ERASMUS Programm – Dein Weg zum Auslandssemester

Wer darüber nachdenkt, später einmal im Ausland zu arbeiten, sollte bereits während des Studiums erste Auslandserfahrungen sammeln. Auch deutsche Unternehmen verlangen darüber hinaus oftmals fundierte Sprachkenntnisse und stellen gerne Bewerber ein, die zu nicht-touristischen Zwecken für einen längeren Zeitraum im Ausland verweilten. Denn erstens arbeiten viele Konzerne international und außerdem zeigt der Bewerber so seine Weltoffenheit, Vorurteilsfreiheit und kann zudem damit punkten, dass er sein Leben in einer fremden Kultur selber organisiert hat. Natürlich ist ein Auslandsaufenthalt aber gerade als Student nicht einfach zu finanzieren. Neben Auslands-BAföG hilft hier jedoch das ERASMUS Programm der Europäischen Union, durch welches die Mobilität von Studierenden gefördert werden soll.

Was ist das ERASMUS-Programm?

Am 15. Juni 1987 durch den Rat der Europäischen Union gegründet, unterstützt das Programm „ERASMUS“ seitdem zahlreiche europäische Studierende dabei, eine ausländische Hochschule für ein oder zwei Semester kennenzulernen und dort zu studieren oder in einem ausländischen Betrieb ein Praktikum zu absolvieren. Im Rahmen dessen wird ein Stipendium ausgeschüttet, welches jedoch kein Vollstipendium ist, sondern eher ein Mobilitätszuschuss.

Seit dem 1. Januar 2014 gehört das ERASMUS-Programm zu „Erasmus+“. Diese Initiative vereint alle Programme der Europäischen Union zur allgemeinen und beruflichen Bildung, Jugend und Sport. Dazu gehören beispielsweise auch Projekte in den Bereichen Schulbildung (Comenius), Jugend (JUGEND IN AKTION) oder berufliche Aus- und Weiterbildung (Leonardo da Vinci).

Wichtige Ziele des Förderprogrammes

– Förderung der Mobilität der Studierenden. Damit diese ihren Auslandsaufenthalt ohne große finanzielle Hürden absolvieren können, wird dieser mit einem Mobilitätszuschuss von 150 bis 250 Euro im Monat bezuschusst. Zudem entfallen die Studiengebühren an der jeweiligen Partneruni sowie an der heimischen Hochschule.
Uneingeschränkter Zugang zum Europäischen Hochschulraum
Kooperation zwischen verschiedenen Instituten
Anerkennung und Koordination von ausländischen und nationalen Studienabschlüssen
– Förderung des interkulturellen Dialoges
– Verbesserung von Kompetenzen und Fähigkeiten der Studierenden, um auf dem internationalen Arbeitsmarkt zu bestehen
– Förderung der europäischen Werte aus Art. 2 EUV wie Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit oder Demokratie

Tipp: Du hast trotz des Zuschusses die Möglichkeit, Auslands-BAföG zu beantragen. Solltest Du diese Förderung bereits in Deutschland erhalten, ist es normalerweise kein Problem, dass der jeweilige Betrag bzw. sogar ein höherer Betrag im Ausland weitergezahlt wird. Achte jedoch darauf, dass für Auslands-BAföG andere Behörden zuständig sind.

Wer kann an dem Programm teilnehmen?

Grafik Hallo in vielen Sprachen

Vorallem gute Englisch-Kenntnisse sind für ein Auslandssemester wichtig. Andere Sprachen reichen auf Schul-Niveau.

Teilnehmen können regulär eingeschriebene Studierende einer EU-Hochschule (mit dem Ziel Bachelor, Master, Doktorat oder vergleichbaren Abschlüssen), die die EU-Bürgerschaft besitzen, sowie Hochschulpersonal. Außerdem muss die jeweilige deutsche Hochschule im Rahmen eines bilateralen Abkommens eine Partnerschaft mit einer ausländischen Uni vereinbart haben.

Informiere dich an deiner jeweiligen Fakultät, über die Möglichkeit, am ERASMUS Programm teilzunehmen. Üblicherweise pflegen die Fakultäten aller großen Studiengänge wie Rechtswissenschaften, Medizin, BWL SoWi oder Sprachwissenschaften Partnerschaften mit ausländischen Universitäten. Bei deinem zuständigen ERASMUS-Koordinator bzw. auf dessen Homepage erfährst Du dann, welche Partnerunis für dich in Frage kommen und welche Voraussetzungen Du erfüllen musst. Hier kommt es zum Beispiel auf deinen Notendurchschnitt nach dem Grundstudium an. Des Weiteren solltest Du über gewisse fremdsprachige Fähigkeiten verfügen, allerdings ist die Hürde hier nur im Falle von Englisch-Sprachkenntnissen hoch. Möchtest Du etwa nach Spanien oder Frankreich reisen, so genügt es zumeist, wenn Du diese Sprachen in der Schule gelernt hast. Wird die Sprache deines Wahllandes üblicherweise nicht an deutschen Schulen unterrichtet, reicht es außerdem, wenn Du über gutes Englisch sprichst.

Tipp: Konzentriere dich nicht auf lediglich eine ausländische Uni, an der Du unbedingt studieren möchtest, denn so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein anderer Studierender mit besseren Noten dir zuvorkommt. Du hast vielmehr die Möglichkeit, bei deiner Bewerbung mehrere Unis anzugeben. Bereite des Weiteren schon mal einen tabellarischen Lebenslauf vor und verfasse ein kurzes Bewerbungsschreiben. Denke außerdem daran, dass Du nach deinem Auslandsaufenthalt einen Erfahrungsbericht verfassen musst.

Welche Vorteile bietet das Programm oder ist es einfach ein gute Ausrede, Urlaub zu machen?

