Nachrückverfahren – Chance auf dein Traumstudium

Die Hochschulen und Universitäten in Deutschland sind gefragt und die offenen Studienplätze beschränkt. Mit sehr guten Abschlussnoten sind die Chancen, einen Platz in einem NC-Studiengang zu bekommen, relativ hoch. Wer nicht ganz so gute Noten hat, der muss auf jeden Fall zittern. Erhält man eine Absage von der Hochschule bzw. Uni, dann gibt es meistens noch zusätzliche Möglichkeiten u.a. das Nachrückverfahren.

Über das Nachrückverfahren einen Studienplatz bekommen

Viele Bewerber erhalten mehrere Zusagen und so steigt die Chance auf ein Nachrückverfahren

Viele Bewerber erhalten mehrere Zusagen und so steigt die Chance auf ein Nachrückverfahren

Viele Absolventen bewerben sich gleichzeitig an mehreren Universitäten oder FHs. Abiturienten mit sehr guten Noten bekommen oftmals auch mehrere Zusagen. Aufgrund dessen bleiben Jahr für Jahr sehr viele Studienplätze unbelegt. Die Zusagen alleine reichen aber noch nicht aus, damit die Studienplätze belegt sind. Für ihren Wunschstudiengang müssen sich die Bewerber noch einschreiben (immatrikulieren). Dies muss innerhalb der jeweiligen Immatrikulationsfrist erfolgen. Schreiben sie sich nicht innerhalb dieser Frist ein, dann können sie ihr Studium auch nicht antreten. Sobald die Immatrikulationsfrist von einem Studiengang zu Ende ist, sieht die Hochschule oder Uni, ob und wie viele Plätze noch frei sind. Gibt es noch Plätze, dann findet ein Nachrückverfahren statt. Durch dieses Verfahren haben alle Bewerber, die zuerst eine Absage bekommen haben, eine weitere Chance auf einen freien Studienplatz. Sollten in diesem Verfahren immer noch nicht alle freien Plätze belegt werden, dann gibt es zusätzlich noch ein Losverfahren.

Vergabeverfahren für zulassungsbeschränkte Studiengänge

Viele Studiengänge haben nur eine begrenzte Anzahl an freien Studienplätzen. Aus diesem Grund sind diese Studiengänge zulassungsbeschränkt. Die Universitäten und Fachhochschulen verwenden in der Regel 2 Ranglisten für die Studienplatzvergabe. Am wichtigsten sind Deine Gesamtnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) und die Anzahl Deiner Wartesemester. 80 Prozent aller freien Plätze werden über die Liste der Durchschnittsnoten vergeben. In einem zusätzlichen Schritt prüfen die Fakultäten, wie viele Wartesemester vorhanden sind. 20 Prozent der freien Plätze werden dann im Hinblick auf die Wartezeit vergeben. Hast Du Dich für das Hauptverfahren beworben, dann bekommst Du per Post entweder eine Zulassung oder einen Ablehnungsbescheid.

Wissenswertes zum Nachrückverfahren

Man nimmt automatisch am Nachrückverfahren teil muss aber bei einer Zusage die Fristen einhalten

Man nimmt automatisch am Nachrückverfahren teil muss aber bei einer Zusage die Fristen einhalten

Hast Du Dich für einen Studiengang beworben und eine Absage erhalten, dann hast Du maximal noch 2 weitere Chancen. Findet ein Nachrückverfahren statt, dann kannst Du darüber zugelassen werden. Für dieses Verfahren musst Du Dich nicht zusätzlich anmelden. Du nimmst automatisch teil. Die Frist, bevor das Verfahren überhaupt stattfindet, liegt zwischen ein und zwei Wochen. So lange haben alle Bewerber Zeit, sich für ihren Studiengang zu immatrikulieren.
Wie genau das Nachrückverfahren im Detail abläuft, hängt von der jeweiligen Hochschule ab. In den meisten Fällen kommt eine Warteliste zum Einsatz. Auf dieser werden alle Bewerben nach Abiturnote, Wartesemestern und anderen Quoten positioniert. Die Bewerber mit den besten Noten bzw. meisten Wartesemestern haben die größten Chancen auf einen Studienplatz. Befinden sich mehrere Studienbewerber auf dem gleichen Stand, dann entscheidet letzten Endes das Los. Nicht jeder Nachrücker nimmt den freien Platz an und deshalb kann das Verfahren eine Weile dauern. Es wird so lange durchgeführt, bis alle noch freien Studienplätze vergeben sind. Auf der Webseite der Uni bzw. Fachhochschule sollten alle Termine und Fristen zum Verfahren veröffentlicht werden. Viele freie Plätze werden sogar noch kurz vor Semesterbeginn, im Oktober, vergeben.
Wenn Du zu den Glücklichen gehörst, die einen freien Platz bekommen haben, dann schickt Dir die Hochschule per Post einen Zulassungsbescheid. Den Studiengang musst Du dann innerhalb der Frist antreten, ansonsten erhält ihn ein anderer Nachrücker. Hast Du den Platz abgelehnt, so ist dies endgültig. Hast Du in dem Verfahren keinen freien Platz bekommen, dann wird Dich die Fakultät darüber nicht benachrichtigen. Ist die Frist abgelaufen und Du hast per Post keine Zusage bekommen, dann kannst Du von einer Ablehnung ausgehen. Solltest Du, aus welchen Gründen auch immer, kein Interesse an einem Nachrückverfahren haben, dann kannst Du dies der Fakultät mitteilen. Dadurch haben andere Nachrücker mehr Chancen auf einen freien Platz.

