Tipps zum Platz sparen im Studentenzimmer

Studentenzimmer sind in der Regel klein, aber dein. Mit dieser positiven Einstellung lässt sich eine Vielzahl von Studierenden über die verzichtreichen Jahre ihres Studiums hinweg trösten. Dabei muss ein Studentenzimmer keineswegs Platzängste schüren, denn mit pfiffigen Ideen lässt sich auch ein kleines Zimmer einrichten mit allem, was ein Student zu seiner Behaglichkeit braucht. Wir haben daher einen kleinen Leitfaden mit einer optimal nutzbaren Einrichtung erarbeitet, der dir dein Leben auf kleinem Raum attraktiver macht, innovativ durchdacht ist und dafür sorgt, dass auch du voller Stolz auf dein kleines Zuhause blicken kannst.

Your home is your castle

Eigentlich ist ein Studentenzimmer sehr viel kuscheliger als eine riesige Wohnung, in der du dich schnell verloren fühlen kannst. Zum einen rückt dein Besuch auf kleinem Raum rasch zusammen und sorgt automatisch für eine vertraulichere Atmosphäre und lockere Stimmung. Andererseits ist die Reinigung eines kleinen Zimmers schnell erledigt und raubt dir nicht allzu viel deiner kostenbaren Zeit.

Maßgeblich ist auch nicht die Größe deines Zuhauses, sondern, dass du es für dich als solches akzeptierst. Schließlich wirst du hier einige Jahre lang leben und neben viel zu leistender geistiger Arbeit auch dein Privatleben genießen. Du musst dein Zuhause also unbedingt mögen und dich nach einem anstrengenden Tag darauf freuen können. Es ist dein privates Reich, dessen Herrscher du alleine bist. Selbstverständlich musst du, falls dein Studentenzimmer Teil einer WG ist, auf deine Mitbewohner entsprechend Rücksicht nehmen. Ganz so, wie du es auch von ihnen erwartest. Aber in deinem Zimmer muss deine Privatsphäre stets gewahrt sein. Dies ist eine der Grundvoraussetzungen, die zum Wohlfühleffekt beitragen. Ferner solltest du dich mit der Einrichtung deines Zimmer identifizieren können. Das hat wiederum nichts mit dem Preis deiner Möbel zu tun. Natürlich müssen Studenten eng mit ihren Finanzen kalkulieren, doch gibt es über all gute gebrauchte Second Hand Möbel zu kaufen oder zu ersteigern, mit denen sich auch ein kleines Zimmer einrichten lässt. Hauptsache, die Möbel gefallen dir und passen zu deinem Lebensstil. Wähle für die Wände helle Farben aus, da sie dein Zimmer visuell erweitern.

Platzsparendes Mobiliar

Trotz engem Raum ist ein Bett, respektive dessen dazugehörige Matratze, auf die es vor allem ankommt, der Garant für guten, gesunden Schlaf. Er ist es, der für die Tiefenentspannung deines Körpers sorgt, ihn täglich aufs Neue regeneriert und verantwortlich für deine Leistungsfähigkeit ist. Dein Bettgestell kann daher sehr einfach sein, doch wäre es falsch, an der Qualität deiner Matratze zu sparen.

Schlafsofas sind zwar sehr praktisch, aber sie ersetzen dauerhaft nicht ein richtiges Bett. Eine andere Alternative ist das Schrankbett. Es wird durch Hochklappen inklusive Kissen und Decken tagsüber einfach unsichtbar. Beí einem Querklappbett hast du außerdem noch eine etwa 2 m lange Ablage zur Verfügung, auf der du Wecker, Radio und Vieles mehr unterbringen kannst.

Nachteilig beim Schrankbett ist allerdings, dass es viel Fläche wegnimmt und du zusätzlich ein Sofa zum Sitzen benötigst. Es sei denn, du akzeptierst dieses Bett auch gleichzeitig als Sitzgelegenheit. Beim Kauf eines Sofas achte darauf, dass es einen Bettkasten hat, in dem du viele Dinge unterbringen kannst.

Viele junge Menschen haben auch kein Problem damit, einfach nur auf einer Matratze zu sitzen und schlafen. Dies ist allerdings nur dann zu empfehlen, wenn dein Bodenbelag nicht aus kalten Steinfliesen besteht. Hast du jedoch eine Fußbodenheizung, ist auch diese Variante durchaus denkbar.

Das Hochbett – ein romantischer Klassiker

Mit einem Hochbett lässt sich auch ein kleines Zimmer einrichten. Selbst gebaute Hochbetten gibt es noch heute in zahlreichen Altbauwohnungen. Sie verlegen das Schlafzimmer in die Höhe, so dass du den Platz darunter wunderbar nutzen kannst. Hier lassen sich Kleiderschrank, Wäscheständer und Kommoden wunderbar verbergen. Der Bau eines Hochbettes ist zudem kein großes Hexenwerk, sondern mit ein wenig handwerklichem Geschick zu meistern. Da es sich hierbei jedoch um eine gravierende Veränderung des Zimmers handelt, ist es zu empfehlen, vorab den Vermieter darüber zu informieren. Er kann bei deinem späteren Auszug natürlich auf dem Rückbau des Bettes bestehen.

