesweiten Jobaussichten sind dann auch generell gut, allerdings solltest Du die Bereitschaft für einen späteren Orts- bzw. Wohnungswechsel mitbringen. Denn nur ein verschwindend geringer Teil der Studierenden kommt nach dem Abschluss in Aachener Unternehmen unter.

Technische Universität Dresden

Die TU Dresden gehört zu den insgesamt elf deutschen Exzellenzuniversitäten

Die TU Dresden gehört zu den insgesamt elf deutschen Exzellenzuniversitäten

Die TU Dresden gehört zu den insgesamt elf deutschen Exzellenzuniversitäten. Rund 37.000 Studierende sind in 126 Studiengänge eingeschrieben; 507 Professoren unterrichten. Die TU Dresden ist unter Studenten enorm beliebt. Gelobt wird dabei vor allem die Qualität der Lehre. Im Osten Deutschlands ansässige Firmen gehen hier bevorzugt auf Kandidatensuche in Bezug auf leitende Mitarbeiter. Viele Absolventen kommen dabei insbesondere im Anlagenbau, der Flugtechnik und dem Ingenieurwesen unter. In letzter Zeit stehst Du an der TU Dresden gerade als Ingenieur mit Schwerpunkt Energietechnik auf der „Fahndungsliste“ expliziter Unternehmen.

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Die älteste Universität Deutschlands gehört auch gleichzeitig zu ihren beliebtesten und besten. Insgesamt 55 Nobelpreisträger hat die Uni, an der heute rund 31.500 Studierende (158 Studiengänge, 407 Professoren) gemeldet sind, bereits hervorgebracht. Als Studierender kannst Du Dich hier auf ein hohes akademisches Ansehen bei Abschluss, ein gutes Betreuungsverhältnis von Studierenden und Wissenschaftlern und auf eine hohe Quote internationaler Lehrkräfte und Wissenschaftler freuen. Entscheidend für Deine Zukunft ist aber in erster Linie, dass die Uni ein exzellentes Ansehen bei Arbeitgebern genießt. Dementsprechend hoch sind dann auch die Rekrutierungsquoten.

Georg-August-Universität Göttingen

Anwaltskanzleien rekrutieren gerne Studenten von der Georg-August-Universität

Anwaltskanzleien rekrutieren gerne Studenten von der Georg-August-Universität

An der größten Uni Niedersachsens sind etwa 26.350 Studenten eingeschrieben. Aufgeteilt in 190 Studiengängen kannst Du in Göttingen alle klassischen Fächer studieren. Solltest Du Rechtsanwalt, Staatsanwalt oder Richter werden wollen, sollte Dich Dein Weg auf jeden Fall nach Göttingen führen. Die dortige juristische Fakultät genießt einen ausgezeichneten nationalen und internationalen Ruf. Große Anwaltskanzleien aus Deutschland und auch aus dem Ausland sind hier nahezu ständig präsent und rekrutieren im großen Stil hoffnungsvolle Nachwuchstalente.

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

186 Studiengänge werden hier angeboten; auf etwa 24.700 Studenten kommen 306 Professoren. Möchtest Du Ingenieur, Naturwissenschaftler, Mediziner, Philosoph oder Jurist werden, findest Du hier ein ideales Umfeld für die genannten Fachbereiche vor. Unternehmen, die Personal im Rahmen eben dieser Fachbereiche suchen, haben in der Vergangenheit zahlreiche Absolventen der Uni Freiburg rekrutiert. Besonders beliebt ist die Hochschule sowohl bei Arbeitgebern als auch bei den Studierenden an sich aufgrund der qualitativ hochwertigen interdisziplinären Zusammenarbeit. Die Kenntnisse über artverwandte oder weiterführende Themenbereiche machen Dich hochgradig interessant für die freie Wirtschaft.

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