Infos und Tipps zum Praxissemester

Immer häufiger setzen Studienlehrgänge auf praktische Erfahrungen ihrer Teilnehmer und erweitern ihre Prüfungsordnung um das Praxissemester. Bei dieser Maßnahme geht es darum, dass die Studenten mehrere Wochen lang in einem passenden Unternehmen das bereits erlernte theoretische Wissen in der Praxis überprüfen, anwenden und vertiefen. Besonders in Fachhochschulen ist das Praktikum eine übliche Vorgehensweise. Sollte das Praxissemester auch einen Teil deiner Uni-Ausbildung darstellen, erwartet dich am Ende des Praktikums wahrscheinlich ein Praktikumsbericht, in dem du deine Erfahrungen zusammenfasst.

Erst einmal studieren, dann praktizieren

Ein Praxissemester im Ausland kann im Nachhinein in vielerlei Hinsicht äußerst nützlich sein

Ein Praxissemester im Ausland kann im Nachhinein in vielerlei Hinsicht äußerst nützlich sein

Bist du im ersten Semester, musst du dir zum Praktikum üblicherweise noch keine Gedanken machen. Finde dich erst einmal im Studienalltag zurecht und mach dich mit dem Lernstoff vertraut. Bachelor-Studiengänge schreiben in den meisten Fällen ab dem vierten Semester das Praktikum vor. Studierst du dann auch noch weiter auf Diplom oder Master, ist es in Ausnahmefällen möglich, dass kurz vor dem Abschluss ein weiteres Praxissemester auf dich wartet. Auf der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz wirst du üblicherweise von einer geeigneten Person an deiner Universität betreut, die dir Auskunft gibt und dich berät. An einigen Hochschulen existieren auch Blockveranstaltungen oder Seminare, in denen du über relevante Details zum Thema Praktikum informiert wirst.
Tipp: Sollten sich für dein Studienfach internationale Erfahrungen lohnen und dich das Kennenlernen fremder Kulturen in Verbindung mit Job-Eindrücken in der Ferne reizen, kannst du dich auch in einem anderen Land für dein Praxissemester bewerben. Informiere dich aber vorher, ob dir das Auslandspraktikum an deiner Uni angerechnet wird.

1. Wie du das richtige Praktikum findest

Bewirbst du dich bei kleineren Unternehmen, stehen die Chancen für eine Zusage gut, zudem wird dir mehr Verantwortung übertragen

Bewirbst du dich bei kleineren Unternehmen, stehen die Chancen für eine Zusage gut, zudem wird dir mehr Verantwortung übertragen

„Die Suche nach dem richtigen Praktikum ist bereits ein Teil davon“ heißt es. Wer sich intensiv und gewissenhaft um die Beschaffung des Praktikums kümmert, lernt dabei bereits sehr viel. Du solltest dir vor der Bewerbung genau überlegen, was du willst, und realistisch einschätzen, was du kannst – und erst im Anschluss daran nach dem passenden Arbeitgeber suchen. Aber: Nicht nur du sollst den Wünschen deines Chefs entsprechen, auch er muss deine Anforderungen erfüllen können.
Tipp: Orientiere dich eher an kleineren Unternehmen, weil die oft nicht mit Bewerbungen überflutet werden, Praktikanten daher häufig mehr Verantwortung übertragen.

2. Wie du dich für das Praxissemester richtig bewirbst

Wähle zwei bis drei passende Unternehmen für dein Praxissemester aus und bewerbe dich dort gezielt, anstatt blindlings 30 Anfragen zu verschicken. In deinem Schreiben sollten folgende drei Fragen beantwortet sein: Wer bist du? Was willst du in der Firma? Warum willst du gerade zu dieser Firma? Es ist daher notwendig, dich im Vorhinein über den Betrieb zu informieren und dein Wissen subtil in der Bewerbung anklingen zu lassen. Das signalisiert Interesse! Sauberes Papier und fehlerfreier Text sollten eine Selbstverständlichkeit sein, eine selbstbewusste Formulierung kann helfen. Weitere Bewerbungstipps findest du hier

3. Was du beim Bewerbungsgespräch beachten solltest

Bei einem Rundgang durchs Haus solltest du die Mitarbeiter nur grüßen, aber Ihnen nicht die Hand schütteln

Bei einem Rundgang durchs Haus solltest du die Mitarbeiter nur grüßen, aber Ihnen nicht die Hand schütteln

Damit schon der erste Eindruck ein guter ist, solltest du dich vorab über gewisse Gepflogenheiten wie beispielsweise den Dresscode in dem Unternehmen informieren. Aufschluss darüber geben im Zweifelsfall Fotos auf der Homepage. Weiter gilt: Als eventuell zukünftiger Praktikant grüßt du alle im Haus, die dir begegnen, schüttelst aber niemandem die Hand, bevor dir die andere Person ihre nicht entgegenstreckt. Und: Auch wenn rundherum geduzt wird, wartest du selbstverständlich ab, bis man dir das Du anbietet.

4. Wie du als Praktikant auftrittst

Du solltest deutlich zeigen, dass du großes Interesse an der Arbeit hast und lernwillig bist. Darüber hinaus macht es einen guten Eindruck, wenn du dich reibungslos in das Team eingliederst, ohne deshalb unterwürfig alles hinzunehmen – du darfst ruhig deine Meinung sagen und diese vor dem Chef auch vertreten.
Tipp: Versuch nicht zum Überflieger zu werden und Kollegen zu übertrumpfen! Ansonsten gelten die üblichen Benimmregeln: pünktlich sein, Handy ausschalten oder auf lautlos stellen, nicht privat im Internet surfen und alle Mitarbeiter, vom Chef bis zum Reinigungspersonal, respektvoll behandeln.