Regale – Multitalente schlechthin

Mit unterschiedlichen Regalen kannst du in die Breite und die Höhe bauen. Deiner Phantasie sind hier für wenig Geld keine Grenzen gesetzt. Schnell lässt sich mit Regalen ein kleines Zimmer einrichten und zusätzlich als Raumteiler nutzen. Sie sind super einfach zu handhaben und bieten obendrein viel Stauraum. Auch deinen Fernseher bekommst du gut auf einem Regal unter, falls du ihn nicht an der Wand befestigen möchtest.

Schreibtisch als fester Bestandteil

Auch wenn dein Zimmer beengt ist, richte es so ein, dass du noch genügend Platz für einen Schreibtisch hast. Er ist ein nahezu unverzichtbarer Arbeitsbereich, sollte nicht zu breit sein, jedoch ausreichend Platz für PC, Drucker und Scanner bieten. Schreibtische mit klappbaren Seitenteilen kommen kleinen Zimmern entgegen. Auch eingebaute Schubladen und Fächer sollten vorhanden sein.

Verwandelbare Möbelstücke stellen einen neuen Trend der Möbelindustrie dar. Hier wurden geniale Ideen umgesetzt, die von multifunktionalen, drehbaren Schränken bis hin zu veränderbaren Polstersitzen reichen. Es gibt ferner Couchtische, die mit wenigen Handgriffen zu einem Esstisch werden.

Küche, Kochnische und Co.

Solltest du ein WG-Zimmer bewohnen, wird eine voll ausgestattete Küche sicherlich zur Verfügung stehen.

Hast du jedoch ein separates Zimmer ohne Kochgelegenheit angemietet, halte am besten Ausschau nach einer Spüle mit integriertem Kühlschrank und Herdplatten. Diese Kombination gibt es sogar mit Kühlgeräten von 40 cm Breite. Achte auf die Anschlüsse und halte gegebenenfalls Rücksprache mit dem Eigentümer. Moderne Induktionsplatten können hingegen an die klassische Steckdose angeschlossen werden.

Kleine Klappptische, die an der Wand befestigt werden, sind wahre Raumspartalente. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen, so dass sie sich ganz bestimmt auch deinem Studentenzimmer anpassen. Notfalls können sie dir sogar den Schreibtisch ersetzen. Klappstühle eignen sich ebenfalls bestens für Studenten, die ein kleines Zimmer einrichten müssen.

Sollte dann noch Platz für eine Pflanze in der Ecke sein, gönne deinem Zimmer einen grünen Touch, von dem auch deine Seele profitieren wird.

Studieren leichtgemacht – Nützliche Apps für Studenten

Immatrikulieren, einige Vorlesungen besuchen und ab und zu in ein Buch schauen – so einfach ist das Studentenleben wohl nur, glaubt man einem gängigen Klischee. Zum Glück gibt es heutzutage jedoch zahlreiche grandiose Apps für Studenten, welche dir bei der Organisation deines Studiums, beim Lernen, den Finanzen und in vielen weiteren Bereichen eine echte Hilfe sein können. Hier sind daher einige nützliche Handy-Programme, die dein Studentenleben um Einiges erleichtern.

Entwirre deinen Studienalltag – Hilfreiche Programme zur Studienorganisation

Wer erfolgreich studieren möchte, sollte gut organisiert sein. Klausurtermine, Namen von Professoren, Raumnummern oder Treffen mit Arbeitsgruppen sind ansonsten schnell vergessen oder geraten durcheinander. In den Stores verschiedener Anbieter findest du daher zahlreiche Apps für Studenten, die die Studienorganisation zum Kinderspiel werden lassen.

  • – Der kostenlose „Stundenplan Deluxe“ für Android bietet dir die Möglichkeit, Stundenpläne zu erstellen, Klausurtermine einzutragen, Noten zu verwalten und beinhaltet viele weitere Funktionen, die die Organisation des Studiums erleichtern.

 

  • – Durch „Evernote“ für Android und iPhone ist es dir fast unmöglich, eine tolle Idee zu vergessen. Mit der kostenlosen App kannst du nämlich all deine Geistesblitze festhalten, dir Notizen machen oder To-Do-Lists erstellen.

 

  • – Praktisch ist des Weiteren die „Dropbox“ für Android und iPhone. Hier kannst du Dokumente wie etwa PDF-Dateien, Excel-Tabellen oder Fotos hinterlegen, so dass andere Nutzer darauf Zugriff haben. Dadurch ist es beispielsweise möglich, Folien einer verpassten Vorlesung einzusehen, die einer deiner Kommilitonen in der Dropbox hochgeladen hat.

 

Anglistik, Mathematik, Germanistik – Apps für jeden Studiengang

Je nach Studiengang kann sich auch der Download einiger studienspezifischer Apps für Studenten richtig lohnen. Hiermit lassen sich Wörter in einer Fremdsprache schnell übersetzen, komplizierte Formeln werden im Handumdrehen gelöst oder das Programm ersetzt das Herumschleppen dicker Wälzer.

  • – Für alle Studenten, die Sprachen studieren, eignen sich besonders kostenlose Übersetzer wie etwa das „dict.cc Wörterbuch„. Mit dieser App für Android und iPhone kannst du schnell nach unbekannten Vokabeln suchen, ohne dass du extra ein Wörterbuch mit dir herumtragen musst. Empfehlenswert ist außerdem das Programm „Rechtschreibprüfung online„. Hiermit kannst du kostenlos einen von dir geschriebenen Text auf Rechtsschreibfehler hin überprüfen.