Das Losverfahren als letzte Chance

Beim Losverfahren spielen die Noten und Wartesemester keine Rolle

Beim Losverfahren spielen die Noten und Wartesemester keine Rolle

Solltest Du nicht zu den glücklichen Nachrückern gehören, so hast Du unter Umständen noch eine letzte Chance auf den Studienplatz. Sollten im Nachrückverfahren nicht alle freien Plätze belegt werden, dann wird die Universität bzw. Fachhochschule zusätzlich noch ein Losverfahren durchführen. An diesem nimmst Du aber nicht automatisch teil, Du musst Dich gesondert dafür anmelden. Auf der Webseite der Fakultät siehst Du, ob und in welchem Zeitraum ein Losverfahren stattfindet. In der Regel laufen die Teilnahmefristen für das Losverfahren schon im September ab. Du solltest Dich also frühzeitig anmelden. Je nach Hochschule geht die Anmeldung entweder online oder Du musst eine Postkarte schicken. Bei dem Losverfahren spielen Deine Noten oder Wartesemester keine Rolle. Wie der Name bereits verrät, werden die freien Plätze einfach unter allen Bewerbern verlost. Mit etwas Glück bekommst Du doch noch eine Zusage für Deinen Lieblingsstudiengang.

Was muss ich als (Fast-)Student beachten?

Hast Du im Hauptverfahren eine Ablehnung für Deinen Wunschstudiengang bekommen, dann gibt es immer noch Hoffnung. In der Regel finden in jedem Studienfach ein oder sogar mehrere Nachrückverfahren statt. Solltest Du parallel eine Zusage für einen anderen Studiengang bekommen haben, so musst Du nun genau abwägen. Hast Du sehr gute Noten und/oder viele Wartesemester, dann sind Deine Chancen recht hoch. Werden alle freien Plätze in diesem Verfahren belegt, dann gibt es natürlich kein zusätzliches Losverfahren. Sowohl beim Nachrückverfahren als auch beim Losfahren gibt es Fristen und diese solltest Du unbedingt kennen und berücksichtigen. Alle wichtigen Termine findest Du in der Regel auf der Webseite der Fakultät und diese solltest Du regelmäßig besuchen. Hast Du einen Studienplatz über das Nachrück- oder Losverfahren erhalten, dann musst Du Dich fristgerecht immatrikulieren. Tust Du dies nicht, dann hast Du kein Anrecht mehr auf den freien Platz.

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Masterarbeit in 5 Schritten

Mit der Masterarbeit ist ein Studium fast abgeschlossen, es folgen nur noch die Abschlussprüfungen. Statt sich zu freuen, graust es vielen Studenten vor dieser Ausarbeitung – doch das muss nicht sein: Es benötigt bloß eine Portion Ausdauer und ein wenig Selbstorganisation, um die Master-Thesis erfolgreich zu meistern!

Keine Bange vor der Masterarbeit

In manchen Studiengängen spielen schriftliche Arbeiten eine untergeordnete Rolle. Da die Master-Thesis als umfangreichste wissenschaftliche Ausarbeitung gilt, verbreitet sie Angst und Schrecken. Manch ein Student kann mit dieser Situation schlecht umgehen und verzweifelt bereits an den ersten Sätzen.
Solche Sorgen sind unbegründet, da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Sogar die Arbeiten deiner Professoren sind nicht frei von Mängeln und müssen mehrmals korrigiert werden. Konzentriere dich lieber auf deine Stärken und verfolge einen konkreten Schreibplan.
„Vorab solltest du dich bei der Studienberatung über den Ablauf der Masterarbeit informieren.“
Einige Hochschulen stellen spezielle inhaltliche Anforderungen an ihre Studenten, was auch für Regelungen hinsichtlich der Betreuerwahl und des Einreichprozesses gilt. Sobald du das geklärt hast, kannst du dich endlich auf die eigentliche Schreibarbeit konzentrieren.

1. Schritt: Das richtige Thema

Mit Fachartikeln und Zeitschriften kannst du dir erst einmal einen Überblick verschaffen

Mit Fachartikeln und Zeitschriften kannst du dir erst einmal einen Überblick verschaffen

Die Themenwahl gehört glasklar zu deinen Aufgaben. Kein Betreuer sieht es gerne, wenn er dir mögliche Themen servieren muss. Diese Fragen helfen dir bei der Themenwahl weiter:

  • Was interessiert mich wirklich?
    – Möchte ich nach Interesse oder nach Strategie entscheiden?
    – Könnte das Thema beruflich von Vorteil sein?