5. Was du als Praktikant erwarten darfst

Setze deinen Anspruch auf Praxiserfahrung durch, sobald dich Kollegen für unliebsame Arbeiten einspannen

Setze deinen Anspruch auf Praxiserfahrung durch, sobald dich Kollegen für unliebsame Arbeiten einspannen

Unter Umständen kann es passieren, dass dich deine Kollegen im Unternehmen zu ihren Zwecken einspannen und unliebsame Arbeiten auf dich abwälzen. Sie schicken dich in der Mittagspause für alle einkaufen oder lassen dich stundenlang Akten kopieren. Das kann allerdings nicht im Interesse des Chefs sein, daher sollte er es erfahren. Zuerst einmal versuchst du aber, dich alleine aus der Handlanger-Falle zu befreien, doch wenn das nicht klappt, bleibt nur der Weg zum Vorgesetzten. Unter Umständen merken die Kollegen allerdings gar nicht, dass du unterfordert bist. Du solltest daher spätestens nach ein paar Tagen, in denen du nur „Idioten-Jobs“ erledigt hast, darauf hinweisen, dass du etwas lernen willst – weil du Anspruch auf Praxiserfahrung in deinem künftigen Beruf hast.
Tipp: Sprich deinen Chef vor dem Praxissemester darauf an, ob deine Aufgaben in einem Vertrag festgelegt werden können.

6. Welche Rechte du als Praktikant hast

Du musst maximal acht Stunden am Tag arbeiten, hast dabei ein Recht auf eine 30-minütige Pause und kannst Urlaub beantragen (die Länge hängt von der Dauer des Praktikums ab – üblicherweise zwei Tage pro Monat). Auch wenn die Realität leider anders aussieht, hast du natürlich Anspruch auf eine angemessene Vergütung deiner Leistung – für Studenten beträgt der Lohn rund 500 Euro pro Monat. Letztlich entscheidet aber der Arbeitgeber, was er für angemessen hält. Am besten du stellst dich darauf ein, das Essen in der Kantine gratis zu bekommen und nach dem Praxissemester ein gutes Zeugnis zu erhalten. Auf die Bescheinigung, in der Dauer und Art der Tätigkeit beschrieben ist, hast du ein Recht, egal, wie lange du in dem Unternehmen tätig bist.

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Einfach günstig unterwegs: Studentenrabatte nutzen

Als Student hast du ein knappes Budget zur Verfügung. Gerade Freizeitunternehmungen und Abende mit Freunden fallen oft dem leeren Portemonnaie zum Opfer. Aber wusstest du, dass es in vielen studentenfreundlichen Städten viele Möglichkeiten gibt, als Student bares Geld zu sparen, von Studentenrabatten zu profitieren, oder billige Locations zu nutzen, in denen du auch mit wenig Ausgaben einen schönen Abend haben kannst? Wir stellen dir einige der besten Gelegenheiten für günstige Ausflüge und Kulturbesuche vor.

Studentenrabatte in Leipzig entdecken

Neben Museen bieten auch Cafés und Geschäfte Studentenrabatte in Leipzig an

Neben Museen bieten auch Cafés und Geschäfte Studentenrabatte in Leipzig an

Leipzig wird nicht nur unter Studenten immer beliebter. Menschen aus aller Welt strömen das ganze Jahr über in die Stadt, die dieses Jahr ihr 1000jähriges Bestehen feierte. Die Stadt hat neben ihren weltbekannten Messeveranstaltungen auch eine große Kulturszene zu bieten. Von der klassischen Unterhaltung bei Konzerten im Gewandhaus, über die Oper bis hin zu kleineren Clubs wie dem Täubchenthal oder Theatergruppen wie dem Theater Fact mit eigenen Räumlichkeiten, gibt es hier viele Möglichkeiten, Zeit zu verbringen. Studentenrabatte bieten in Leipzig jedoch neben Museen und Hochkultur gern auch Geschäfte und Cafés an. Das «Krystallpalast Varieté» im Herzen der Stadt bietet extravagante Unterhaltung mit Artisterie, Musicalabenden, Dragshows und Kabarett. Jeden Abend laufen hier die verschiedensten Liveshows in kleinerem Rahmen. Während der Shows kann an Tischen gegessen und getrunken werden. Einem gemütlichen Abend mit guter Unterhaltung steht nichts um Weg. Studenten können 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn gegen Vorlage eines gültigen Studentenausweises Restkarten für 5 Euro erwerben. Gute Unterhaltung garantieren auch die Sneakpreviews im «Cinestar» im Petersbogen. Eines der größten Kinos der Stadt bietet hier jeden Montag für 4,50 Euro die Möglichkeit, neue Filme als Erster zu sehen. Hochkultur bietet die Oper Leipzig. Wer für einmalig 10 Euro eine Juniorcard erwirbt, kann 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn Restkarten für 8 Euro ergattern. Das sind, je nach Vorstellung, nur noch 10-20% des Originalpreises. Auch das gegenüberliegende Gewandhaus gewährt Rabatte, hier sogar im Vorverkauf. Wer einen ganzen Tag in Leipzig verplanen möchte, dem sei ein Zoobesuch angeraten. Studierende zahlen hier 15 Euro statt 18,50 Euro für das Tagesticket. Der Zoo wurde vor einiger Zeit um die größte Tropenhalle Europas, das «Gondwanaland» erweitert. Frühstücken kannst du als Student günstig zum Beispiel im «Lulu Lottenstein» auf der «Karli» für nur 5,50 Euro. In der Münzgasse erhältst du Montags in der «SoupBar Summarum» 20% Rabatt.