 

  • – Auch für Mathematiker, Naturwissenschaftler oder Informatiker lassen sich einige wirklich nützliche Apps für Studenten finden. Zu nennen ist etwa „Merck PSE“ für Android und iPhone. Hiermit steht dir das Periodensystem der Elemente kostenlos zur Verfügung. „iMathematics“ für Android und iPhone kannst du ferner während deiner Mathevorlesung einsetzen, egal ob es um Geometrie, Analysis oder Algebra geht.

 

  • – Jurastudenten können vor allem dann auf einige hilfreiche Apps zurückgreifen, wenn sie ein iPhone besitzen. Im App-Store findest du beispielsweise „Jurion Mobile„. Hiermit kannst du kostenlos zahlreiche Gesetzestexte, Rechtsbegriffe sowie Urteile einsehen.

 
Weitere nennenswerte Apps für Studenten:

  • – Linguee
  • – Babbel
  • – Math42 (nur für IPhone)
  • – Kindle
  • – Wikipedia Mobile
  • – Microsoft Office Mobile
  • – Kurvendiskussion
  • – Google Drive
  • – WolframAlpha (2.29 Euro für Android; 2.69 Euro für iPhone)
  • – Archimedes (nur für iPhone; 4.99 Euro)

 

Wohnungs- und Jobsuche 2.0 – Nützliche Apps für Studenten

Wenn du für dein Studium in eine fremde Stadt ziehst, musst du dich natürlich zunächst auf Wohnungssuche begeben. Auch hierfür haben sich einige nützliche Apps etabliert, die es spielend möglich machen, eine neue Bleibe schnell, unkompliziert und vor allem jederzeit zu finden. Gleiches gilt für die Suche nach einem Studentenjob. Darüber hinaus stehen dir zahlreiche Apps zur Verfügung, die es dir erleichtern sollen, dich in einer neuen Stadt zurechtzufinden.

  • – Für die Suche nach einer Wohnung kannst du zwischen verschiedenen Apps wählen. Kostenlos sind beispielsweise Wohngemeinschaft.de, Studenten-WG.de (nur für iPhone) oder Immowelt.de. Für Studenten eignet sich besonders das Programm von Studenten-WG.de, da du hier eine Vielzahl von WG-Inseraten sowie günstige 1-Zimmer-Wohnungen finden kannst und zudem keine Maklercourtage zahlen musst. Mit der „Öffi – Fahrplanauskunft“ für Android findest du dich bei deiner Wohnungssuche in einer fremden Stadt zudem spielend zurecht.

 

  • – Damit du deine Miete dann auch wirklich bezahlen kannst, steht dir kostenlos die Jobbörse der Agentur für Arbeit als App zur Verfügung. Hiermit kannst du schnell und übersichtlich mit deinem Smartphone oder iPhone nach geeigneten Studentenjobs suchen.

 

Geld sparen mit den richtigen Smartphone-Programmen

Als Student bist du natürlich auch immer auf der Suche nach besonders attraktiven Schnäppchen. Tolle Sonderangebote findest du mit den folgenden Spar-Apps für Studenten.

  • – Die kostenlosen Apps „Sparpionier“ und „Geizhals“ vergleichen für dich Preise und machen dich auf die besten Schnäppchen aufmerksam. Ersteres Programm kannst du vor allem nutzen, wenn du im Supermarkt nach günstigen Lebensmitteln suchst, wohingegen „Geizhals“ dich über Sonderangebote im Bereich Unterhaltungselektronik und Hardware informiert. Beide Apps kannst du sowohl mit Android als auch mit dem iPhone herunterladen.

 

  • – Mit dem Auto in deine Heimatstadt oder mit der Bahn von München nach Hamburg? – Das wird nicht gerade billig, es sei denn, du findest eine passende Mitfahrgelegenheit. Mit der gleichnamigen App kannst du kostenlos nach einem freien Platz in einem Gefährt deiner Wahl suchen oder selber eine Fahrt von A nach B anbieten. Sollte Letzteres der Fall sein, lohnt sich darüber hinaus der Download von „mehr-tanken„. So erfährst du schnell und unkompliziert, welche Tankstelle in deiner näheren Umgebung Sprit am günstigsten anbietet. Beide Apps für Studenten sind kostenlos für iPhone und Android erhältlich.

 

  • – In den Semesterferien stehen bei vielen Studenten spannende Reisen in ferne Länder an. Einen Aufenthalt in einem 5-Sterne-Hotel können sich jedoch nur die wenigsten leisten. Dies ist aber kein Problem für echte Abenteurer. Mit der App von „Hostelworld“ für Android und iPhone findest Du im Handumdrehen günstige Hostels in über 6000 Destinationen der Welt.

 

Feiern ausdrücklich erlaubt! – Party-Apps für Studenten

Wer viel lernt, darf auch zwischendurch mal richtig feiern. Mit folgenden Apps für Studenten findest du zielsicher die besten Partys und angesagtesten Clubs in deiner Stadt.

  • – Mit der App von „virtualnights.com“ bist du immer top informiert über aufregende Events und Partys in deiner Nähe. Zudem kannst du dir Bewertungen und Fotostrecken anderer User ansehen. Finde außerdem heraus, auf welcher Feier deine Facebook-Freunde als nächstes aufschlagen und kommentiere ihre Party-Fotos. „Virtualnights.com“ ist kostenlos für Android und iPhone erhältlich.

