Das perfekte Bewerbungsgespräch

Das Bewerbungsgespräch ist keine einfache Sache – entscheidet es doch in relativ kurzer Zeit über die berufliche Zukunft. Mit der richtigen Vorbereitung fällt es dem Bewerber jedoch leichter in dieses Gespräch zu gehen, denn durch die gedankliche Auseinandersetzung mit der Gesprächssituation stimmt sich der Bewerber darauf ein und baut Ängste und Nervosität bereits ein wenig ab.

Das Bewerbungsgespräch – Sich vorab gut informieren

An erster Stelle steht die Selbstinformation über das Unternehmen und die Position, auf die sich beworben wird. Unternehmensinformationen lassen sich schnell und einfach auf der Homepage, in den lokalen Medien und auf den Arbeitsagenturen sammeln. Je mehr der Bewerber weiß und je deutlicher dies im Gesprächsverlauf gezeigt wird, desto positiver die Wirkung: Es vermittelt Engagement und Interesse.

Der bisherige Werdegang

Wichtig ist es außerdem den eigenen Lebenslauf präzise im Kopf zu haben – denn zwischen dem geschriebenen Lebenslauf und den Schilderungen im Bewerbungsgespräch dürfen keine Diskrepanzen auftauchen. Lücken oder Unklarheiten, sofern vorhanden, müssen im Gespräch plausibel und glaubwürdig erläutert werden.

Das äußere Erscheinungsbild

Der erste Eindruck zählt – aus diesem Grund spielen eine gepflegte Haarfrisur und die korrekte Kleidung eine große Rolle. Sie müssen der Branche angemessen sein. Die Kleidung muss sauber und gepflegt wirken und soll zudem ausstrahlen, dass sie bewusst ausgewählt wurde. Jede Art von Freizeitkleidung ist beim Bewerbungsgespräch tabu. Für Frauen gilt: Weniger ist oft mehr, insbesondere bezogen auf Make-Up und Schmuck. Dezent eingesetzt, unterstreichen Make-Up und ein wenig Schmuck die Persönlichkeit.

Die Körpersprache

Nicht nur die menschliche Stimme kommuniziert – auch der Körper. Es ist also wichtig, sowohl die Stimme bewusst einzusetzen als auch die Körpersprache. Die Stimme sollte jederzeit ruhig, freundlich und natürlich klingen. Bei der Körpersprache empfiehlt es sich, sich schon vorher Gedanken darüber zu machen, wie zum Beispiel die Hände gehalten werden. Nervöses Herumspielen mit den Fingern wirkt auf die Gesprächspartner ebenso ungünstig wie Füße, die um die Stuhlbeine geschlungen werden. Trotz aller verständlichen Nervosität sollte die Körperhaltung natürlich und entspannt wirken.

Wenn die Nervosität kommt…

… so ist das nur verständlich. Hier ist es ratsam dies den Gesprächspartnern gegenüber ehrlich, aber ohne Übertreibung zuzugeben. Dies nimmt vom Bewerber den Druck sich eine Maske aufzusetzen, hinter die die anderen Gesprächsteilnehmer ohnehin schnell schauen würden. Auch wenn eine Frage so unerwartet kommt, dass eine sofortige Antwort schwer fällt, kann dies gern in Worte gefasst werden – mit dem Zusatz, dass darüber einen Moment nachgedacht werden muss. Es ist ein Zeichen positiver Kommunikation, wenn sich ein Gesprächsteilnehmer deutlich Zeit nimmt für eine Denkpause.
Gute Vorbereitung, eine gepflegte Erscheinung und das Durchdenken der Gesprächssituation: Mit diesen Aspekten kann jeder Bewerber souverän in das Gespräch gehen.