Für wenig Geld München erkunden

Für nur 1€ kann man vom „alten Peter“ aus ganz München bestaunen

Für nur 1€ kann man vom „alten Peter“ aus ganz München bestaunen

München ist ein teures Pflaster und eine der teuersten Städte Europas. Nicht für dich, wenn du weißt, wo du als Student billiger eingelassen wirst! Unter Studenten sind die Münchener Universitäten beliebt, aber für den Alltag muss hier stets ein höheres Budget eingeplant werden, als in Städten wie Leipzig oder Heidelberg. Viele Museen und Sehenswürdigkeiten halten Studentenrabatte für dich bereiten, wenn du deinen Studentenausweis mit dir führst. Eine Sightseeingtour startet man in München am besten am Marienplatz. Das ist natürlich absolut kostenlos, denn das Zentrum der Stadt mit den beiden Rathäusern und einem bei Touristen beliebten Glockenspiel, liegt mitten in der Altstadt Münchens. Sowohl das Alte, als auch das Neue Rathaus, können kostenfrei besichtigt werden. In 85 Metern Höhe hat man von dem Neuen Rathaus einen tollen Rundumblick über die Stadt. Die meisten sportbegeisterten Besucher Münchens wollen sich die Allianz Arena nicht entgehen lassen. Für Studenten kostet die Tour durch die Heimat des FC Bayern München ermäßigt 9 Euro. Eine spezielle Tour für Besucher mit Handicap wird zum gleichen Preis angeboten. In das riesige «Sea Life» Aquarium kommst du am günstigsten, wenn du dich für ein Onlineticket entscheidest. Ab 9,95 Euro erhältst du hier eine Karte, wenn du den Park nach 12 Uhr betrittst und direkt online buchst und bezahlst. Das Vorzeigen des Smartphones am Eingang genügt zur Verifizierung. Viele Museen überall in der Stadt bieten dir als Student Rabatte. So zahlst du zum Beispiel im BMW-Museum, das die Geschichte des Unternehmens eindrucksvoll präsentiert, nur 6 statt 9 Euro, im Münchner Stadtmuseum mit 3 Euro Eintritt die Hälfte des regulären Preises. Das Deutsche Museum in München ist das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. Für 3 Euro Eintritt kannst du hier einen ganzen Tag verbringen.

Günstig studieren und leben in Berlin

Speziell Studenten können die Kultur Berlins zu niedrigen Preisen erleben

Speziell Studenten können die Kultur Berlins zu niedrigen Preisen erleben

Berlin möchte dich so gern als Studenten und neuen Bewohner gewinnen, dass die Stadt dir 50 Euro zahlt, wenn du aus einem anderen Bundesland nach Berlin ziehst, um zu studieren. Und auch sonst hat die Stadt dir viel zu bieten. Vier Universitäten, sieben Fachhochschulen, 26 private Hochschulen und vier Kunsthochschulen, bieten so ziemlich jeden Studienkurs, den du vielleicht belegen möchtest. Und so denken auch viele Museen, Theater, Veranstalter und Gastronomen an die große Studentenschaft in der Hauptstadt und lassen dich zu niedrigen Preisen Kultur und Unterhaltung erleben und bieten dir unglaubliche Studentenrabatte an. Berlin steht ja auch irgendwie für gute Currywurst. Praktisch, dass es neben dem Snack sogar ein eigenes Museum gibt. Für 8,50 Euro lernst du im «Deutschen Currywurst Museum» alles rund um die Wurst, inklusive einer kleinen Kostprobe. Das «Mauer Museum» beschäftigt sich da eher mit der beklemmenden Seite der Geschichte der Stadt. Studenten zahlen ermäßigte 9,50 Euro. Die «Alte Nationalgalerie» ist dagegen eher ein Highlight für Freunde klassischer Kunst. 4 Euro zahlst du als Student. Keine Lust auf Museen? Der Berliner Zoo und der Tierpark laden zum Bummeln zwischen Tieren ein. Je 10 und 9 Euro Eintritt zahlst du, wenn du deinen Studentenausweis dabei hast. Wem Tiere zu aufregend sind, der möchte vielleicht den Botanischen Garten besuchen, der zur Hälfte des regulären Preises, nämlich nur 3 Euro, besichtigt werden kann. Im gastronomischen Bereich wirst du in Berlin immer eine günstige Alternative finden. Viele kleine, alternative Cafés eröffnen ständig an jeder Ecke und wenn dir die eine Bar zu teuer ist, wirst du garantiert wenige Meter weiter eine günstige Alternative finden. Oft finden auch spezielle Studentenparties statt, die du über Flyer und Poster, die überall in der Stadt ausliegen und -hängen, entdecken kannst.

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Einstiegsgehälter: Mit diesen Studienfächern verdient man das meiste Geld

Studium fertig und mit dem Diplom in der Hand oder als frischgebackener Master ab auf Jobsuche. Wer träumt nach bestandener Abschlussprüfung nicht von einem fetten Anfangsgehalt? Aus Lust bzw. Euphorie kann hier aber ganz schnell Frust werden. Nicht jedes Studium bietet nämlich auf Anhieb beim Berufseinstieg attraktive Einkommen. Fakt ist daher, die diesbezüglichen Weichen werden bereits vor dem Studium gestellt. Die Wahl des jeweiligen Studiengangs ist nämlich der entscheidende Indikator in Bezug auf das zu erwartende Einstiegsgehalt.