 

  • – Die Studienzeit ist selbstverständlich auch dazu da, neue Leute kennenzulernen und vor allem zu flirten. Nichts leichter als das mit „Lovoo„. Die App zeigt dir an, ob flirtwillige Singles sich in deiner Nähe befinden und gerne mit dir chatten möchten. Lovoo kannst du mit deinem iPhone oder Smartphone kostenlos herunterladen. Nur die Premium-Mitgliedschaft ist kostenpflichtig (5.83 Euro/Monat)

 

  • – Wenn du jedoch nicht flirten, sondern lieber trinken möchtest, solltest du dir das Spiel „I never Party“ im App- oder Playstore herunterladen. Die kostenlose App verfügt über mehr als 1000 „Ich-habe-noch-nie-Statements“, die deine Freunde vielleicht in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen.

Wissenswertes zum Studienfachwechsel

Wer sagt, dass du dich sofort für das richtige Studienfach entscheiden musst? In der Verwirrung der ersten Wochen das Fach zu schmeißen, macht wenig Sinn. Manchmal entpuppt sich das Traumstudium als Albtraum. Daher kann ein wohlüberlegter Wechsel genau der richtige Beschluss sein. Du musst dir diese Entscheidung genau überlegen und möglichst schnell handeln, da sie ansonsten deinen BAföG-Anspruch kosten könnte.

Leb wohl, Studienfach!

Es ist kein Weltuntergang, wenn dir dein Fach keinen Spaß macht. Du hattest andere Erwartungen, als du mit dem Studium begonnen hast. Häufig ist es so, dass sich viele Studenten nicht über die Leistungsanforderungen informieren. In Biologie musst du viele mathematische Vorlesungen belegen, was auch für Informatik gilt. Du interessierst dich für wirtschaftliche Zusammenhänge und möchtest über die aktuelle Finanzpolitik diskutieren? Die meisten BWL-Studiengänge lassen wenig Raum für solche Diskussionen, da du dich mit dem Rechnungswesen beschäftigen musst.

Informiere dich gründlich über mögliche Karrierechancen

Du studierst, weil du später einen bestimmten Job ausüben möchtest. Wer Anwalt werden möchte, muss sein Staatsexamen in Rechtswissenschaften bestehen. Das Studium mag anstrengend sein, doch es ist der einzige Weg, sich diesen Traum zu erfüllen. Von der Schule zur Universität ist es ein großer Sprung. Viele Schüler kommen mit den neuen Anforderungen kaum zurecht und verzweifeln bereits nach wenigen Wochen. Du kannst kommen und gehen, wann immer du möchtest. Es gibt keinen Lehrer, der deine Hausaufgaben kontrolliert. Als Erstsemester musst du lernen, dich selbst zu organisieren. Du musst dir deine eigenen Lernpläne aufstellen und selbstständig an deinen Hausarbeiten werkeln.

Gründe für den Fachwechsel

Viele Studenten sind mit ihrer Hochschule unzufrieden. Die Hörsäle sind überfüllt und das Studium ist hauptsächlich in Vorlesungen strukturiert. Vielleicht gefällt dir die Stadt nicht? In diesem Fall solltest du an eine andere Universität wechseln. Hast du bereits eine Fachhochschule in Erwägung gezogen? Die beiden Systeme unterscheiden sich grundlegend voneinander. Während das eine auf Selbststudium beruht, studierst du im anderen in einer Klassengemeinschaft, wie in der Schule.

Sollte dir dein Fach nicht gefallen, musst du einen Studienfachwechsel vornehmen. Es ist deine Entscheidung, ob du dich komplett neu orientieren möchtest oder nur eine Schwerpunktverlagerung anstrebst. Du möchtest statt Geschichte lieber Medizin studieren? Bei einem neuen Studium fängst du bei Null an, egal wie viele Seminare du vorher belegt hattest. Anders verhält es sich in diesem Fall: Du hast Lehramt Politik/Wirtschaft studierst und möchtest dich nun in Bachelor BWL umschreiben lassen? Hier liegt eine Schwerpunktverlagerung vor, da du viele Scheine aus deinem alten Studium anrechnen lassen kannst.

BAföG-Anspruch im neuem Studienfach

Als Student fühlt man sich schnell als Versager, wenn man seine Fachrichtung wechseln möchte. „Wie soll ich das meinen Eltern sagen? Wirkt sich das abgebrochene Studium als Karriere-Killer aus?

Du erhältst auch dann BAföG, wenn du vorher etwas anderes studiert hast.

Wichtig ist, dass du deine Entscheidung nicht unnötig in die Länge ziehst. Der Fachrichtungswechsel muss spätestens nach dem 3. Fachsemester vollzogen werden. Es ist überhaupt kein Problem, wenn du nach einem Semester wechseln möchtest. Der Wechsel muss aus einem gesetzlich anerkannten Grund erfolgen, wie Eignungsmangel oder Neigungswandel. Solltest du vier oder fünf Fachsemester für deine Entscheidung benötigen, ist der Zug höchstwahrscheinlich schon abgefahren. In diesem Fall erwartet das BAföG-Amt einen unabweisbaren Grund.

Entscheidest du dich nach dem 1. Fachsemester zum Studienfachwechsel, wird dein neues Studium komplett gefördert. Anders verhält es sich, wenn du später wechselst. So kann es passieren, dass du zum Studienende hin ohne Förderung dastehst. Die BAföG-Ämter helfen mit einem verzinslichem Bankdarlehen aus, das in vollständiger Höhe zurückgezahlt werden muss.

Eine Schwerpunktverlagerung gestaltet sich deutlich einfacher. Hier kannst du dich aufgrund alter Studienleistungen in ein höheres Fachsemester einschreiben lassen.