Vielfach wird behauptet, dass das ERASMUS Programm von Studierenden nur dazu genutzt wird, bezahlten Urlaub zu machen und Partys zu feiern. Richtig ist, dass beispielsweise das ESN (Erasmus Student Network) zahlreiche Feten für ERASMUS-Studenten anbietet und Du mit vielen anderen (ausländischen) Studenten in Kontakt kommen wirst, die ihren Auslandsaufenthalt in vollen Zügen genießen möchten. Trotzdem musst Du Kurse besuchen und auch Prüfungen bestehen, um deine Förderung nicht zu verlieren. Kannst Du am Ende deines Aufenthaltes keine bestandenen Kurse vorweisen, so musst Du das Fördergeld zurückzahlen.

Tipp: Informiere dich frühzeitig, welche Leistungen Du an der Partneruni erbringen musst und welche Kurse auch wirklich anerkannt werden. Oftmals ist es in nicht-englischsprachigen Ländern nicht so einfach, die Prüfungen überhaupt oder mit guten Noten zu bestehen. Hierüber solltest Du dir jedoch keine Sorgen machen, denn zunächst musst Du später keinen bestimmten Notendurchschnitt vorweisen. Außerdem sind die Professoren der ausländischen Unis zumeist sehr wohlwollend gegenüber ERASMUS-Studenten. Vielfach wird hier daher statt eines Examens eine schriftliche Arbeit als Abschlussprüfung angeboten, die dann in aller Ruhe zuhause abgearbeitet werden kann. Dass ein ERASMUS-Aufenthalt nur ein bezahlter Urlaub ist, stimmt also nicht, denn Du musst auf jeden Fall für die Prüfungen lernen und es wird dir nichts geschenkt. Allerdings besteht kein Druck, gute Noten zu schreiben, und das Bestehen der Examina ist keine allzu hohe Hürde.

Das ERASMUS-Programm ist also kein bloßes Vergnügen. Es ist aber trotzdem eine tolle Erfahrung, denn zunächst lernst Du viele junge Menschen verschiedenster Nationalitäten kennen und kannst dich mit ihnen austauschen. Außerdem wirst Du erwachsener, denn Du musst deinen Alltag in einer völlig fremden Stadt organisieren, dir eine Wohnung suchen und dein Geld gut verwalten. Ferner lernst Du die Lehrmethoden der Partneruni sowie möglicherweise fremde Sichtweisen auf ein Problem, welches an deiner deutsche Universität ganz anders gelöst wird. Darüber hinaus ist ERASMUS vielen Arbeitgebern ein Begriff, so dass sich der Aufenthalt sicherlich gut in deinem CV machen wird. Viele Firmen verlangen zudem gute Sprachkenntnisse und Auslandserfahrungen, welche Du durch das ERASMUS-Programm dann aufweisen kannst.

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Selbstständig machen nach dem Studium

Wenn Du keine Lust darauf hast, dich nach deinem Studium täglich in die gleiche Tretmühle zu begeben, kannst Du Dich auch selbstständig machen. Du brauchst dafür neben wachen Augen, offenen Ohren auch einen langen Atem und ein dickes Fell. Neben einer Idee sind allerdings noch ein paar mehr Dinge nötig, damit die Selbstständigkeit wirklich gelingt:

Ein Businessplan zum selbstständig machen

Mit dem Businessplan wird dein Unternehmen maßangefertigt

Mit dem Businessplan nimmt dein Unternehmen Form an

Für den Erfolg Deiner Gründung ist der Businessplan entscheidend. Je gründlicher und professioneller dieser aufgestellt wird, desto besser ist es für Dich. Du solltest in dieser Phase den Rat der Experten nutzen und auf deren Wissen zurückgreifen. Wer den Businessplan völlig auf sich allein gestellt auf die Beine stellen will, übersieht schnell wichtige Details. Jeder Businessplan ist eine ganz persönliche Maßanfertigung, die sich von anderen unterscheidet. Wer hier schummelt oder diesen aus Bequemlichkeit einspart, bestraft sich im schlimmsten Fall nur selbst. In diesem sollte die Geschäftsidee kurz und präzise formuliert werden, das Alleinstellungsmerkmal ebenso herausgearbeitet werden, wie die Qualifikationen des Gründers und die Zielgruppe. Ebenso gehört der Kapitalbedarf, die Umsatzerwartung, die Risikobewertung und der Zeitfaktor in den Plan. Bei komplexen Ideen kann das Business Modell Canvas hilfreich sein: Mit diesem erhälst Du einen Überblick über die Schlüsselfaktoren Deines künftigen Unternehmens. In den Bereichen Steuerberatung und Buchhaltung lassen sich momentan die höchsten Gewinnspannen erzielen, ebenso wie mit industriell geprägten Dienstleistungen. Überhaupt sind es Dienstleistungen, die zu den lukrativen Branchen einer Selbstständigkeit zählen.

Entscheidest Du gerne?

Wenn Du Dich nach dem Abschluss Deines Studiums selbstständig machen willst, musst Du gerne Entscheidungen treffen: Für ein Logo, einen Namen, eine Anzeige, die Präsenz in den unterschiedlichen sozialen Netzwerken: Alles ist Deine Entscheidung. Für jede Entscheidung brauchst Du für die Entscheidungsfindung sowohl Vorbereitung, als auch Zeit. Als Gründer bist Du Mädchen für alles: Sekretariat, Buchhaltung, Marketing, Ablage, Leitung, EDV, von allem solltest Du etwas Ahnung haben. Zwar kannst Du einiges auch an externe Fachleute abgeben, doch das kostet Geld. Wenn Du das Wissen, das Dir noch fehlt, in Kursen nachholst, kannst Du diese Kosten sparen.