Bei einer strategischen Entscheidung wählst du ein Thema, das in der Fachliteratur breit behandelt wurde. Es mag dich vielleicht weniger interessieren, dafür fallen die Recherchearbeiten einfacher aus. Wer zu einem Thema bereits eine Hausarbeit verfasst oder ein Seminar besucht hat, tut sich ebenfalls leichter. Bei der Themenwahl kannst du dich für eine Forschungsfrage entscheiden, die du gründlich analysierst und beantwortest. Alternativ prüfst du eine These im Arbeitsprozess und belegst oder widerlegst sie im Anschluss.
„Eine Masterarbeit ist nicht von heute auf morgen geschrieben. Der zeitliche Rahmen liegt bei rund 6 Monaten, während der Umfang zwischen 60 bis 120 Seiten beträgt.“
Mit einem „langweiligen“ Thema schwindet die Motivation und die Qualität der Arbeit lässt nach. Im Optimalfall findest du ein Masterthema, das dich persönlich und auch den künftigen Arbeitgeber interessiert. Für angehende Wissenschaftler ist die Themenwahl von großer Relevanz, da die Promotion auf die eigene Master-Thesis aufbaut.
Bei Betreuern sind aktuelle Themen beliebt, die in der Forschung kaum behandelt wurden. Bevor du deine Vorschläge präsentierst, solltest du einen Blick in die Bibliothek werfen. Ist ausreichend Literatur vorhanden? Beginne am besten mit Fachartikeln und Zeitschriften, um die einen groben Überblick zu verschaffen. So kannst du eine interessante Frage finden und daraus ein Masterthema entwickeln.
Tipp: Suche ein allgemeines Thema und formuliere daraus eine spezielle Fragestellung.

2. Schritt: Literatur recherchieren

Die Literatur deiner Masterarbeit muss zitierfähig sein

Die Literatur deiner Masterarbeit muss zitierfähig sein

Eine Masterarbeit muss auf wissenschaftlicher Fachliteratur basieren, die einen konkreten Bezug zum gewählten Thema hat. Das Werk muss zitierfähig sein, sonst scheidet es als Quelle aus. Am Anfang sollte man in Dissertationen, Lehrbüchern und Zeitschriften recherchieren. Es lohnt sich, einen Blick auf deren Literaturliste zu werfen. Hier findest du viele Anregungen für die eigene Master-Thesis.
Du kannst auch im Internet nach guten Büchern suchen. Gib bei „Google Scholar“ einen Suchbegriff ein und die Suchmaschine liefert dir wissenschaftliche Literaturhinweise. So verschaffst du dir einen groben Überblick über ein Thema. Von Wikipedia und Co. ist abzuraten, außer der Artikel basiert auf Fachliteratur. Die Beiträge kannst du nicht verwenden, doch ein Blick in die zitierten Bücher schadet nicht.
Verschaffe dir einen breiten Überblick, um später ins Detail zu gehen.

3. Schritt: Sinnvolle Gliederung

Ein schwerer Fehler ist einfach mit dem Schreiben zu beginnen. Bevor du das erste Wort zu Papier bringst, sollte die Gliederung wenigstens grob feststehen.
Eine Gliederung muss selbsterklärend sein – der Betreuer sollte sofort wissen, wie die Masterarbeit aufgebaut ist.“
Die Schlüssigkeit genießt bei der Bewertung einen hohen Stellenwert. Es muss ein roter Faden vorhanden sein, sonst hat der Autor sein Thema eher oberflächlich behandelt. Natürlich müssen die Überschriften präzise gewählt sein und den Abschnitt genau beschreiben.
Eine Gliederung ist für den Leser und nicht für den Autor. Im formalen Bereich musst du dich auf eine Ordnungsmethode festlegen und sie konsequent beibehalten:

1. Einleitung
2. Thema
2.1 Unterpunkt vom Thema
2.2.1 Konkretisierung vom Unterpunkt
2.2.2 Konkretisierung vom Unterpunkt
2.2.3 Konkretisierung vom Unterpunkt
2.2 Unterpunkt vom Thema
3. Zusammenführung
4. Fazit

Dieses Schema soll dir als kleines Beispiel dienen. Alle Punkte bauen aufeinander auf und sind formal korrekt angeordnet. Sie bilden ein logisches Gesamtkonstrukt.

4. Schritt: Inhalt der Arbeit

Fange möglichst früh mit Deiner Masterarbeit an

Fange möglichst früh mit Deiner Masterarbeit an

Nun beginnt die eigentliche Schreibarbeit. Die Gliederung steht und die Unterpunkte werden mit Sätzen gefüllt. Fällt dir ein neuer Gedanke ein, kannst du die Masterarbeit etwas anders strukturieren. Verrenne dich nur nicht in Details, sondern orientiere dich immer an deiner Leitfrage.
Natürlich muss die Master-Thesis sachlich geschrieben sein, das versteht sich von selbst. Darunter fällt eine einheitliche und korrekte Zitierweise. Hier solltest du dich an den gängigen Hochschulrichtlinien orientieren. Je nach Fachrichtung können sich die formalen Anforderungen drastisch unterscheiden. Oftmals ist das Harvard-System üblich, bei dem der Quellenhinweis direkt im Text angegeben wird.
Du wirst merken, dass das Schreiben an sich gar nicht so schwer ist. Treten Schreibblockaden auf, nimm dir ein paar Tage Auszeit. Daher ist es wichtig, möglichst frühzeitig mit der Master-Thesis anzufangen. Man sollte sich die Arbeit in „Häppchen“ aufteilen und für jeden Teilschritt einen klaren Arbeitsplan aufstellen. So sind störende Schreibhemmungen fast ausgeschlossen.
Tipp: Handy, Internet und Telefon während dem Schreiben ausschalten. Freunde oder Bekannte können den Rhythmus erheblich stören.