Anrechnung alter Studienleistungen

Bei einem Fachwechsel kannst du dir alte Scheine anrechnen lassen. Wechselst du innerhalb der Universität, gestaltet sich das deutlich leichter. Oftmals ist es der gleiche Professor, der die Vorlesung hält. Bei einer anderen Hochschule kann es zu Problemen kommen.

Die erbrachten Studienleistungen müssen mit dem Prüfungsplan übereinstimmen.

Lies dir deine Prüfungsordnung aufmerksam durch. Wie hoch ist die Anzahl der benötigten Leistungspunkte? Du kannst dir keinen Schein anrechnen lassen, auf dem statt 9 nur 6 Credits notiert sind. Je nach Ermessen der Hochschule musst du die Vorlesung komplett neu besuchen. Das gilt auch für unterschiedliche Prüfungsleistungen. Die Leistungspunkte stimmen überein, doch du hast eine mündliche Prüfung statt einer Klausur absolviert? Im Regelfall werden solche Scheine nicht angerechnet.

Setze dich mit deinem Prüfungsamt rechtzeitig in Verbindung. Gerade bei längeren Hausarbeiten ist es praktisch, wenn man sich diese ersparen kann. Wer mitten im Semester feststellt, dass er wechseln möchte, sollte sich an seinem neuen Studiengang orientieren. Statt einem Essay wird eine mündliche Prüfung erwartet? Du weißt, was du zu tun hast. Sprich dich mit deinem Professor ab und kläre die Details mit dem Prüfungsamt. Es gibt Hochschulen, die derartige Scheine trotzdem nicht anrechnen, um den Wechsel vom zulassungsfreien zum NC-Fach zu erschweren.

Wechselfristen für Studenten

Du kannst jederzeit dein Studienfach wechseln. Bitte beachte den halbjährlichen Semesterturnus und die Rückmelde- oder Einschreibtermine. Einige Studienfächer können nur im Wintersemester neu begonnen werden. So musst du ein halbes Jahr warten, was beim BAföG-Amt zu Problemen führen kann. Daher solltest du einem Hochschulwechsel nicht grundsätzlich abgeneigt sein. Die meisten Universitäten zählen einen Fachwechsel zu ihrem Tagesgeschäft.

In seltenen Fällen ist die Zustimmung aller beteiligten Fakultäten erforderlich. Wenn du dich für einen zulassungsbeschränkten Studiengang interessierst, musst du dich wie ein Erstsemester dafür bewerben. Achte darauf, dass du eine erlaubte Kombination anstrebst. Gerade bei Bachelor-Studiengängen herrscht eine begrenzte Auswahlmöglichkeit.

Studienberatung: Aussprache und Information

Dieser Leitfaden hilft dir bei grundlegenden Fragestellungen. Doch jeder Fachwechsel hat seine individuellen Gründe. Besprich deine Entscheidung mit einem Studienberater deiner Hochschule. Diese Menschen haben täglich damit zu tun und können dir hilfreiche Tipps geben.

Ein Studienfachwechsel ist nichts, wofür du dich schämen musst. Zieh rechtzeitig die Reißleine und du wirst keinerlei Nachteile mit dem Fachwechsel erleiden.

Wie verwandele ich meine Zweck-WG in mein wohliges Heim

Als Student beginnt man oft ein neues Leben in einer unbekannten Stadt. Geld hat man nicht viel, dennoch auch ein Bedürfnis nach Kontakt. So hat sich als eine typische Wohnform neben einigen anderen die sogenannte Zweck-WG entwickelt. Sie hat wie jede Wohnform Vor- und Nachteile. Werde dir also klar, was du für dich brauchst. Dann wird sich deine aktuelle Wohnsituation zu einem befriedigenden Zustand entwickeln. Oder eine Veränderung muss her – Alternativen hierfür werden folgend auch aufgezeigt.

Wie geht WG?

Jede WG kann nur so gut sein wie seine Mitglieder. Das hört sich jetzt banal, ja trivial an, aber es ist letztlich so. Alle Probleme, die in einer WG entstehen können, sind zwischenmenschliche Probleme. Nun treffen sich in WGs Menschen, die sich meist nicht intensiv kennenlernen konnten. Auch die Motive, in einer WG zu wohnen, können sehr unterschiedlich sein. Werden sie offen kommuniziert? Beginnen wir bei dir: Kannst du sagen und tun, was dir entspricht in deiner WG? Nur wenn du das kannst, dann ist eine solche Wohnform für dich wirklich eine echte Möglichkeit.
Und anders herum: Kannst du deine Mitbewohner so sein lassen, wie sie sind, oder müssen sie sich erst ändern, bevor du dich entspannst? Das wird schwierig. Änderungen sind möglich, geschehen aber anders als erwartet und meist nicht auf unseren Wunsch hin.
Hier musst du dir selber darüber klar werden, was für Wünsche du an das Leben in einer WG hast und ob diese realistisch und für dich lebbar sind.