Es gibt Förderprogramme, Kredite, Zuschüsse: So gelingt der Existenzstart

Wenn man sich selbstständig machen möchte, gibt es vom Staat entsprechende Zuschüsse

Wenn man sich selbstständig machen möchte, gibt es vom Staat entsprechende Zuschüsse

Gerade am Anfang musst Du investieren und die ersten Monate noch ohne nennenswerten Umsatz überstehen. Doch Miete und andere laufende Kosten fallen ebenfalls an. Zwar unterstützt der Staat künftige Selbstständige mit einem Gründungszuschuss, doch dieser steht nur Menschen zu, die bereits Beiträge für die Arbeitslosenversicherung geleistet haben. Wer frisch von der Hochschule kommt, kann diesen staatlichen Zuschuss in der Regel nicht nutzen. Vor der Gründung kannst Du allerdings Zuschüsse für Coaching nutzen oder Du bekommst Zugang zu günstigen Krediten. Das hängt im Einzelnen vom Bundesland ab, in dem Du wohnst. Jedes Bundesland unterstützt seine künftigen Selbstständigen in unterschiedlicher Förderhöhe. Dabei werden allerdings höchstens zwischen 70 und 80 Prozent der Beratungskosten gefördert. Zusätzlich gibt es das „Gründercoaching Deutschland“ von der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Wird der Gründungszuschuss gewährt, übernimmt die KfW 90 Prozent des anfallenden Honorars, im anderen Fall lediglich die Hälfte. Du solltest Dich in jedem Fall erst nach der Zustimmung Deines Antrags beraten lassen. Für Wirtschaftswissenschaftler im Bereich Consulting gibt es allerdings keine Förderung, da hier die Annahme vorherrscht, dass ein guter Unternehmensberater auch ein guter Selbstständiger ist. Einige Banken bieten gründungswilligen Absolventen ebenfalls günstige Kredite an. Du solltest Dich mit den Vertragsbedingungen genau auseinandersetzen. Aber das ist ja selbstverständlich für Dich.

Mit Partner gründen – oder lieber allein?

Macht man sich zusammen selbstständig sollten die Erwartungen und Ziele übereinstimmen

Macht man sich zusammen selbstständig sollten die Erwartungen und Ziele übereinstimmen

Wenn Du Dich selbstständig machen willst, kannst Du Dir auch einen Partner suchen: Schließlich fällt zu zweit vieles leichter. Allerdings sollte das nicht nur aus Gründen der Sparsamkeit sein. Damit die Gründung erfolgreich wird, sollten beide Partner die gleichen Ziele verfolgen. Am Besten klärt Ihr bereits vorher, wer für welchen Bereich zuständig ist und welche Ziele Ihr anstrebt. Dass Ihr Euch gegenseitig gut vertrauen solltet, ist eine Grundvoraussetzung. Mit dem richtigen Partner lässt sich vieles einfacher stemmen. Aber auch hier lauern Gefahren. Auch zu zweit solltet Ihr Eure Geschäftsidee, die Nachfrage, den Standort, die Miete und die Lage genau analysieren, damit Ihr nicht am Ende an stetig wachsenden Kosten scheitert.

Investitionen, Sicherheit und Wahl der Geschäftspartner

Ganz egal, ob Du eine Förderung oder eine Unterstützung erhältst, Du solltest auch investieren können, damit Du Dich selbstständig machen kannst. Je nach Idee solltest Du wenigstens 5.000 Euro investieren, auch wenn dieser Betrag noch lange nicht reichen wird, um Deine private und geschäftliche Zahlungsfähigkeit zu sichern. Machst Du den ersten Umsatz, solltest Du auch an Deine private Absicherung denken. Sowohl eine Berufshaftpflichtversicherung als auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung sind dabei Pflicht. Zwar brauchst Du etwas Disziplin, Dein mühsam erarbeitetes Geld dafür auszugeben, doch wenn Du hier sparst, ist das der falsche Ort. In der Regel dauert es zwischen drei und fünf Jahren, bis Du schwarze Zahlen mit Deiner Selbstständigkeit erwirtschaftest.

Die Mitbewerber

Sieh dir vorher den Markt an in dem du dich selbstständig machen möchtest

Sieh dir vorher den Markt an in dem du dich selbstständig machen möchtest

Wenn Du Dich selbstständig machen willst, solltest Du auch auf Deine Mitbewerber achten. Das müssen nicht immer nur wirkliche Personen sein, manchmal sind es auch Internetseiten, Softwareprogramme oder Bücher, die eine gut ausgedachte Geschäftsidee überflüssig machen können. Es reicht deswegen nicht immer, eine Marktnische zu finden und abzudecken. Wer nur sich selbst und seine Idee im Auge hat, fokussiert manchmal falsch und verfehlt die Nachfrage der künftigen Kunden. Deswegen solltest Du Dich als künftiger Gründer zunächst mit der Frage beschäftigen, wie Deine Kunden überhaupt auf Dich aufmerksam werden sollen. Eine Webseite zu erstellen oder ein Schild an die Tür zu hängen reicht oft nicht aus. Wichtiger ist es, wenn Du Dir Gedanken darüber machst, welche Bedürfnisse Deine anvisierte Zielgruppe hat. Da kann die eigene Homepage einer der letzten Punkte sein, die Du auf Deiner langen Gründungsliste abhaken musst.

Viel Arbeit und wenig freie Zeit

Überleg es Dir vorher gut: Wenn Du Dich ernsthaft selbstständig machen willst, hast Du zunächst viel Arbeit und wenig freie Zeit. Doch die wenigsten Gründer bereuen ihren Schritt in die Selbstständigkeit. Sie müssen sich nicht einfügen und irgendwelchen Konventionen beugen. Die Arbeit als Selbstständige ist abwechslungsreicher, als die Arbeit in einer Firma, in der Du nur Dein Aufgabengebiet abarbeitest. Allerdings kannst Du als Selbstständiger leider keine Karriere machen. Aber das macht ja nichts, Du bist ja schon der Chef.