5. Schritt: Finale Korrektur

Bevor du die Masterarbeit abgibst, musst du sie auf Grammatik und Rechtschreibung korrigieren. Frag einen guten Freund aus dem gleichen Fachgebiet, ob er sie einmal durchliest. Alternativ kannst du ein professionelles Lektorat mit dieser Aufgabe beauftragen.
Gönn dir ruhig eine Woche Urlaub. Das verschafft dir etwas Abstand und deckt in der finalen Korrektur mögliche Fehler auf. Nun bist du fertig und kannst die Arbeit endlich in Druck geben!

Kriterien: Wie wird bewertet?

Bei der Bewertung spielen die schöpferische Originalität, sowie Sorgfalt und die richtige Zitierweise eine große Rolle

Bei der Bewertung spielen u.a. die schöpferische Originalität und die richtige Zitierweise eine große Rolle

Bei der Bewertung folgen Hochschulen internen Richtlinien. Um eine super Note zu erzielen, solltest du deine Masterarbeit auf folgende Punkte überprüfen:

Schwierigkeitsgrad des Themas
Schöpferische Originalität (Eigeninitiative, Hilfestellung vom Betreuer)
– Arbeitstechnik (aktuelle Quellenlage, Richtigkeit der Aussagen)
Grammatik und Rechtschreibung
– Äußere Form (Gliederung, Sorgfalt, Zitierweise)

Fazit

Eine gute Masterarbeit ist kein Hexenwerk. Hast du die ersten Schritte gemeistert, schreibt sie sich wie von selbst. Häufig unterschätzen Studenten den zeitlichen Aufwand, den eine solche Arbeit mit sich bringt. Fang rechtzeitig an, damit du dir später sinnvolle Auszeiten gönnen kannst. Fällt dir das schwer, kannst du mit deinem Betreuer regelmäßige Treffen vereinbaren. Sie helfen dir, deinen Schreibplan pünktlich in die Tat umzusetzen.

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Zweitstudium – denn doppelt hält besser

Viele Wege führen zum Traumjob, einer davon ist das Zweitstudium. Es kann den Wert des Absolventen am Arbeitsmarkt steigern und für den erhofften Karriereschub sorgen. Manche Studenten haben „irgendwas“ studiert und möchten ihre Studienwahl nun korrigieren.
Die Entscheidung sollte nicht über Nacht getroffen werden: Denn es entstehen weitere Kosten, während deine Kommilitonen voll durchstarten. Dafür hast du die Chance, das zu machen, was du wirklich möchtest.

Was ist ein Zweitstudium?

Für das Zweitstudium wird ein abgeschlossenes Erststudium vorausgesetzt

Für das Zweitstudium wird ein abgeschlossenes Erststudium vorausgesetzt

Als Erststudium wird ein „normales“ Studium bezeichnet, das man an einer Hochschule absolviert. Sobald du fertig bist, kannst du dir einen Job suchen oder einen weiteren Abschluss dranhängen. Bei einem Studienabbruch wird weiterhin von einem Erststudium gesprochen, auch wenn du erst in der Schlussprüfung gescheitert bist.
„Für das Zweitstudium wird ein abgeschlossenes Erststudium vorausgesetzt.“
Da der Master direkt an den Bachelor anknüpft, wird er dem Erststudium zugeschrieben. Ebenfalls abzugrenzen ist das Doppelstudium, bei dem man mehrere Studiengänge gleichzeitig studiert. Ist der Student an zwei Hochschulen immatrikuliert, spricht man von einem Parallelstudium.

Wie läuft die Bewerbung ab?

Die Studienplatzvergabe erfolgt nach internen Richtlinien. Weder Abiturnote noch Wartezeit sind relevant. Es kommt darauf an, wie gut du deinen Studienwunsch begründen kannst. Zudem wird die Abschlussnote des Erststudiums verlangt – und nicht die Abiturnote. Ein Numerus Clausus existiert nicht, da die Hochschulen nur eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen zur Verfügung stellen. In der Regel werden sie individuell vergeben, sofern mehr Bewerber als Plätze vorhanden sind.

„Das Motivationsschreiben genießt höchste Priorität.“

Ein Grund für das Zweitstudium wären enorme berufliche Vorteile

Ein Grund für das Zweitstudium wären enorme berufliche Vorteile

Pro Semester stehen höchstens 2 bis 5 Studienplätze pro Fachrichtung zur Verfügung. Manche Hochschulen setzen ein Gespräch mit dem zuständigen Fachleiter voraus. Generell sind die Chancen stark eingeschränkt, weshalb du dir eine gute Begründung überlegen solltest. Fachliches Interesse reicht nicht aus, dafür wurde der Gasthörerstatus geschaffen. Genauso wirst du eine Absage erhalten, wenn du grob mit „Karrieregründen“ argumentierst.
Es ist wichtig, konkret ins Detail zu gehen und die Entscheidung exakt zu begründen. Folgende Argumente sind von den meisten Hochschulen anerkannt:

  • – Das Zweitstudium verschafft dir enorme berufliche Vorteile, die alleine durch das Erststudium nicht gegeben sind. So kannst du deine Karriere deutlich vorantreiben.
  • – Der Beruf kann ohne den zweiten Studiengang nicht ausgeübt werden, wie es bei Gesichtschirurgen oder Schulpsychologen der Fall ist. Hier genügt eine kurze Begründung, um das Studium antreten zu können.
  • – In der Forschung werden häufig besondere Fachkenntnisse verlangt, die über das Erststudium hinausgehen. Daher musst du ein weiteres Studium absolvieren, um dich für komplexe Projekte zu qualifizieren.
  • – Du könntest deine Karrierechancen schlagartig verbessern, wenn du ein weiteres Studium in der Tasche hättest. Beide Studiengänge müssen nicht aufeinander aufbauen. Hier ist eine detaillierte Begründung notwendig, warum es genau dieses Fach sein soll.
  • – Hat sich die Mutter eine längere Auszeit genommen, könnte das Zweitstudium ein sinnvoller Karriereboost sein. Eine langjährige Krankheit ist ein weiterer sonstiger Grund.