Zwecke einer Zweck-WG

Um diese genannten zwischenmenschlichen Konflikte zu vermeiden, hat sich die Zweck-WG als Alternative herausgebildet. Hier ist für alle Bewohner klar, dass es zunächst eben erst einmal nur der Zweck ist, der einen verbindet: Schnell einen Wohnplatz zu finden, Geld zu sparen und ein Minimum an sozialem Kontakt zu haben. Wenn das für dich attraktiv ist, dann gehe genau so nüchtern an die WG ran. Beginne bei dir: Dein Zentrum der WG ist dein Zimmer. Mache es zu deinem Reich, deiner Zuflucht, deiner Höhle, deinem Wellnesstempel … Vielleicht stellst du fest, dass dir das gar nicht leicht fällt. Vielleicht sind die Zimmer der anderen viel gemütlicher als deins? Schon könnte sich deine Bedürfnislage verändern: Du suchst bei den anderen, was du für dich nicht kreieren kannst. Das wird aber nicht funktionieren. Also lasse dir helfen und lerne, zu improvisieren. Für ein schnuckeliges Zimmer braucht man nicht unbedingt viel Geld.

Wer zickt? Ursachen für dein Unwohlsein

Nun würdest du diesen Text nicht lesen, wenn in Sachen Wohnen alles rund läuft bei dir. Also halte inne und schau dir an: Wo fühlst du dich unwohl und warum? Wenn dies für dich allein zu schwierig ist, ziehe einen Außenstehenden, dem du traust, hinzu. Es sollte zunächst nicht jemand aus der WG sein! Eigentlich lautet die wirklich wichtige Frage: Wer zickt? Wenn dies ein Mitbewohner ist, dann beobachte einfach ganz wertfrei, wie er dich in das Unwohlsein bringt. Ist er zu zudringlich? Zu schmuddelig? Fühlst du dich abgewiesen? Ist er dir zu egoistisch? Oder zu pingelig? Wie oben gezeigt kann es an diesen Punkten in einer Zweck-WG nur deshalb zum Konflikt kommen, weil man die Gründe für eine Zweck-WG nicht wirklich annimmt bzw. andere Bedürfnisse hat, aber nicht dazu steht.

Take it, change it or leave it!

Genau genommen gibt es für jedes Problem dieser nur drei Arten des Umgangs:
1. Nimm die Situation an!
2. Verändere die Situation!
3. Verlasse die Situation!
Für die WG Situation bedeutet die erste Variante:
Du hast erkannt, dass du nichts ändern kannst oder willst. Du merkst aber auch, dass du selber die Situation ständig befeuerst durch dein inneres „Nein“ und deine negativen Gefühle zu der Situation. Also nehme die Situation an, jammere nicht mehr, streite nicht mehr und mache das Beste daraus. Diese Variante ist in unseren Zeiten sehr unpopulär, weil wir an Veränderung glauben und weil sie scheinbar einen Hauch von Feigheit mit sich trägt. Genau besehen ist das nicht so. Es kann sehr klug und weise sein, sich auf sich zu konzentrieren und dem vermeintlichen Konflikt die Energie zu entziehen, in dem man diese für sich verwendet. Außerdem: Wenn ich so und konsequent eine neue Haltung einnehme, dann müssen alle an der Situation Beteiligten das auch tun.
Zweite Variante: Verändere die Situation, in dem du Konflikte und deine Wünsche klar ansprichst und nach konstruktiven Möglichkeiten der Einigung Ausschau hältst. Dies klappt öfter als gedacht. Die meisten Menschen leben gerne in Harmonie. Wenn du aktiv auf den Konflikt zugehst, hast du damit auch noch den Überraschungsvorteil, den man als mutiger Protagonist hat, der die Initiative ergreift.
Dritte Variante: Du verlässt die Situation, weil dir weder die erste noch die zweite Variante möglich erscheint. Alternativen für die WG folgen im letzten Teil. Eins noch: Viele sagen zu diesen drei Vorschlägen: Habe ich schon probiert, bringt nichts. Genau besehen liegt dann oft das Folgende vor: Drei Tage lebte man nach dem Motto „Take it“, um dann in die Phase „Change it“ zu wechseln und nach drei weiteren Tagen des „Leave it“ wieder zum ersten Motto zurückzukehren und dann immer so weiter. Man muss sich aber schon für eine Variante entscheiden und diese dann kraftvoll und konsequent durchziehen.

Alternativen

Wenn dir eigentlich eine Zweck-WG ganz gut passt, die aktuelle aber für dich anstrengend wird, weil die anderen Mitbewohner viel größere Ansprüche an Nähe und Verbindlichkeit haben, suche dir eine neue WG. Eine Zweck-WG mit Mitbewohnern verschiedener Nationen könnte eine Alternative sein. Hier begegnet man sich mit höflicher Distanz, eventuell in einer fremden Sprache, da ist für alle freundliche Distanz meist ganz akzeptabel. Sollte dann mehr daraus werden, umso schöner.
Wenn dir die Zweck-WG zu unpersönlich ist, dann suche dir eine richtige WG.
Vielleicht hast du auch festgestellt, dass dir wohnen und auch studieren leichter fällt, wenn du viel Zeit alleine verbringst. Dann könnte ein Zimmer in einem Studentenwohnheim oder eine kleine günstige Wohnung (findet man mit etwas Glück auch heute noch) für dich der richtige Rückzugsort sein.

Das Assessmentcenter

Wer der Ansicht ist, er habe mit der Abschlussprüfung an der Universität das Schlimmste überstanden, der irrt. Denn seit einigen Jahren müssen Studenten, die in der Berufswelt Fuß fassen möchten, ein sogenanntes Assessmentcenter (AC) durchlaufen. Mittlerweile wenden nahezu alle größeren Unternehmen diese Methode der Rekrutierung an, um die Eignung potentieller Kandidaten genauestens zu eruieren. Die härteste Form der Bewerberauswahl setzt eine gute Vorbereitung voraus. Erfahre, was Dich erwartet und mit welchen Tipps Du deine Fähigkeiten verbessern und die Rivalen ausstechen kannst.