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10 Typische Fragen im Vorstellungsgespräch

Kein Vorstellungsgespräch gleicht natürlich dem anderen, sodass es auch kein Rezept gibt, das dir garantiert, beim Vorstellungsgespräch eine Zusage für den Job zu bekommen. Allerdings sind einige Dinge immer gleich: Das Unternehmen sucht nach einem Mitarbeiter, der zum Unternehmen passen und die Anforderungen erfüllen sollte. Daher ist es wichtig, seine Stärken gut zu übermitteln, um die Firma davon zu überzeugen, dass man perfekt für den Job ist. Die Vorstellungsgespräche laufen meist nach einem gewissen Schema ab, sodass es einige typische Fragen im Vorstellungsgespräch gibt, die der folgende Ratgeber mit den perfekten Antworten erläutert.

1. Warum haben Sie sich bei uns beworben? – Eine der häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch

Gehe auf Aspekte ein, die dich in der Stellenausschreibung besonders ansprechen

Gehe auf Aspekte ein, die dich in der Stellenausschreibung besonders ansprechen

Nachdem du üblicherweise über deinen Werdegang erzählt hast, könnte ziemlich zu Beginn die Frage gestellt werden, warum du dich für diese Stelle im Unternehmen beworben hast. Hierfür solltest du dich im Vorfeld mit der Firma vertraut machen, damit du weißt, was sie auszeichnet, welche Anforderungen an den Bewerber genau gestellt sind und welche Ziele du dir aufgrund deiner Ausbildung erhoffst.

Perfekte Antwort:

Hier kannst du hervorheben, welche Informationen dich bei der Stellenausschreibung am meisten ansprechen und zu welchen Anforderungen du viel Erfahrung vorweisen kannst. Zu sagen, dass es dir egal ist, in welcher Position du arbeitest, ist hingegen ein Fehler, denn du solltest ganz klar deine Motivation für die angebotene Stelle übermitteln.

2. Was wissen Sie denn über unser Unternehmen?

Mit diesen Fragen im Vorstellungsgespräch wird geprüft, ob du dich vorbereitet hast, denn die Recherche über die Firma ist sehr wichtig, damit das Gespräch erfolgreich verläuft. Du solltest daher im Vorfeld unbedingt Informationen sammeln, die in der Regel über das Internet verfügbar sind, beispielsweise auf der Unternehmenswebseite. Dem Personalchef ist es wichtig, dass du dich mit der Firma und den Leistungen identifizierst und du eine langfristige Zusammenarbeit anstrebst.

Die perfekte Antwort kann mit den Worten beginnen:

Natürlich habe ich mich im Vorfeld ausgiebig über Ihre Firma informiert und…“ Dann bringst du ein, was du recherchiert hast. Konzentriere dich dabei auf die Firmengeschichte, die Produkte, Dienstleistungen, die aktuellen Projekte und Zahlen. Du solltest dich begeistert vom Unternehmen zeigen und deutlich machen, dass du sehr daran interessiert bist, für diese Firma zu arbeiten. Wenn diese Frage nicht genau in der Form gestellt wird, ist es sinnvoll, dein Wissen an einer anderen Stelle einzubringen.

3. Warum sind Sie denn der Richtige für die Tätigkeit?

Fachliche Qualifikationen und Praktika machen dich zu dem richtigen Mitarbeiter

Fachliche Qualifikationen und Praktika machen dich zu dem richtigen Mitarbeiter

Hier gilt es, sich nicht unter Druck zu setzen oder nervös zu werden. Erkläre, welchen Wert du für das Unternehmen hast und wie du es mit deinen Fähigkeiten, Qualifikationen und Stärken bereichern kannst. Hierfür ist es wiederum wichtig, vor dem Vorstellungsgespräch in der Stellenausschreibung genau zu prüfen, wonach der Personalchef sucht.

Perfekte Antwort:

Hier sollte verdeutlicht anhand der gesuchten Stelle werden, das du der Richtige bist, da du die erforderlichen fachlichen Qualifikationen mitbringst und beispielsweise in deinem Praktikum bereits einige Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konntest und gelernt hast, worauf es ankommt.

4. Was sind Ihre Stärken und Schwächen?

Die im Vorstellungsgespräch genannten Stärken sollten zur angestrebten Stelle passen und beispielhaft belegt werden können. Hiermit möchte das Unternehmen prüfen, ob du zur Stelle, die besetzt werden soll, passt.

Perfekte Antwort:

Bei der Antwort kommt es darauf an, die Stärken zu nennen, die unterstreichen, dass du der richtige Mitarbeiter für die gesuchte Stelle bist. Kreativität als Stärke wäre beispielsweise bei einem künstlerischen Job und eine Konzentrationsfähigkeit bei einer Arbeit am Fließband zu nennen. Jeder Mensch hat natürlich auch Schwächen. Zu sagen, es gibt keine, wirkt schnell überheblich oder unehrlich. Eine gute Strategie ist es, wenn du Schwächen nennst, die für den Job keine Nachteile bedeuten. Agiert das Unternehmen zum Beispiel nur im Inland, kannst du eingeschränkte Fremdsprachenkenntnisse angeben.

5. Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

Erkläre, dass du dein Fachwissen vertiefen und darüber hinaus Verantwortung übernehmen möchtest

Erkläre, dass du dein Fachwissen vertiefen und darüber hinaus Verantwortung übernehmen möchtest

Da ein Unternehmen in einen neuen Mitarbeiter auch investiert, möchte es natürlich wissen, ob die Einarbeitung und das Einweihen in die Geheimnisse des Unternehmens lohnenswert sind. Hier ist Taktik gefragt, damit du dem Personalchef nicht das Gefühl gibst, dass der Job nur eine Zwischenstation oder ein Sprungbrett ist.