 

 Lohnt sich das Zweitstudium wirklich?

Das Zweitstudium verlangt besonderes Engagement, aber ist auch eine besondere Chance

Das Zweitstudium verlangt besonderes Engagement, aber ist auch eine besondere Chance

Aller Anfang ist schwer, vor allem was den Studienstart betrifft. Es verlangt ein besonderes Engagement, da du wieder die Schulbank drücken musst. Zudem musst du auf deine Finanzen achten, was relativ anstrengend ist. Während die ehemaligen Kommilitonen von ihren Erfolgen berichten, beginnst du quasi wieder von neuem. Dafür erhältst du die Chance, deine Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern. Das kann für deine berufliche Karriere entscheidend sein, vor allem was die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt betrifft.
Frisch nach dem Abitur wählen zahlreiche Schüler den falschen Studiengang aus. Doch sie führen das Studium zu Ende, da es Familie und Freunde von ihnen erwarten. Manch angehender Lehrer stellt im Referendariat fest, dass diese Tätigkeit nichts für ihn ist. Das gilt auch für Absolventen anderer Studienrichtungen, die mit ihren Job unzufrieden sind.

„Das Zweitstudium ermöglicht eine Neuorientierung im passenden beruflichen Umfeld.“

Da man über die Jahr gereift ist, kann man eine bessere Entscheidung treffen. In der Regel haben Arbeitgeber an einem weiteren Studium nichts auszusetzen. Solange ein roter Faden verfolgt wird, geht auch eine Umorientierung in Ordnung. Zudem verfügt der Bewerber über zwei Studienabschlüsse, was die wenigsten Kandidaten vorzuweisen haben. Duale Studenten sind im Vorteil, da praktische Erfahrungen nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Gibt es auch Nachteile?

Das Zweitstudium kann auch an einer privaten Hochschule oder Fernuniversität absolviert werden

Das Zweitstudium kann auch an einer privaten Hochschule oder Fernuniversität absolviert werden

In der Regel besteht kein Anspruch auf BAföG, außer es handelt sich um „zwingende berufliche Gründe“. Sonst kommt nur ein Studienkredit oder ein Nebenjob zur Finanzierung infrage. Die Vergabe eines Stipendiums erfolgt äußerst selten.
Wer keinen Studienplatz erhält, kann sich an einer privaten Hochschule bewerben. Die Zugangsvoraussetzungen sind deutlich niedriger angesetzt, dafür fallen die Studiengebühren umso höher aus. Alternativ ist ein Fernstudium möglich, das eventuell vom aktuellen Arbeitgeber getragen wird. So kann man weiter praktische Erfahrungen sammeln und sich gleichzeitig für höhere Positionen qualifizieren. Dafür fällt der Zeitaufwand deutlich intensiver aus.

„In manchen Studiengängen ist das Zweitstudium eine sinnvolle Ergänzung.“

Das gilt für Geisteswissenschaftler, die ihren Fundus um einen wirtschaftlichen Aspekt erweitern möchten. Um nicht völlig praxisfern zu bleiben, sollte man nebenher betriebliche Erfahrungen sammeln. Generell solltest du dich fragen, ob ein Praktikum sinnvoller ist. Wer eine gute Festanstellung erhält, sollte sich lieber betrieblich weiterbilden, wie es bei Ingenieuren der Fall ist. Ein Wirtschaftswissenschaftler kann sein Profil durch ein Zweitstudium schärfen. Doch auch hier eignet sich ein Praktikum als sinnvoller Karriereeinstieg, sollte es anfangs an einem „echten“ Jobangebot mangeln.

 

Fazit

Ein Zweitstudium hilft Studenten ihren Berufsweg zu korrigieren – oder erheblich zu beschleunigen. Findet das Studium an der gleichen Hochschule statt, gestaltet sich der Neuanfang umso leichter. Dennoch musst du dir bewusst machen, dass mindestens drei Jahre bis zum Abschluss vergehen werden.
Dafür hast du einen entscheidenden Vorteil: Du weißt, wie der Hase an der Hochschule läuft.

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Medizinstudium im Ausland

Ein Medizinstudium ist der Traum vieler angehender Studenten, nur die wenigsten erhalten einen Studienplatz. Auf einen Platz kommen über fünf Bewerber, was die Erfolgschancen schmälert. Auf Grund des hohen Wettbewerbs rückt das Medizinstudium im Ausland in den Fokus. Mit einem Auslandsstudium kannst du die Wartezeit drastisch verkürzen, doch es kann ziemlich teuer werden.