Mediziner stehen im Einstiegsgehalt-Ranking unangefochten an erster Stelle

Das Einstiegsgehalt eines Medizinstudenten beträgt meist schon 70.000 € brutto

Das Einstiegsgehalt eines Medizinstudenten beträgt meist schon 70.000 € brutto

Solltest Du zum Beispiel ein Medizinstudium aufnehmen, wird sich dies auf Deinem Lohnzettel positiv bemerkbar machen. Laut expliziten Erhebungen kannst Du mit einem abgeschlossenem Hochschulstudium als Mediziner mit einem Jahresbruttogehalt von knapp 70.000 Euro rechnen; Extrazahlungen sind hierbei noch nicht berücksichtigt. Ein hohes Einkommen und auch ein vergleichsweise üppiges Einstiegsgehalt kannst Du auch als Jurist erwarten. Allerdings kommt es hierbei auf Deine Abschlussnote und teilweise auch auf das Renomée der jeweiligen Uni an. Kannst Du eine überdurchschnittlich gute Abschlussnote vorweisen, gerätst Du fast automatisch in das Visier großer und renommierter Kanzleien, die sich häufig mit öffentlich beachteten Fällen beschäftigen. Ist Deine Abschlussnote aber eher durchschnittlich oder sogar mäßig, kommen für Dich im Hinblick auf einen erfolgreichen Berufseinstieg in der Regel eher kleinere Kanzleien, Rechtsabteilungen von Unternehmen oder der Gang in die Selbstständigkeit in Frage.

Top-Kanzleien zahlen bis zu 125.000 Euro an Einstiegsgehalt

Dementsprechend riesig sind dann auch die Gehaltsunterschiede. Während Du als frischgebackener Anwalt zum Beispiel bei kleineren Kanzleien oftmals als Einsteiger ein Jahresbruttogehalt von 38.000 bis 50.000 Euro erhältst, kannst Du in den großen Premium-Kanzleien durchaus zwischen 85.000 bis 125.000 Euro Einstiegsgehalt plus diverser Bonuszahlungen einstreichen. Allerdings solltest Du für Einstiegsgehälter über 100.000 Euro schon summierte 18 Punkte in den beiden Examina, vorzugsweise zusätzlich einen Doktortitel oder einen im Ausland erworbenen Master of Laws (LL.M.) inklusive entsprechender Fremdsprachenkenntnisse vorweisen können.

Absolventen technischer Disziplinen mit guten Verdienstchancen

Studenten der Ingenieurswissenschaften haben die Chance auf ein überdurchschnittliches Einstiegsgehalt

Studenten der Ingenieurswissenschaften haben die Chance auf ein überdurchschnittliches Einstiegsgehalt

Dass ebenfalls Absolventen technischer Fächer inzwischen explizit gefragt sind, lässt sich an den Einstiegsgehältern ablesen. Wenn Du Ingenieurwissenschaften studierst, besitzt Du beispielsweise beste Aussichten auf ein üppiges Einstiegsgehalt. Dabei bestimmen Angebot und Nachfrage zu einem großen Teil die Höhe Deines Einstiegsgehalts. Da Du als Absolvent ingenieurwissenschaftlicher Studienfächer respektive als Ingenieur zur nachhaltig gesuchten Spezies in Unternehmen bzw. auf dem Arbeitsmarkt zählst, hast Du hier eine generell große Chance auf ein überdurchschnittliches Einstiegsgehalt. So zeigt eine Analyse, die von einer renommierten und international tätigen Vergütungsberatung durchgeführt wurde, dass sich die Einstiegs-Jahresbruttogehälter zwischen 41.200 Euro und 52.500 Euro bewegen.

Ingenieurswesen: Diplom geht vor Master

Auffallend ist dabei allerdings, dass Du als Ingenieur mit Diplom-Abschluss häufig ein höheres Einstiegsgehalt erhältst als ein Ingenieur mit Masterabschluss. Demnach bringt Du es mit Diplomabschluss aktuell auf durchschnittlich 48.400 Euro Jahreseinstiegsgehalt; der Master-Abschluss wird demgegenüber im Mittelwert mit 47.500 Euro honoriert. Falls Du ein Fachhochschul-Diplom erworben hast, musst Du weitere Abstriche in Kauf nehmen. Dein Einstiegsgehalt liegt dann ungefähr bei 45.500 Euro. Verzichtest Du stattdessen auf ein Diplom- bzw. ein Masterabschluss und startest direkt als Bachelor-Absolvent Deine Ingenieurskarriere, kommst Du auf etwa 43.500 Euro Einstiegsgehalt.