Perfekte Antwort:

Bei diesen Fragen im Vorstellungsgespräch solltest du antworten, dass du dich sehr gern persönlich und beruflich weiterentwickeln, dich unterschiedlichen Herausforderungen stellen und wenn das Fachwissen vertieft wurde, mehr Verantwortung übernehmen möchtest. Damit übermittelst du gleichzeitig auch, dass du nicht nach einem einfachen Job suchst, der keine großen Herausforderungen verbirgt. Eine gute Möglichkeit bietet diese Frage, um direkt nach den Aufstiegschancen im Unternehmen zu fragen.

6. Sind Sie in der Lage, Verantwortung zu übernehmen?

Diese Frage geht in Richtung Führungsqualitäten. Ein Unternehmen ist immer bestrebt, Mitarbeiter zu finden, die auch Verantwortung übernehmen können. Daher sollte auch diese Frage mit Bedacht beantwortet werden.

Perfekte Antwort:

Jeder Arbeitnehmer sollte Verantwortung übernehmen können. Daher sollte diese Frage bejaht und auch begründet werden. Auch wenn du noch keine Berufserfahrung hast, findest du sicher private Beispiele, mit denen du das belegen kannst. Es ist dennoch ratsam, dabei nicht zu übertreiben, sondern stattdessen nebenbei betonen, dass du auch in der Lage bist, dich gut unterzuordnen.

7. Wie gehen Sie mit Druck um?

Dass du unter Druck gut arbeiten kannst ist eine gute Antwort

Dass du unter Druck gut arbeiten kannst ist eine gute Antwort

Für diese Fragen im Vorstellungsgespräch solltest du dir bereits gedanklich Beispiele zurechtlegen, in denen du in stressigen Situationen gute Arbeit geleistet hast, um den positiven Eindruck zu verstärken.

Perfekte Antwort:

Beantworte diese Frage am besten damit, dass du auch unter Druck einen kühlen Kopf bewahrst. Wenn du unter Druck am besten arbeitest, solltest du das auch ganz klar sagen, denn dies hört jeder Chef gern, da es in jedem Unternehmen auch einmal stressige Zeiten gibt.

8. Sind Sie ein Team-Player?

Diese Frage muss unbedingt mit einem Ja beantwortet werden, denn nur ein gutes Team kann die Stärken perfekt ausspielen.

9. Was hält Ihre Familie vom beabsichtigten Jobwechsel?

Darauf solltest du antworten, dass deine Familie hinter dir und deinen Entscheidungen steht. Zu sagen, dass dein Partner die Stellenanzeige entdeckt hat, sollte jedoch nicht erwähnt werden, da dies von wenig Eigeninitiative zeugt.

10. Wenn Sie der Chef wären, welche Dinge würden Sie im Vergleich zu Ihrem jetzigen Chef besser machen?

Mache deutlich, dass du über Verbesserungsvorschläge immer offen sprichst

Mache deutlich, dass du über Verbesserungsvorschläge immer offen sprichst

Hier ist es wichtig, dass du an deinem jetzigen Chef oder an den Kollegen keinesfalls Kritik übst, da der Personalchef sonst vermutet, dass du dich auch über ihn so äußern wirst

Perfekte Antwort:

Es ist empfehlenswert, ausschließlich für sich selber zu sprechen. Du kannst beispielsweise sagen, dass du mit deinem Chef über die Vorgehensweisen und Verbesserungsvorschläge offen sprichst und dies nicht hinter seinem Rücken machst.

Tipps, wie du dich bestmöglich auf das Vorstellungsgespräch vorbereitest

Mit diesen Antworten bist du gut auf dein Vorstellungsgespräch vorbereitet

Mit diesen Antworten bist du gut auf dein Vorstellungsgespräch vorbereitet

Du solltest deinen Lebenslauf und die Zeugnisse dahingehend überprüfen, ob vielleicht Phasen oder Schwachstellen enthalten sind, die eine Erklärung erforderlich machen. Es ist ratsam, eventuell auftretende Fragen bereits für sich zu beantworten. Unklarheiten in Bezug auf die zu besetzende Stelle solltest du dir aufschreiben und die Fragen im Vorstellungsgespräch stellen. Ansonsten verhalte dich natürlich und sei ganz du selbst. Achte auf eine angenehme Erscheinung, wozu beispielsweise saubere Kleidung und Schuhe, gepflegte Haare sowie eine frische Rasur gehören. Die Kleidung sollte zudem dem Berufsfeld entsprechend angepasst werden. Schmuck und Make-up sollte dezent eingesetzt werden.

Fazit

Mit diesen Tipps bist du gut gerüstet für die typischen Fragen im Vorstellungsgespräch. Daher solltest du dir die Antworten schon im Vorfeld zurechtlegen. Natürlich darf es nicht wie einstudiert wirken. Zum Ende des Gesprächs wirst du die Möglichkeit bekommen, selber Fragen zu stellen. Dies solltest du auch tun, da es dein Interesse an der Stelle und der Firma zeigt. Es ist jedoch wichtig, dass du während des gesamten Gesprächs gut zugehört hast, damit du keine Fragen stellst, die bereits beantwortet wurden.

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Blogger werden – Nützliche Tipps

Im Prinzip bist du bereit für deinen ersten eigenen Blog. Du musst dir nur die Plattform aussuchen. Ist es wirklich so einfach, Blogger zu werden? Anfänger machen häufig den Fehler und denken, die Ideen für die Texte würde schon mit der Zeit kommen. Meistens ist dieses „Warten“ vergeblich. Viele junge Blogger werden deshalb mit der Zeit frustriert und beenden ihren Traum vorzeitig.
Hast du jedoch einen guten Plan und arbeitest du sorgfältig, wirst du den richtigen Weg einschlagen. Grundvoraussetzung für den Erfolg ist eine regelmäßige Veröffentlichung hochwertiger Inhalte. Zudem ist es von entscheidender Bedeutung, dass du auch außerhalb deines Blogs fleißig bist. Damit dir das alles gelingt und du ein guter Blogger werden kannst, brauchst du ein für dich geeignetes Thema, das deine Leidenschaft weckt und dich am Ball bleiben lässt.