Assessmentcenter – Was sich hinter dem härtesten Auswahlverfahren verbirg

Der Begriff Assessment stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie „Bewertung“, „Abschätzung“ und „Feststellung“. Unlängst hat sich diese Methode auch in Deutschland etabliert, wo sie gelegentlich auch unter den Bezeichnungen Personalentwicklungsseminar oder Auswahltag anzutreffen ist. Schätzungsweise über 100 Unternehmen setzen dieses Verfahren regelmäßig im Rahmen ihrer Personalakquise ein. Ursprünglich ausschließlich für höher dotierte Führungspositionen im Wirtschaftsbereich gedacht, ist dieses Verfahren zwischenzeitlich das bevorzugte Instrument zur Personalentwicklung und Personalauslese. Im Grunde genommen handelt es sich bei dem Assessmentcenter um eine Kombination aus unterschiedlichen Gesprächen, Planspielen und Tests. Konkret verbergen sich Arbeits- und Verhaltensproben dahinter. Vertreter des jeweiligen Unternehmens begutachten und prüfen systematisch jeden einzelnen Kandidaten ein bis drei Tage lang – in Einzel- sowie Gruppenübungen. Unter teilweise schwierigen Bedingungen geht es für die Bewerber darum, eine Anzahl von Aktivitäten durchzuführen. Die Zusammensetzung dieser Aktivitäten basiert auf dem spezifischen Anforderungsniveau und auf abgestimmten Verhaltenskriterien einer bestimmten Funktion.

Was das Assessmentcenter ins Visier nimmt

Obwohl mehrere Erscheinungsformen des Assessmentcenters unterschieden werden, liegt der Fokus der einzelnen Übungen stets auf der Persönlichkeit des Teilnehmers. Am besten schneidet dabei derjenige ab, der trotz erheblicher Komplikationen Kompetenz sowie Souveränität ausstrahlt. Über die beobachteten Kandidaten soll die Methode Rückschlüsse liefern hinsichtlich Problemlösungskompetenz, Allgemein- und Fachwissen, Konzentrationsfähigkeit und Soziales Verhalten. Gesondert betrachtet werden zudem folgende Fähigkeiten und Merkmale:
– Entscheidungsfähigkeit
– Flexibilität
– Kontrolle
– Planung
– Kreativität
– Initiative
– Führungsfähigkeiten
– Interpersonelles Verhaltensrepertoire
– Schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit
– Verhalten in Stress-Situationen

Unternehmen möchten mit dem Assessmentcenter abschätzen, wer im Alltag in der Lage sein wird, in kurzer Zeit umsetzbare Lösungen anzubieten, adäquate Entscheidungen zu treffen und über ein produktives Betriebsklima zu einem geschäftlichen Erfolg beizutragen. Wenn Du jederzeit und überall Präsenz zeigst, kompromissfähig bist, Diskussionen zu Deinen Gunsten entscheidest und Konflikte erfolgreich löst, wirst Du durch Deine Persönlichkeit für das Unternehmen mit Sicherheit als eine Bereicherung angesehen werden. Dann wird Dir nämlich zugetraut, dass Du auch gegenüber Geschäftspartnern, Kunden und Mitarbeitern Sympathien wecken und überzeugend agieren kannst.

Typische Rollenspiele, Tests und Übungen

Postkorb-Übung

Hierbei handelt es sich um eine klassische Einzelaufgabe, die sich über etwa 60 Minuten erstreckt. Die Teilnehmer erhalten einen „Postkorb“ mit 10-20 Schriftstücken, die innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne zu bewältigen sind. Die zu lösenden Probleme sind vielfältiger Natur und gestatten keine Rückfragen. Jedes Dokument hat bestimmte Rahmenbedingungen (z.B. eine feste Abgabefrist), die es einzuhalten gilt. Da sich die Vorgaben zum Teil auch überschneiden, müssen zwingend Prioritäten gesetzt werden. Es geht nunmehr darum zu entscheiden, welche Aufgaben unverzüglich selbst zu erledigen sind, welche delegiert werden können und welche zunächst unbearbeitet bleiben können. Um den Stressfaktor weiter zu erhöhen, sind in der Regel diverse Störquellen wie Mitarbeitergespräche, Telefonate oder zusätzliche Schriftstücke vorgesehen. Eventuell ist die Aufgabe so konzipiert, dass nicht alles innerhalb der Zeitvorgabe bewältigt werden kann. Entscheidungen werden schriftlich festgehalten, um diese in einem späteren Gespräch begründen zu können. Ziel der Postkorb-Übung ist es, Konzentration, analytisches Denken, Arbeitsorganisation, Entscheidungsfähigkeit und Stressresistenz zu prüfen. Im anschließenden Gespräch wird auch die Kritikfähigkeit des Kandidaten unter die Lupe genommen.