Branchenspezifische Gegebenheiten beachten

Gut bezahlende Branchen sind u.a. die Automobilindustrie, Luftfahrtindustrie, Chemieindustrie und die Energiewirtschaft

Gut bezahlende Branchen sind u.a. die Automobilindustrie, Luftfahrtindustrie, Chemieindustrie und die Energiewirtschaft

Keineswegs unterschätzt werden darf dabei die gehaltstechnische Bedeutung des jeweiligen Einsatzbereichs respektive der jeweiligen Branche. So zahlen zum Beispiel Ingenieurbüros oder artverwandte Dienstleister in der Regel ein kleineres Einstiegsgehalt als in der Industrie tätige Unternehmen. Zudem sind gerade branchenspezifische Unterschiede bei den Einstiegsgehältern existent. Findest Du einen Arbeitsplatz in der Automobilindustrie, der Luftfahrtindustrie, dem Maschinenbau, der Chemieindustrie oder der Energiewirtschaft kannst Du grundsätzlich mit höheren Einstiegsgehältern kalkulieren als beispielsweise in den öffentlichen Verwaltungen, der Bau- und Immobilienbranche oder auch in der Bekleidungs- und Textilindustrie.

Wirtschaftsingenieure und -Informatiker im gehaltstechnischen Aufwind

Wirtschaftsingenieure, –Informatiker und erhalten meist ein hohes Einstiegsgehalt, wenn sie sich in der richtigen Branche anstellen lassen

Wirtschaftsingenieure, –Informatiker und erhalten meist ein hohes Einstiegsgehalt, wenn sie sich in der richtigen Branche anstellen lassen

Wird dann noch das Ingenieurwesen mit der Wirtschaft kombiniert, schaffst Du Dir eine hervorragende Ausgangsbasis für eine erfolgversprechende Karriere. Denn das Berufsbild eines Wirtschaftsingenieurs erfreut sich am hiesigen Arbeitsmarkt einer regen Nachfrage. Das Jahreseinstiegsgehalt für Wirtschaftsingenieure beträgt diesbezüglich im Durchschnitt zwar „nur“ ca. 40.000 Euro brutto jährlich, in der breiten Spitze aber kannst Du rund 53.000 Euro zum Berufsstart verdienen. Dabei solltest Du bei Deinen Bewerbungen bevorzugt Unternehmen in der Luftfahrt-, Pharma- und Automobilbranche kontaktieren, da hier die höchsten Gehälter für Wirtschaftsingenieure gezahlt werden. Auch Wirtschaftsinformatiker werden oftmals händeringend am Arbeitsmarkt nachgefragt. Durchschnittlich wird Dir dabei Dein Berufseinstieg mit rund 48.000 Euro Anfangsgehalt versüßt, wobei – je nach Unternehmen – auch schon einmal ein Einstiegsgehalt von über 50.000 erzielbar ist. Informatiker mit guten Programmierkenntnissen, die als Systemadministratoren, Web-Entwickler oder Online-Projektmanager eine Anstellung finden, können ebenfalls mit einem üppigen Anfangsgehalt von rund 47.500 Euro rechnen. Ein vergleichbares Einstiegsgehalt erhältst Du auch als Naturwissenschaftler mit einem Abschluss in Biologie, Mathematik oder Physik. Als BWLer verdienst Du von Beginn an genau dann gut, wenn Du in den diesbezüglichen Top-Branchen Verfahrenstechnik und Chemie, bei Banken, in der Auto- und Pharmaindustrie oder bei der Luftfahrt unterkommst. Im Durchschnitt verdienst Du hier als Berufsanfänger rund 43.000 Euro pro Jahr.

Zusätzliche Qualifikationen als gehaltssteigernde Indikatoren

Aber Du solltest grundsätzlich berücksichtigen, dass die Unternehmen mittlerweile nicht nur ausschliesslich den Hochschulabschluss als Gradmesser für die Bewerbung bzw. die Einstellung heranziehen. Nunmehr sind bei Unternehmen zusätzlich andere Qualifikationen rund um die so bezeichneten Soft Skills gefragt. Insbesondere Attribute wie zum Beispiel Teamfähigkeit, Führungsqualitäten und Flexibilität sind den Personalverantwortlichen dabei wichtig. Hast Du sofort nach Deinem Abitur ein Studium aufgenommen, wird es natürlich schwer direkt mit Attributen dieser Art auf dem Arbeitsmarkt zu punkten. Daher solltest Du unbedingt bereits während Deines Studiums entsprechende Praxiserfahrung sammeln. Hier bieten sich zum Beispiel spezifische Teilzeitjobs oder Praktika an; viele Unternehmen setzten gerne auch Werksstudenten ein. Einige Hochschulen bieten diesbezüglich sogar kostenlose Kompetenztrainings an. Deinen Horizont zusätzlich erweitern kannst Du zudem mittels Auslandssemester oder -praktika; Personalentscheider werten dies in der Regel als ein Plus an Flexibilität. Praxis- und Auslandserfahrungen wirken sich oftmals positiv auf Dein Einstiegsgehalt aus. Zumindest aber helfen sie Dir nachhaltig bei Bewerbungen zu punkten.

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Tipps für ein unvergessliches Wochenende auf dem Oktoberfest

Schon bald ist es wieder soweit! Am 19. September wird das wohl berühmteste Volksfest der Welt mit einem herzhaften „O’zapft is!“ vom Münchner Oberbürgermeister eröffnet: das Oktoberfest.
Jahr für Jahr zieht es Hunderttausende Besucher auf die Theresienwiese in der bayerischen Landeshauptstadt, und natürlich wollen auch Studenten auf der „Wiesn“ feiern. Wir verraten Dir, wo es die günstigste Maß gibt, worauf Du bei Deinem Oktoberfest-Outfit achten solltest und wie du sogar jetzt noch eine günstig(ere) Unterkunft finden kannst!

Das Wichtigste zuerst: Was kostet das Bier auf dem Oktoberfest?