Blogger werden und perfektes Nischenthema finden

Um das passende Thema zu finden solltest du dir folgende Fragen beantworten

Um das passende Thema zu finden solltest du dir folgende Fragen beantworten

Mach dir einen Plan und schreib nicht einfach drauf los. Als allein tätiger Blogger werden dir viele Themen den Zugang zum Markt verbauen. Es ist generell nicht glaubwürdig, wenn sich jemand in verschiedenen Fachgebieten als Experte ausgibt. Für Studenten gilt das erst recht. Wäre es nicht optimal, wenn du ein Blogger werden könntest, der über seine Berufung schreiben darf? Hier sind 9 Punkte, welche dir auf dem Weg dahin behilflich sein werden:

  1. 1. Je leichter dir der Stoff von der Hand geht, desto besser ist das Thema. So wird dein Thema ganz von allein zu deiner Berufung und damit zu deiner perfekten Nische.
  2. 2. Spezialisiere dich und schreib nur über ein Thema. Dafür brauchst du ein gewisses Fachwissen, aber wenn du etwas nicht weißt, musst du es nachschlagen können.
  3. 3. Sammle deine eigenen Ideen, wenn du ein guter Blogger werden willst. Schreib alles auf. Kein Einfall ist zu blöd.
  4. 4. Was interessiert dich selbst am meisten? Für die Antwort kannst du beispielsweise im Internet nach deinen eigenen Spuren suchen oder deine Freunde ausfragen.
  5. 5. Löse die Probleme deiner Leser. Nur so kannst du langfristig als Blogger erfolgreich werden. Die Leute haben Fragen und erwarten Antworten.
  6. 6. Setze nützliche Tools ein, um Informationen über Akzeptanz, Potenzial und Konkurrenzsituation in einem Themenbereich liefern. Davon gibt es eine ganze Menge.
  7. 7. Finde die Zielgruppe, die zu dir und dem Thema passt. Deine Leser müssen sich angesprochen fühlen und aus deinem Blog klar herauslesen, für wen du ihn erstellt hast.
  8. 8. Welches Potenzial hat dein Thema? Es darf nicht zu weit und nicht zu eng gesteckt sein. Wie groß ist das Suchvolumen? Wie viele andere Blogger werden über das Thema schreiben? Kannst du genügend Einnahmequellen generieren? Ermöglicht es zeitlose Texte?
  9. 9. Du musst deine Themenauswahl bewerten. Stell dir diese Fragen: Kann es Leserprobleme lösen? Wird es dir in 5 Jahren noch genug Stoff bieten und relevant sein? Willst du in 5 Jahren noch darüber schreiben? Kannst du damit deine Ziele erreichen?

 

Wie kannst du mit deinem Blog schnell Erfolg haben?

Du solltest Spaß beim Schreiben haben und gerne Zeit in den Blog investieren

Du solltest Spaß beim Schreiben haben und gerne Zeit in den Blog investieren

1. Ein guter erster Eindruck

Blogger werden sich langfristig nur durchsetzen, wenn der erste Eindruck stimmt. Die Leute lesen deine Texte, wenn ihnen dein Blog gefällt. Achte daher mindestens auf diese Punkte:

  • einwandfreie Blog-Konfiguration (ohne Fehlermeldungen, tote Links und „hängende Browser“)
  • fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik
  • alle Browser bzgl. Inkompatibilitäten prüfen
  • – regelmäßige Kontrolle durch Betrachtung des eigenen Blogs als „gewöhnlicher User“
  • – auch für nicht angemeldete User nutzbare Kontaktformulare
  • Responsive Design

2. Leidenschaft und Geduld

Wer nur aufs Geld schaut, wird keine Qualität produzieren. Um hochwertige Inhalte zu produzieren, brauchst du ein gutes Maß an Leidenschaft und Geduld. Unterschätze das nicht. Gerade Blogger werden am Mehrwert ihres Contents gemessen.

3. Konsequenz und Regelmäßigkeit

Für deinen Blog wird es überlebenswichtig sein, von dir konsequent und regelmäßig mit neuen Inhalten beliefert zu werden. Hast du schon viele Artikel in der Warteschleife, veröffentliche lieber weniger und hebe dir die anderen für später auf. Du musst auch dann etwas zum Posten haben, wo du nicht schreiben kannst. Die Regelmäßigkeit ist der entscheidende Faktor für steigende Besucherzahlen.

4. Arbeite im Voraus

Ohnehin ist es immer sinnvoll, vorzuarbeiten und für den Fall der Fälle (Urlaub, Krankheit, etc.) fertige Texte in der Hinterhand zu haben. Außerdem kann dich trotz aller Leidenschaft auch mal die Unlust oder eine Schreibblockade treffen. Das ist menschlich. Hast du genug Material, musst du in solchen Situationen nur einen Weg finden, wie du es „vom Strand aus“ hochladen kannst.