Richtlinien: Medizinstudium im Ausland

Das Gleichbehandlungsgebot besagt, dass ausländische Absolventen nicht diskriminiert werden dürfen

Das Gleichbehandlungsgebot besagt, dass ausländische Absolventen nicht diskriminiert werden dürfen

Niemand muss den Kopf in den Sand stecken, wenn es nicht auf Anhieb mit dem Medizinstudium klappt. In Deutschland gilt das Gleichbehandlungsgebot (§33c SGB I), was dir deine Karriere als Mediziner retten kann. „Nach diesem Gesetz dürfen ausländische Absolventen nicht diskriminiert werden.“
Wer sein Medizinstudium im Ausland komplett abschließt, muss sich in Deutschland keine Sorgen machen. Entsprechend seiner Leistungen kann er sich direkt bei einer Hochschule bewerben. Das Landesprüfungsamt ist für die Anerkennung der Leistungen in den Fächern Medizin, Pharmazie und Zahnmedizin zuständig. Dies geschieht im Bundesland, in dem du deinen Hauptwohnsitz hast. Das strenge Auswahlverfahren durch hochschulstart.de entfällt, da nur noch die Universität über die Zulassung entscheidet. Offiziell wird dieser Vorgang als „Quereinstieg“ bezeichnet, auch wenn es sich eher um eine Verlegung des Studiums handelt.
Die Hochschulen haben bestimmte Fristen festgelegt, an die du dich halten solltest. In der Regel sind es 4 bis 6 Wochen vor Ablauf der allgemeinen Bewerbungsfrist. Meistens ist ein gesondertes Formular für die Bewerbung in ein höheres Fachsemester vorhanden. Fehlende Unterlagen kannst du nachträglich einreichen, wenn die Scheine noch nicht fertiggestellt sind. Oftmals werden sie von ausländischen Universitäten erst im August oder September verschickt.

Im deutschsprachigen Ausland studieren

Nur jeder 5te ist in Österreich ein ausländischer EU-Bewerber

Nur jeder 5te ist in Österreich ein ausländischer EU-Bewerber

Bis vor wenigen Jahren galten Österreich und die Schweiz als beliebte Ausweichorte für Medizinstudenten. Beide Länder haben dem einen Riegel vorgeschoben, um ihren eigenen Nachwuchs zu fördern.
In Österreich ist jeder fünfte Medizinstudienplatz für ausländische EU-Bewerber vorgesehen. Die Quote wurde gesenkt, da es einen starken Bewerberstrom aus Deutschland gab. Basierend auf einer Klage vor dem EU-Gerichtshof ist es Universitäten in Belgien und Österreich erlaubt, die Eintrittsbarrieren zum Medizinstudium deutlich zu erschweren. Die Praxis hat gezeigt, dass du eine deutsche Zulassung benötigst, um in Österreich Medizin zu studieren.
Noch schwerer gestaltet sich eine Bewerbung in der Schweiz. Hier hast du nur dann Chancen, wenn du entweder Schweizer bist oder seit 5 Jahren in diesem Land lebst. Trifft einer der beiden Punkte zu, musst du dich gegen drei Kandidaten um einen Studienplatz durchsetzen -das ist eine bessere Quote als in Deutschland.
Per Losverfahren kannst du einen begehrten Studienplatz in Österreich oder der Schweiz ergattern.

Zum Medizinstudium nach Osteuropa

Das Medizinstudium lohnt sich besonders in Osteuropa

Das Medizinstudium lohnt sich besonders in Osteuropa

Ungarn

In Ungarn kannst du ein Medizinstudium auf Deutsch oder Englisch absolvieren. Pro Studienjahr musst du rund 6.500 Euro einplanen. Dafür fallen die Lebenshaltungskosten deutlich günstiger aus. Die ersten drei Jahre kannst du in deutscher Sprache studieren, danach ist Englisch verpflichtend. Diese Möglichkeit wird dir in der Semmelweis-Universität in Budapest, der Universität Szeged und der Universität Pécs angeboten.

Lettland

Im Baltikum kannst du für 8.000 Euro pro Studienjahr ein Medizinstudium beginnen. Das geschieht an der lettischen Stradin-Universität in Riga. Die Gebühren steigen auf bis zu 10.000 Euro an, während auf Englisch unterrichtet wird.

Tschechien

Dieses Land bietet dir die Möglichkeit, auf Englisch oder Tschechisch zu studieren. Ein Medizinstudium dauert 6 Jahre, kostet jährlich 13.000 Euro und führt zu einem Masterabschluss.

Kroatien

Die Universität Zagreb verlangt Studiengebühren in Höhe von 7.000 Euro im Jahr. Es wird auf Englisch unterrichtet

Slowakei

An der Jessenius Fakultät für Medizin in Martin kannst du ein Medizinstudium im Ausland absolvieren. Die Gebühren betragen jährlich knapp 9.000 Euro. Wie an den meisten osteuropäischen Universitäten ist die Unterrichtssprache Englisch.
Der Unterricht verläuft so, dass der theoretische Teil auf Englisch stattfindet. Einheimische Sprachkenntnisse werden erst ab dem 3. Studienjahr vorausgesetzt. Dann beginnt der klinische Teil und du musst dich mit deinen Patienten unterhalten können. Das kannst du umgehen, indem du an eine deutsche Universität wechselst.

Weitere Möglichkeiten

Die meisten Studenten wechseln nach dem vorklinischen Studium wieder nach Deutschland zurück

Die meisten Studenten wechseln nach dem vorklinischen Studium wieder nach Deutschland zurück

Auch in Westeuropa kannst du es mit einem Medizinstudium im Ausland versuchen. Einige Abiturienten überlegen sich, warum sie nicht gleich in die USA gehen sollen. Ein Studium gestaltet sich kompliziert, da sich die Ausbildungssysteme grundlegend unterscheiden. Ein Ortswechsel, wie oben beschrieben, scheidet aus. Zudem ist eine Medizinerausbildung extrem teuer und sehr elitär aufgebaut. Falls du dir 20.000 bis 40.000 Euro im Jahr leisten kannst, erhältst du in den USA ein erstklassiges Medizinstudium.