Eine Maß auf dem Oktoberfest kostet dieses Jahr zwischen 10,00 und 10,40 €

Eine Maß auf dem Oktoberfest kostet dieses Jahr zwischen 10,00 und 10,40 €

Das Oktoberfest ist – wie jeder weiß – nicht unbedingt die günstigste aller Veranstaltungen. Und gerade als Student will man die Euros nicht einfach so zum Fenster rauswerfen. Im letzten Jahr wurde in den Festzelten zum ersten Mal die zehn Euro Grenze für eine Maß Bier gebrochen, auch wenn man sie noch für weniger finden konnte.

2015 gibt es kein Festzelt, in dem man unter einem Zehner für die Maß zahlen muss. Mit glatten 10,- Euro ist Vinzenz Murrs „Metzgerstubn“ das günstigste Festzelt, am teuersten wird es in der „Bratwurst“ mit 10,40 Euro. Von den großen und bekannten Zelten ist die Augustiner-Festhalle mit 10,10 EUR am preiswertesten.

Wie kommt man in die Zelte rein?

Wenn man früh genug da ist, schafft man es auch ohne Reservierung in eines der Wiesn-Zelte

Wenn man früh genug da ist, schafft man es auch ohne Reservierung in eines der Wiesn-Zelte

Wenn Du dich für ein spontanes Wochenende auf dem Oktoberfest entschieden hast, ist es für eine Tischreservierung mittlerweile leider zu spät. Denn die Wirte nehmen Reservierungen nur bis zu drei Wochen vor dem Oktoberfest an.

Aber das ist kein Grund, den Mut zu verlieren. Denn entgegen der allgemeinen Gerüchte, dass man ohne Reservierung auf keinen Fall in die Zelte reinkommt, stimmt das nicht. An den Wochenenden gibt es im Mittelschiff der Zelte immer Plätze, die spontan vergeben werden. Allerdings gilt hierbei: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Zelte öffnen unter der Woche um 10.00 und am Wochenende um 9.00 Uhr – also möglichst früh da sein und mit ein bisschen Glück bekommt man einen Tisch im Zelt.

Übrigens solltest Du unbedingt die Finger von Schwarzmarkt-Angeboten lassen! Nicht nur zahlst Du dafür meist vollkommen überteuerte Preise, nein, in den meisten Fällen sind die Tickets sogar gefälscht und du wirst vor dem Zelt abgewiesen!

Zimmer frei!

Es ist kein Geheimnis, dass die Hotelzimmerpreise zum Oktoberfest rapide ansteigen. Und auch, wenn dieses Jahr die Hotels rund um die Theresienwiese nicht ausgebucht sind, so kostet es doch noch immer ein ordentliches Sümmchen, wenn Du ein Zimmer für ein Wochenende buchen möchtest: nämlich knapp 250,- Euro. Noch teurer wird es sogar, wenn Du dir für Deinen Oktoberfest-Trip das zweite Wochenende vom 26.-27. September ausgesucht hast, denn dann sind die Preise am höchsten.

Aber wenn es dir nichts ausmacht, etwas weiter weg vom Trubel der Innenstadt zu nächtigen, kannst du sogar ein Hotelzimmer für unter 100,- Euro abgreifen! Und richtige Sparfüchse suchen erst gar nicht nach einem Hotelzimmer, sondern schauen auf den richtigen Seiten nach Privatzimmern. Gerade Studenten in München verdrücken sich gerne mal zur Oktoberfestzeit und bieten ihre Zimmer anderen Studenten von außerhalb an, um sich ein kleines Zubrot zu verdienen. Über verschiedene Portale (oder sogar Uni-Seiten) kannst du mit den Leuten in Kontakt treten und so für 50,- bis 100,- Euro zwei Nächte mit zwei Personen übernachten. Der Vorteil: Du hast natürlich dann auch die Möglichkeit, die Küche der Wohnung zu nutzen und kannst dich vor deinem Besuch auf der Wiesn stärken – das hilft, Geld zu sparen!

Das Outfit-Einmaleins für das Oktoberfest

Männer gehen klassisch in der Lederhose und Frauen im Dirndl

Männer gehen klassisch in der Lederhose und Frauen im Dirndl

Es gibt zwei Regeln für die Wiesn: entweder, Du ziehst dich ganz normal wie immer an, oder aber du wählst das typische Oktoberfest-Outfit: Dirndl für die Damen und die obligatorische Lederhosn für die Herren. Aber, und das ist wichtig, wenn du dich für das bayrische Ensemble entscheidest, solltest du es richtig machen.

Das bedeutet für Männer, dass Sneaker unter der Lederhose zum Beispiel absolut verpönt sind, denn da drunter gehören schwarze Halbschuhe. Und selbst wenn Steffen Effenberg es vielleicht cool findet, aber die Totenkopf-Applikation aus Glitzersteinchen hat auch nur bedingt etwas auf der Hose zu suchen!

Für die Damen der Schöpfung gibt es auch einige Modesünden, die es zu umschiffen gilt: So darf das Dirndl zwar gerne das Dekolleté betonen und in Szene setzen, aber die Brüste sollten doch weitestgehend bedeckt bleiben. Auch bei der Länge des Dirndls gibt es die unausgesprochene Regel, dass der Rock und die Schürze doch bitte bis über die Knie reichen sollten. Und um den Look perfekt zu machen, hilft ein schöner Bauernzopf oder geflochtene Haare.

Wie kommt man am besten zum Oktoberfest?