Tipps: Unterscheide zunächst zwischen unwichtigen und wichtigen Aufgaben. Mit etwas Konzentration und Logik fällt Dir diese Herausforderung einfacher als auf den ersten Blick. Sortiere anschließend die Aufgaben nach ihrer Dringlichkeit. Dringlichen sowie wichtigen Aufgaben solltest Du Dich sofort zuwenden. Wichtige, jedoch nicht gerade dringliche Aufgaben, kannst Du auf Termin nehmen. Solche die hingegen nicht so wichtig, sehr wohl aber dringlich sind, solltest du an die Mitarbeiter delegieren. Ist die Aufgabe weder dringlich noch wichtig, kann sie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Rollenspiel

Diese Form der Gruppendiskussion stellt ein beliebtes und wichtiges Element dar, in dem sich zwei Teilnehmer im Rahmen eines simulierten Zweiergesprächs beweisen müssen. Gerne wird ein Kunden- oder Mitarbeitergespräch nachgestellt. Der erste Fall kommt gerne bei IT- oder Vertriebs-Jobs zum Einsatz, wobei es sich konkret um eine Support-Anfrage, eine Reklamation oder ein Verkaufsgespräch handeln kann. Wichtig dabei ist, sich mit der Rolle zu identifizieren und als Repräsentant des Unternehmens aufzutreten, ohne dabei Bedürfnisse und Wünsche des Kunden aus den Augen zu verlieren. Wer nur die Produkte schnell an den Mann bringen möchte, ohne den individuellen Bedarf des Kunden zu berücksichtigen, wird das angestrebte Ziel nicht erreichen. Es kommt vor allem auch darauf an, unternehmerisch zu handeln, Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und Gesprächssituationen zu entschärfen.

Diese Form der Gruppendiskussion stellt ein beliebtes und wichtiges Element dar, in dem sich zwei Teilnehmer im Rahmen eines simulierten Zweiergesprächs beweisen müssen. Gerne wird ein Kunden- oder Mitarbeitergespräch nachgestellt. Der erste Fall kommt gerne bei IT- oder Vertriebs-Jobs zum Einsatz, wobei es sich konkret um eine Support-Anfrage, eine Reklamation oder ein Verkaufsgespräch handeln kann. Wichtig dabei ist, sich mit der Rolle zu identifizieren und als Repräsentant des Unternehmens aufzutreten, ohne dabei Bedürfnisse und Wünsche des Kunden aus den Augen zu verlieren. Wer nur die Produkte schnell an den Mann bringen möchte, ohne den individuellen Bedarf des Kunden zu berücksichtigen, wird das angestrebte Ziel nicht erreichen. Es kommt vor allem auch darauf an, unternehmerisch zu handeln, Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und Gesprächssituationen zu entschärfen.

Mitarbeitergespräche finden sich häufig bei der Besetzung von Führungspositionen oder HR-Jobs. Hier findest Du Dich in der Situation des Vorgesetzten wieder, welcher ein kritisches Gespräch über Betriebsklima oder Arbeitsleistung zu führen hat. Ziel ist es, seinen Gegenüber zum Einlenken zu bewegen und einen beidseitig befriedigenden Konsens herbeizuführen, ohne dabei die Gesprächsführung abzugeben.

Tipps: Der wahrscheinlich uneinsichtige Mitarbeiter wird Dich zunächst mit Vorwürfen, Schuldzuweisungen und Ausreden konfrontieren. Bleibe dabei zielorientiert und sachlich und handle menschlich sowie im Interesse der Firma. Beginne, indem Du die Situation aus Deiner Sicht schilderst, wobei Du Deine Einschätzung mit konkreten Beispielen belegen solltest. Anschließend solltest Du Dich nach der Ansicht des Mitarbeiters erkundigen. Erfrage anschließend die Gründe seines Fehlverhaltens und versuche die negativen Auswirkungen für das Unternehmen darzustellen (z.B. Umsatzeinbußen, negative Reputation, schlechtes Arbeitsklima). Sei besonders aufmerksam, da Du nur dann die Situation richtig einordnen und angemessen darauf reagieren kannst.

Selbstpräsentation

Nicht selten stellt die Selbstpräsentation die Weichen für den weiteren Verlauf des Assessmentcenter. Die Teilnehmer erhalten dabei die Chance, das eigene Profil individuell zu präsentieren. Im Gegensatz zu den anderen Aufgaben kannst Du frei darüber befinden, was Du machen und sagen willst. Die Selbstpräsentation schließt oft an eine kleine Vorstellungsrunde des Unternehmens an. Sie sollte einige Minuten dauern und kann Unternehmensvertreter (Assessoren) wie auch Mitbewerber über folgende Punkte informieren:
– Name
– Wohnort
– Alter
– Besuchte Hochschule
– Studiengang und Schwerpunkte
– Persönliche Gründe für diesen Studiengang
– Gesammelte Auslandserfahrungen
– Praxiserfahrungen in dem Job
– Wieso Du Dich für dieses Unternehmen entschieden hast

Tipps: Nutze die Zeit sinnvoll indem Du die wichtigsten Informationen prägnant und knackig wiedergibst. Achte auf eine sinnvolle Struktur (Roter Faden) und vermeide subjektive Bewertungen bisheriger Tätigkeiten. Ferner solltest Du davon absehen, die Informationen gelangweilt herunterzubeten. In diesem Sinne spielt die Körpersprache und sowie die Tonlage eine wichtige Rolle. Wende Dich nicht nur den Assessoren, sondern ruhig auch den anderen Kandidaten zu. Hilfsmittel wie Flipchart darfst Du gerne zur optischen Unterstützung einsetzen, solltest Dir jedoch im Umgang mit diesen sicher sein. Am Ende kannst Du ruhig ein kurzes Resümee der wichtigsten Aspekte ziehen und nochmals herausstellen, weshalb Du die richtige Person für diesen Job bist. Idealerweise übst Du die Selbstpräsentation bereits vorab im Bekannten- oder Freundeskreis.