Großbritannien

Um auf der Insel zu studieren, solltest du zunächst ein Foundation Year absolvieren. Im Anschluss musst du eine Hochschule von deinen Fähigkeiten überzeugen. Hier lohnt sich eher eine kleine Universität, da die Studiengebühren deutlich günstiger ausfallen. Sobald du drei Jahre studiert und das Physikum erhalten hast, kannst du an eine deutsche Hochschule wechseln.

Frankreich

Obwohl man zulassungsfrei eine medizinische Ausbildung genießen kann, ist Frankreich als Studienziel eher unbeliebt. Die Hörsäle sind überfüllt und es wird streng ausgesiebt: Bereits im ersten Semester müssen über 80 Prozent der Studenten ihr Studium abbrechen. Dieses Medizinstudium erfordert exzellente französische Sprachkenntnisse, dafür wirst du mit einer erstklassigen Ausbildung belohnt.

Italien und Spanien

In beiden Ländern werden hervorragende Kenntnisse der Landessprache vorausgesetzt. Die Hochschulen führen Aufnahmeprüfungen durch, die auf Italienisch oder Spanisch stattfinden. Wenn du eine der beiden Sprachen fließend beherrscht, ist das jeweilige Land eine sinnvolle Alternative zu Deutschland. Dennoch ist ein Vollstudium eher weniger zu empfehlen, da die italienische Ausbildung kaum Wert auf praktische Berufserfahrung legt. In Spanien findet nach 6 Jahren eine harte Abschlussprüfung statt, die das Wissen um den kompletten Stoff erfordert. Hier lohnt es sich eher, die drei Scheine in Physik, Chemie und Biologie zu absolvieren und nach Deutschland zu wechseln.

Fazit

Die meisten Studenten versuchen im Ausland das „vorklinische Studium“ abzuschließen. In Deutschland umfasst dieser Abschnitt eine Dauer von 2 Jahren sowie eine mündliche und schriftliche Endprüfung (Physikum). Das 5. Fachsemester beginnt mit dem „klinischen Studium„. Ein Wechsel kann auch in der vorklinischen Phase erfolgen. Dafür brauchst du einen Anrechnungsbescheid, der dich fürs 2., 3. oder 4. Fachsemester qualifiziert.
Ob Lettland, Tschechien oder Ungarn – erfülle dir deinen Traum vom Medizinstudium. Informiere dich genau, wie es sich mit der Anrechnung verhält. Das ist entscheidend, wenn du wieder nach Deutschland wechseln möchtest.

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Die besten Apps im Studium 2016

Mittlerweile sind moderne Smartgeräte allgegenwärtig und aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Diese kleinen Wunder der Technik eignen sich aber nicht nur für soziale Netzwerke, zum E-Mails versenden und mobiles Gaming, sondern sie können auch im Studium äußerst effektiv eingesetzt werden. Smartphones und Tablets kommen schon mit diversen vorinstallierten Apps, die das Leben von Studierenden ungemein vereinfachen. Die mitgelieferten Apps ermöglichen einfach Notizen zu erstellen, Vorlesungen aufzuzeichnen oder schnell nach Vokabeln zu suchen. In diesem Artikel werde ich Dir die besten Apps für mobile Smartgeräte präsentieren, die Dir in Deinem Studentenalltag äußerst behilflich sein werden.

Die besten Apps für Organisation und Produktivität

Any.Do, UPAD 3 und iStudiez sind die besten Organisations-Apps

Any.Do, UPAD 3 und iStudiez sind die besten Organisations-Apps

Any.Do – Auf dem Markt gibt es tausende unterschiedlicher To-Do-Apps, die um die Gunst der User buhlen. Any.Do ist eine To-Do-App, die mit einem durchdachten User-Interface überzeugen kann, bei dem sich auch unerfahrene Benutzer sofort zurechtfinden werden. Neue Aufgaben lassen sich effizient anlegen und die App ist sogar mit einer Diktatfunktion versehen, mit der Texte eingesprochen werden können anstatt diese zu tippen. Die angelegten To-Dos können auf den Rechner übertragen werden und lassen sich zudem mit einer Google Chrome-Erweiterung automatisch synchronisieren. Die App ist sowohl für die beiden mobilen Plattformen iOS und Android als auch für die Desktop-Betriebssysteme MacOS und Windows.