Die schlechte Nachricht vorweg: Wenn du mit dem Auto anreist, wirst du – zumindest weiträumig rund um die Theresienwiese – wahrscheinlich keine Parkmöglichkeiten finden. Oder aber Du findest eine, aber zahlst dafür fast so viel wie für das Hotelzimmer.

Es gibt allerdings 6 gut ausgeschilderte Park-and-ride-Parkplätze in der Umgebung, von wo aus Du auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen kannst. Es gibt sage und schreibe 13 U- und S-Bahnen, die die Theresienwiese anfahren – wer allerdings clever ist, steigt eine Station davor aus und läuft die restliche Strecke, denn der Bahnhof an der Theresienwiese kann zu Oktoberfestzeiten extrem überfüllt und chaotisch werden.

Automaten für besondere Momente

Hat man bereits Bekanntschaften gemacht, so kann überall um die Theresienwiese herum Automaten mit Kondomen finden

Hat man bereits Bekanntschaften gemacht, so kann man überall um die Theresienwiese herum Automaten mit Kondome finden

Nach ein bis zwei Maß kommt man sich auf den Zeltbänken des Oktoberfests schon mal schnell näher. Ein „Busserl“ hier, ein „I mog di“ da und schon werden neue Bekanntschaften gemacht und Zärtlichkeiten ausgetauscht.
Und weil Sicherheit auch bei der Oktoberfest-Liebelei vorgeht, finden sich an fast allen Eingängen zur Theresienwiese rote Automaten, in denen man Kondome ziehen kann. Die Automaten halten übrigens auch Verbandsmaterial, Pflaster und andere Kleinigkeiten, die man bei einem Besuch auf dem Volksfest gebrauchen könnte, in petto.

Der Umgang mit dem lieben Geld

Wenn Du ein Wochenende auf dem Oktoberfest verbringen möchtest, solltest du dir vorher ein tägliches Limit setzen, wie viel du pro Tag ausgeben möchtest. Diesen Betrag kannst du im Voraus abheben und dann jeweils nur das Budget mitnehmen, dass du dir gesetzt hast. Lass am besten auch deine EC- und Kreditkarten im Hotel, um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, sie auszureizen. Zudem schließt Du so auch das Risiko aus, dass Dir Deine Karten im Getümmel geklaut werden. Das Einzige, dass du mitführen solltest, ist Dein Personalausweis und das Geld – und schon steht deinem perfekten Wochenende auf dem Oktoberfest nichts mehr im Weg!

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Günstige Reiseziele innerhalb Europas

Gerade bei Studenten ist das Budget für einen Urlaub in den Semesterferien meist eher knapp bemessen. Die zeitliche Abhängigkeit der Semesterferien, in der natürlich auch andere Studenten ihren Urlauben planen, gestaltet die Schnäppchenjagd nach günstigen Angeboten sogar noch schwieriger. Dennoch hat Europa viel zu bieten, nicht nur für das Auge und die Linse der Kamera. Günstige Reiseziele lassen sich, mit ein wenig Geschick und Insiderwissen, in ganz Europa finden. Vor allem bei der Unterkunft kann mit ein wenig Voraussicht und zugleich Spontanität viel gespart werden. Ganz egal ob es lieber in den Süden, Norden oder sogar ins östliche Europa gehen soll.

 

Prag, Ungarn und Bulgarien sind absolute Dauerbrenner

Prag- zeichnet sich durch das niedrige Preisniveau und die vielen altertümlichen Sehenswürdigkeiten aus

Prag- zeichnet sich durch das niedrige Preisniveau und die vielen altertümlichen Sehenswürdigkeiten aus

Alle drei Destinationen bestechen durch ihre gute Erreichbarkeit und ein insgesamt eher niedriges Preisniveau. Zudem ist in Prag, aber auch in beliebten Städten von Ungarn und Bulgarien, eine gute Kombination aus Party, Sightseeing und teilweise auch Badespaß an Seen und am Meer garantiert. Die abwechslungsreichen Ziele sind geprägt durch einen hohen Drang von Budget-Urlaubern und Sparfüchsen. Anständige Motels können teilweise sogar schon für rund 15 Euro pro Nacht gebucht werden – ist man mit einer Gruppe unterwegs, muss man sich das Mehrbettzimmer noch nicht einmal mit Fremden teilen. Der Goldstrand in Bulgarien gilt als finanzierbar und bietet alles, was sich das Studentenherz von einem Urlaub verspricht. Tagsüber begeistert der Strand mit Aktivitäten wie Wasserski, Windsurfen oder Tauchkursen, am Abend laden unzählige Bars und Diskotheken in Hotelnähe zum Feiern ein. Trotz dem Ruf als Touristenmagnet sind Getränke durchaus auf oder sogar unter deutschem Niveau angesiedelt. Da alle Lokalitäten außerdem in der Nähe von Hotels aufgebaut sind, spart man sich teure Taxis oder Shuttle-Services. Prag ist indes für sein Nachtleben international bekannt. Der große Vorteil liegt hier im eher niedrigen Preisniveau der Tschechischen Republik, aber auch in der guten Anbindung nach Deutschland. Mit dem Auto, entweder im eigenen oder über Mitfahrgelegenheit und Co, brauch man aus dem Osten und östlichen Norden von Deutschland kaum mehr als 2 Stunden nach Prag. So lassen sich in den Semesterferien auch kurzfristige Trips realisieren. Wer nicht ausschließlich am feiern interessiert ist, findet in Prag außerdem eine altertümliche, historische Innenstadt und zahlreiche Gelegenheiten zum ausgiebigen Shopping – und zwar für jede Preisklasse, vom Schnäppchen bis hin zur edlen Boutique.