Für mehr Leser: Verbinde deinen Blog mit Social Media Kanälen

Für mehr Leser: Verbinde deinen Blog mit Social Media Kanälen

5. Vernetzung

Wenn du als Blogger erfolgreich werden möchtest, musst du dich vernetzen. Kommunikation ist alles. Tausche dich mit anderen Blogbetreibern im Web und möglichst auch im echten Leben aus. Optimal wäre es, wenn du deine eigene Blogparade veranstaltest. Auf diese Weise machst du dir einen Namen, denn solche Initiativen sprechen sich in der gesamten Branche schnell herum. Online musst du abseits des Schreibens fleißig sein, um als Blogger bekannt zu werden. Diese Aufgaben warten auf dich:

  • – regelmäßige Rückmeldungen auf User-Kommentare in deinem Blog
  • – aktive Verbindung des Blogs mit den sozialen Medien
  • Kommentare auf anderen, themenrelevanten Blogs
  • Beteiligung an Diskussionen rund um das Blogthema

6. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Du kannst der beste Blogger werden. Erfolg wirst du erst haben, wenn deine Seite bekannt wird. Die SEO ist dafür ein entscheidendes Mittel, auch wenn Google und Co. langsam reagieren und es etwas dauern wird, bis sich die einschlägigen Maßnahmen auf die Rankings auswirken. Trotzdem kannst du schon in den ersten Monaten ein erfolgreicher Blogger werden. Fast alles, was für eine gute vordere Suchmaschinenplatzierung vonnöten ist, ist fürs Networking u. v. m. nutzbar (u. a. Aktivitäten in sozialen Medien, Backlinks von und auf andere Blogs, Beiträge und Kommentare in Foren und anderen Blogs, mehrwertige Inhalte).

7. Das Beste am Anfang:

So viele User wie bei der der Erstvermarktung wirst du nie wieder auf einmal begrüßen können. Beginne deinen Blog mit deinen besten Artikeln. Ideal wäre eine Serie, die das Interesse weiter steigern kann. Hab keine Angst, das Niveau später nicht halten zu können.

Voraussetzungen, um mit deinem Blog Geld zu verdienen

Kooperationen können für deinen Blog von besonders hoher Bedeutung sein

Kooperationen mit anderen Bloggern können für deinen Blog von besonders hoher Bedeutung sein

Blogger werden mit dem Schreiben allein niemals etwas verdienen. Damit Geld ins Haus kommt, musst du – wie beschrieben – emsig Kontakte knüpfen und Inhalte generieren. Allein reicht das jedoch nicht aus. Einnahmen generierst du nur mit den richtigen Werkzeugen. Hier ist eine Auswahl der gängigsten Tools für Leute, die Webseiten betreiben oder Blogger werden wollen (oder es schon sind):

Affiliate Marketing:

Du machst auf deinem Blog Werbung und erhältst eine Provision, die meistens an die Klickrate angelehnt ist. Bei digitalen Produkten ist bis zu 50 % drin.

Partnerprogramme:

Große Shops wie eBay oder Amazon bieten dir Provision für Empfehlungen bzgl. der von dir tatsächlich getesteten Produkte.

Bannerwerbung:

Mit Werbebannern bekommst du solide Einkünfte. Andererseits sind sie lästig und oftmals ein Grund, eine Seite zu verlassen.

Mit deinem Blog kannst du sowohl über Tutorials, als auch über Werbung Geld verdienen

Mit deinem Blog kannst du sowohl über Tutorials, als auch über Werbung Geld verdienen

Verkauf deiner Produkte und Dienstleistungen:

Dies ist die Königsdisziplin. Da du dir deine Berufung als Thema ausgesucht hast, wirst du als Experte mit E-Books, Lehrvideos oder Podcasts Geld verdienen können. Mit persönlichen Unterrichtseinheiten vor Ort oder online („Coachings“) wirst du wahrscheinlich noch mehr Einnahmen generieren.

Berater:

Sowohl in den sozialen Medien als auch in Fachzeitschriften bieten sich viele Möglichkeiten, mit Tutorien und Expertenbeiträgen Geld zu verdienen. Blogger werden automatisch zu Beratern. Nutze das.

Kooperationen:

Gibt es in deiner Themennische – oder einem anderen, verwandten Fachbereich – größere Firmen (z. B. Verlage oder Veranstalter), kannst du deren Angebote auf deinem Blog anpreisen. Das bringt nicht nur Geld. Oftmals ist es auch eine Art Auszeichnung, die dich als Blogger bekannter werden lässt.

Gekaufte Backlinks:

Mit bezahlten Verweisen wurde früher viel Geld verdient. Es geht immer noch, aber zwei Punkte solltest du kennen: Du brauchst eine breite und regelmäßige Leserschaft. Google setzt auf natürliche Verlinkungen (durch Vernetzungen etc.) und straft eine Webseite mit zu vielen gekauften Verweisen ab. Hier ist also weniger oftmals mehr.

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Start-up gründen: In diesen Branchen findet man Geldgeber

Der Traum, ein Start-up zu gründen, beseelt inzwischen viele Studenten. Doch in welcher Branche solltest du aktiv werden, wenn es dir auch so geht? Neben persönlichen Neigungen und Talenten spielen die künftigen Marktchancen bei der Suche nach der Antwort auf diese Frage die wesentliche Rolle. Ein sicheres Anzeichen dafür, dass sich ein Start-up in einer bestimmten Branche durchsetzen kann, ist die Investitionsbereitschaft möglicher Geldgeber. Ein Überblick soll die nötigen Informationen dazu geben, wo die Reise künftig hingehen dürfte.

Mobilität bleibt Wachstumsmarkt für Start-ups

Die Mobilitätsbranche für Start-ups ist immer noch sehr stark wachsend

Die Mobilitätsbranche für Start-ups ist immer noch sehr stark wachsend

Uber hat zwar in Deutschland einige Rückschläge erlitten, dennoch bleibt die Mobilitätsbranche auch in der Bundesrepublik ein gutes Pflaster für Start-ups. Vor allem Apps, mit denen man schnell und einfach ein Taxi rufen kann, sind gefragt. Als Referenz: Das chinesische Start-up Didi Kuadi, das exakt auf dieses Gebiet spezialisiert ist, hat allein von Juli bis September 2015 drei Milliarden US-Dollar weltweit einsammeln können und seine eigene Zielmarke von zwei Milliarden USD mehr als deutlich übertroffen. Uber konnte im selben Zeitraum immerhin 1,2 Milliarden USD von Investoren bekommen. In Deutschland (und Mitteleuropa) sind die Zahlen zwar nicht derart beeindruckend, weisen aber in eine ähnliche Richtung. „MyTaxi“ wurde beispielsweise an Daimler verkauft, weil man bei dem Automobilkonzern an das Potenzial der Mobilitätsapp glaubt.