UPAD 3 – Bei UPAD 3 handelt es sich um eine innovative App, die es den Usern ermöglicht Dokumente direkt auf dem iPad oder IPhone zu bearbeiten und handschriftlich auszufüllen. Die App ist mit fast allen Dokument-Formaten kompatibel und kann neben PDF- und Office-Dateien auch eine Reihe unterschiedlicher digitaler Bild-Formate öffnen, so dass Du diese schnell und einfach mit handschriftlichen Notizen versehen kannst. Die App ist zurzeit leider nur für mobile Smartgeräte auf Basis von iOS erhältlich. Der Entwickler arbeitet jedoch mit Hochdruck auf einer Version für Android, die Anfang nächsten Jahres erscheinen soll.

iStudiez – Diese App kann Dir dabei behilflich sein, deinen Unialltag zu organisieren, so dass Du nie wieder eine Vorlesung verpasst. Die App überzeugt mit einer intuitiven Benutzeroberfläche, Die es Dir ermöglicht, Seminare und Termine unkompliziert und schnell einzutragen. Auf der Tagesansicht wird Dir übersichtlich angezeigt, was Du heute noch zu erledigen kannst und Du kannst dich sogar an Termine automatisch erinnern lassen. iStudiez kann sogar Deine Noten speichern und den bisherigen Notendurchschnitt errechnen. Falls Du dich für die zahlungspflichtige Pro-Version entscheidest, kannst Du deine Notizen und Termine in der Cloud Speichern und automatisch mit Deinem Mac synchronisieren lassen. Zurzeit ist die App lediglich für MacOS und iOS erhältlich.

Die beliebtesten Lern-Apps

Zum Lernen ist die Karteikarten-App BRAINYOO sehr gut geeignet

Zum Lernen ist die Karteikarten-App BRAINYOO sehr gut geeignet

BRAINYOO – Mit dieser Karteikarten-App wird das Lernen komplizierter Konzepte und neuer Vokabeln zum Kinderspiel. Die App ist sowohl für Android als auch für iOS erhältlich und kann zudem auch schnell und einfach im Browser ausgeführt werden. Der große Vorteil von BRAINYOO liegt darin, dass die erstellten Inhalte in der Cloud gespeichert werden, so dass Du auf Deine erstellten Karteikarten von mehreren Geräten gleichzeitig zugreifen kannst. Die App bietet zudem viele weitere Features wie z. B. das Kombinieren von Grafiken und Bildern mit bestehenden Textabschnitten. Für einen optimalen Lernerfolg lassen sich Karten in Lektionen ordnen und können per Zufallsmethode ausgesucht werden.

Khan Academy App – Khan Academy wurde 2004 von Sal Khan gegründet und hat sich im Laufe der Jahre zu einer der beliebtesten Lern-Plattform im Netz entwickelt. Mit der Khan Academy App kannst Du auf über 4000 Videos zu den unterschiedlichsten Themen wie z. B. Finanzwissenschaften, Algebra und Biologie zugreifen. Die meisten Videos sind zwischen 10 und 15 Minuten lang und zu einigen gibt es sogar deutsche Untertitel. Die App ermöglicht es zudem die Videos lokal abzuspeichern, so dass Du sie jederzeit und überall abspielen kannst. Zu den Videos gibt es auch Begleitaufgaben wie Fragebögen und diverse Quiz, die Du nachdem Du Dir das jeweilige Video angeschaut hast, bearbeiten kannst, um das Neugelernte zu vertiefen.

Duolingo – In Grammatikbüchern zu wälzen und Vokabel auswendig zu lernen war schon immer eine lästige Angelegenheit, die mit sehr viel Zeitaufwand verbunden war. Mit der Duolingo App wirst Du eine Fremdsprache spielerisch lernen und schon nach kurzer Zeit große Fortschritte machen. Duolingo gehört zu den besten Apps, um neue Sprachen zu lernen. Die App eignet sich bestens, um neue Vokabeln schnell und effizient zu lernen. Alle Vokabeln sind mit Bildern unterlegt, wodurch ein optimales Lernergebnis erzielt wird. Obwohl die App über eine relativ große Menge an gespeicherten Vokabeln verfügt, kannst Du auch zudem deine eigenen Vokabeln in die App integrieren. Neben einer großen Auswahl an Vokabeln der englischen Sprache kann Dir die App auch behilflich sein, Spanisch, Portugiesisch oder Französisch zu meistern. Die App ist für mobile Smartgeräte auf Basis von Android und iOS erhältlich.

Apps für den Alltag und Langeweile während Vorlesungen

Ist dir während der Vorlesung langweilig, dann ist das Spiel Trackmania genau das Richtige für dich

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Kochmeister – Hast du die Nase voll von tiefgekühlten Fertiggerichten und willst Dich mit selbstzubereiteten Speisen verwöhnen. Die Kochmeister-App ist die ideale Küchenhilfe! Die App enthält zurzeit mehr als 60.000 unterschiedliche Rezepte und es werden fast täglich neue hinzugefügt. Die angebotenen Rezepte reichen von selbstgemachter Pizza über diverse köstliche Suppen bis hin zu leckeren Desserts. Kochmeister ist mit einer innovativen Suchfunktion versehen, mit der Du Gerichte nach Art, Region und Schwierigkeit sortieren kannst. Die App ist für Android und iOS erhältlich.

Trackmania – Der Rennspielklassiker, der noch bis vor kurzem lediglich für den PC erhältlich war, ist mittlerweile endlich auch für das Android-Betriebssystem zu haben. Das abwechslungsreiche Rennspiel bietet Dir 20 unterschiedliche Rennstrecken, auf denen Du dich nach Lust austoben und einen Rekord nach den anderen jagen kannst. Auf den Rennstrecken trittst Du gegen sechs unterschiedliche KI-Gegner an, mit denen Du gemeinsam waghalsige Sprünge absolvierst und durch ausgefallene Kurse rast. Die Steuerung ist intuitiv gestaltet und wird über vier Tasten betätigt, die auf dem Bildschirm des Smartphones angezeigt werden betätigt. Die Spiele-App ist für mobile Endgeräte auf Basis von Android sowie iOS erhältlich.

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