 

Anfahrt planen – hier schlummert viel Sparpotential!

Schnäppchen-Potenzial: Flüge nach Barcelona, Madrid oder Rom

Schnäppchen-Potenzial: Flüge nach Barcelona, Madrid oder Rom

Mit der Wahl des Reisezieles kommt häufig auch die Entscheidung zwischen der Autofahrt, einer Anreise mit dem Zug oder wahlweise mit dem Flugzeug. Angrenzende Länder können im Regelfall problemlos mit dem Auto erreicht werden, sofern das vorhanden ist. Wer mit Freunden oder dem Partner reist, teilt sich so automatisch die Kosten für Benzin. Diese Möglichkeit existiert bei einer Zugfahrt und vor allem beim Flug nur eingeschränkt, aber auch hier schlummert viel Sparpotential. Wer in etwas weiter entfernte Länder mit dem Flugzeug reist, sollte sich im Vorfeld nach Schnäppchen im Netz umsehen. Unzählige Blogs und Suchmaschinen haben sich genau diesem Thema gewidmet, analysieren aktuelle Preise und zeigen die günstigsten Alternativen an. Womöglich wird auch viel Geld gespart, wenn nicht vom nächstgelegenen Flughafen aus gereist wird, sondern lieber von einem zentralen Multi-Airport in Deutschland. Vor allem von Frankfurt und Berlin aus gehen Flüge nach ganz Europa – meist ohne Zwischenstopps. Das spart Geld und lästiges Umsteigen, auch wenn die Anreise zu diesen Flughäfen natürlich mit einberechnet werden muss. Gerade für Destinationen wie Barcelona, Madrid, Rom oder Großbritannien gibt es aber immer wieder zeitlich begrenzte Top-Angebote. Wer hier die richtigen Blogs im Auge behält, reist so bis zu 80 Prozent günstiger gegenüber einen „normalen“ Buchung. Blokhus in Dänemark beispielsweise, gilt als echter Geheimtipp und ist vom Flughafen Aalborg nicht einmal weit entfernt. Für einen entspannten Urlaub in der Hütte oder im Zelt liefert Blokhus das perfekte Panorama. In den Semesterferien zeigt sich auch die Bahn gegenüber Studenten kulant. Studentenrabatte und spezielle Angebote in den Semesterferien decken vor allem die populären Metropolen innerhalb von Europa ab. Hier lohnt es sich zu warten und erst dann zu buchen, wenn die jeweils aktuellen Angebote für die Semesterferien auch veröffentlicht sind. Wer sowieso eine Bahncard besitzt, um täglich zur Uni zu kommen, kann diese bei einigen Angeboten sogar noch als extra Rabatt einsetzen. Auch ein Vergleich zwischen den Anbindungen lohnt sich, denn nicht immer ist die schnellste Möglichkeit auch die günstigste Alternative. Verbindungen nach Paris, in die Bretagne, nach Venedig oder Wien sind zeitlose Klassiker, die immer wieder mit Angeboten bestückt werden.

 

Spontane Buchungen in populären Destinationen

Auf der wunderschönen Insel Malta gibt es speziell für Studenten günstige Angebote

Auf der wunderschönen Insel Malta gibt es speziell für Studenten günstige Angebote

Als ein Geheimtipp, der so geheim gar nicht mehr ist, zählt St. Julians auf Malta. Viele der lokalen Bars und Diskotheken bieten Studenten spezielle Rabatte von 10 bis 15 Prozent auf Getränke und andere Aktivitäten in der Nähe an. Wie auch in anderen Teilen Europas, lohnt sich beim Buchen des Hotels Spontanität. Über Apps wie Booking.com oder HRS lassen sich in unmittelbarer Nähe günstige Hotels finden, die ihre Zimmer kurzfristig meist zu reduzierten Preisen vermieten. Wer in einer der großen Metropolen in Europas unterwegs ist, also beispielsweise Rom, Paris oder Mailand, kann auch außerhalb der Stadt buchen. Gerade in Ländern wie Frankreich und Rom sind Hotels außerhalb der Stadt signifikant günstiger – und vermitteln auf eindrucksvolle Weise den besonderen Charme des Landes. Per Zugfahrt lassen diese sich außerdem relativ günstig und einfach erreichen, mit dem Auto geht es sogar noch bequemer. Wer hier also etwas Aufwand im Urlaub auf sich nimmt und Motels meiden möchte, kann insgesamt bis zu 50 Prozent für Hotelkosten sparen. Bei Schülern und Studenten gleichermaßen beliebt, lockt Rimini in Italien mit viel Sonne, Meer und unglaublich günstigen Preisen. Die Promenade wird als Destination gerade deshalb gern gewählt. Hier finden sich anständige 3-Sterne-Hotels direkt am Meer schon zu Preisen, wie sie sonst für Motels üblich sind. Das zeigt sich auch abseits der Hotels. Typisch italienische Restaurants locken direkt an der Promenade mit Pizza- und Pasta-Preisen, wie sie selbst in Deutschland unerreicht bleiben. Klassisches Party-Feeling wie in Budapest oder am Goldstrand ist zwar seltener, ebenso wie Open-Airs, dennoch ist die italienische Ostküste perfekt zum Entspannen geeignet – auch für kleine Geldbeutel. Wer es südlicher mag, kann auch Capri oder Neapel ansteuern.

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