Tourismus und Unterhaltung: Zwei kaum beachtete Märkte für Start-ups

Namhafte Investoren machen bereits einen Großteil des Erfolgs aus

Namhafte Investoren machen bereits einen Großteil des Erfolgs aus

Start-ups in den Bereichen Tourismus sowie Unterhaltung haben gute Aussichten, Investoren zu finden, handelt es sich doch um kaum beachtete Märkte. Berlin hat beispielsweise den Wettbewerb „StartTourismusUp!“ ausgeschrieben. Dem besten Tourismus Start-up winkt ein Geldpreis in Höhe von 100.000 Euro – sowie viel öffentliche Bekanntheit, die dazu führen dürfte, dass gleich noch weitere potenzielle Investoren anklopfen. Die Kultur- und Unterhaltungsbranche, zu welcher der Tourismus zählt, dürfte insgesamt zu einem guten Pflaster für Gründer werden. Uber-Investor Troy Carter, dem derzeit vielleicht die beste Nase in der Frage nachgesagt wird, wo neue Firmen Erfolg haben können, sucht in diesen Bereichen neue Start-ups, um in sie zu investieren. Idealerweise, so Carter, sollten die Start-ups auch eine Tech-Komponente haben und beispielsweise das einfache Teilen von Daten ermöglichen. Beispielhaft nennt er den auch in Deutschland sehr bekannten Filehoster WeTransfer, in den er bereits investiert hat. Eine Sache verschweigt der Investor, der auch in Europa auf der Suche nach neuen Geldgebern ist, jedoch: Schon sein Name hilft Start-ups dabei, erfolgreich zu sein. Eine Studie der Reuters-Analystin Sarah McBride, die sie von 2011 bis 2013 durchgeführt hat, zeigt: Das Netzwerk der Investoren entscheidet wesentlich mit darüber, ob man sich durchsetzen kann oder nicht. Vereinfacht ausgedrückt: Wenn du bekannte Namen unter deinen Geldgebern hast, die dir auch in Fragen von „Vitamin B“ helfen können, wird sich dies für dich auszahlen.

Niederländisch-österreichischer Fonds sucht Start-ups im Bereich digitale Medien und Marketing

SpeedInvest und Endeit suchen Start-ups im Bereich digitale Medien und Online Marketing

SpeedInvest und Endeit suchen Start-ups im Bereich digitale Medien und Online Marketing

Doch zurück zu den Branchen, wo sich die Start-up -Gründung lohnen könnte. Zu nennen ist diesbezüglich auch der Bereich der digitalen Medien und des Marketings. Das österreichische Unternehmen SpeedInvest und der niederländische Geldgeber Endeit Capital haben gemeinsam einen in Holland angesiedelten Fonds gegründet, der mit 107 Millionen Euro gefüllt ist. Jener sucht in Mitteleuropa (BENELUX, DACH) nach hoffnungsvollen Start-ups aus den Bereichen digitale Medien und Online Marketing. SpeedInvest, das 75 Millionen Euro der Fondssumme beisteuert, hat in Deutschland einen guten Ruf, hat es doch schon Unternehmen wie Payworks und Joblocal zum Durchbruch verholfen. Start-ups für den Arbeitsmarkt sucht der Fonds allerdings ausdrücklich nicht mehr. Dieses Segment hält man bei den Geldgebern offensichtlich für übersättigt. Stattdessen wünscht man sich hoffnungsvolle Start-ups, die sich mit dem Bereich des mobilen Internets befassen.

Möbel-Startups überzeugen deutschen Mega-Investor

Start-ups in der Möbelbranche lohnen sich

Start-ups in der Möbelbranche lohnen sich

Auch die Möbelbranche ist ein lohnendes Pflaster für Start-ups. Der bekannte deutsche Mega-Investor Klaus Hommels, der an Facebook, Xing und Skype beteiligt war, hat einen neuen Fonds für Investments in Start-ups gegründet, der mit 350 Millionen Euro gefüllt ist. Laut Hommels hätte er aber auch „locker 600 Millionen Euro“ einsammeln können. Offiziell ist der Fonds für „Tech-Start-ups aller Art“ gedacht, tatsächlich haben aber die Berliner Möbel-Unternehmen Movago und Movinga die ersten Gelder erhalten – und zwar im siebenstelligen Bereich. Hommels erklärte, es geben „Tickets in aller Größenordnung von 500.000 bis zu 50 Millionen Euro“ aus seinem Fonds. Wenn ihn eine Idee überzeuge, könne viel Geld fließen. Der Hauptsitz des Fonds ist in Zürich.

Die Lage in Deutschland: Sparen liegt im Trend

Wem als Gründer keine der Branchen zusagt, der kann sich daran orientieren, welche Start-ups hierzulande besonders große Überlebenschancen haben. Generell werden solche Unternehmen angenommen, die den Menschen tatsächlich, schnell und einfach dabei helfen zu sparen. Beispielhaft sei EnerQuick genannt, das dabei hilft, besonders günstige Tankstellen zu finden.

Die Musikbranche ist tot für Start-ups

Zu guter Letzt noch eine Warnung: Die Erfolge von Spotify und Co. haben viele Gründer dazu bewogen, Start-ups in der Musikbranche zu gründen. Dies sollte man künftig unterlassen, ganz gleich, wo man sich auf dem Globus bewege, rät beispielsweise Carter. Die Branche sei inzwischen übersättigt. Zudem sei das Musik-Business zu prozessfreudig und es würde einfach nicht die „nötige Agilität aufbringen“, die es brauche, um ein Start-up bis an die Spitze zu bringen. Der Einstieg von Großunternehmen wie Apple habe die Marktlage zudem deutlich erschwert.

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