Wohnen im Studentenwohnheim: Vor- und Nachteile

Die eigene Wohnung ist ein Traum, den sich viele Studenten nicht leisten können. Pendeln kommt aus zeitlichen Gründen nicht infrage. Studentenwohnheime sind eine bezahlbare Alternative. In diesem Artikel erfährst du die Vor- und Nachteile dieser Wohnform.

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BAföG und Master – geht das?

Auf den Bachelor folgt der Master und viele Studenten fragen sich verzweifelt: „Wie steht es um mein BAföG?“ Die finanziellen Rahmenbedingungen sollten vor Aufnahme des Master-Studiengangs geklärt werden, sonst droht ein böses Erwachen.

BAföG und Master – ja, das geht!

Die gute Nachrichtet lautet: Ausbildungsförderung kann nach § 7 Abs. 1 a BAföG auch für Master-Studenten bewilligt werden, jedoch mit bestimmten Voraussetzungen.

Die Förderung eines Master-Studiums setzt einen Bachelor-Abschluss voraus – und nur genau den! Ein anderweitiger Hochschulabschluss wird nicht gefördert, was insbesondere beim Diplom eine hohe praktische Relevanz hat. Fachlich sind dem Masterstudenten keine Grenzen gesetzt. Es kommt nur darauf ein, dass auf den Bachelor der Master zu folgen hat. Welcher das ist, spielt überhaupt keine Rolle. Das Master-Studium muss berufsqualifizierend sein und über eine Regelstudienzeit von zwei bis vier Semester verfügen. Längere Studienzeiten sind aus eigener Tasche zu bezahlen, jedoch nur in Höhe der Anzahl der überschüssigen Semester (alles über zwei Studienjahre).

Der Gesetzgeber sieht einen nahtlosen Übergang zwischen Bachelor- und Masterstudiengängen vor. Die Übergangsregelung aus § 15 b Abs. 2 BAföG erlaubt eine Wartezeit von einem Monat zwischen Ende des Bachelors und Aufnahme des Masterstudiengangs. In der Praxis gestaltet sich das äußerst kompliziert, da die Prüfungsleistungen bereits einige Monate vorher vollendet sein können. Hier entsteht eine Förderungslücke von mehreren Monaten, bis BAföG wieder gewährt wird.

Der Antrag erfolgt im jeweils zuständigen BAföG-Amt der Hochschule. Alle Formblätter sind auch auf der offiziellen BAföG-Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erhältlich.

Altersgrenze bei Master-Studiengängen

Laut § 10 Abs. 3 BAföG wird Ausbildungsförderung im Bachelor-Studiengang nur bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres geleistet. Am 01.10.2010 trat eine Änderung in Kraft, die das Höchstalter für Master-Studenten auf 35 Jahre anhob. Ausnahmen können sich nur aus persönlichen oder familiären Gründen ergeben, wie der Erziehung von Kindern bis zu einer Altersgrenze von 10 Jahren. Es muss sich um eine einschneidende Veränderung der persönlichen Umstände handeln, die den Abschluss einer berufsqualifizierenden Ausbildung unmöglich machen.

BAföG nach Fachrichtungswechsel

Während im Bachelor ein wichtiger Grund für einen Fachrichtungswechsel genügt (bis zum Beginn des 4.Fachsemesters) ist dies bei Master-Studiengängen unmöglich, wie es in § 7 Abs. 1a BAföG geschrieben steht. Die Sachlage ändert sich bei einem unabweisbaren Grund, sofern die Umstände zuvor nicht bekannt waren und eine Ausübung des angestrebten Berufes unmöglich machen. Es besteht keine Wahl zwischen Fortsetzung der Ausbildung und Abbruch des Master-Studiengangs.

Dies ist dann der Fall, wenn sich der Student für den Studiengang Chemie immatrikuliert und feststellen muss, dass er gegen bestimmte Substanzen allergisch ist.

Studieren im Ausland

Ein Masterstudium kann nur in der EU oder in der Schweiz aufgenommen werden. Nach § 7 Abs. 1 BAföG ist die Aufnahme eines Studiums ist einem anderen Staat nicht förderungsfähig. Somit ist es dem Studenten möglich, seinen Bachelor im europäischen Ausland fortzusetzen und Ausbildungsförderung zu erhalten, jedoch mit einer eingeschränkten Auswahl an Ländern.

Finanzielle Rahmenbedingungen

Die Förderung wird zu einem Teil als Zuschuss und zum anderen Teil als Staatsdarlehen erbracht. Bei der Rückzahlung gelten die gleichen Grundsätze wie einem Staatsexamen- oder Bachelorabschluss, das heißt es muss nur das Staatsdarlehen zurückgezahlt werden. Es kommen jedoch einige Besonderheiten hinzu, da der Master direkt auf den Bachelor folgt. Beide Studiengänge sind separat zu betrachten. Wer gute Leistungen erbringt, kann einen Teilerlass auf die Darlehensverbindlichkeit im jeweiligen Studiengang beantragen. Die Vergünstigungen werden für Bachelor und Master getrennt voneinander gewährt.

Aufgrund von zeitlichen Fristen können sich unterschiedliche Rückzahlungszeitpunkte ergeben. Das Darlehen auf die Bachelor-Ausbildung wird fünf Jahre nach Beendigung des Studiengangs fällig, was auch analog für Masterstudiengänge gilt. Die Rückzahlungsobergrenze beträgt 10.000 Euro (Summe aus Bachelor- und Masterstudiengang). Dieser Betrag ist zum Vorteil des Studenten, da er in beiden Studiengängen deutlich mehr Geld erhalten kann. Bei geringeren Förderbeträgen werden die Verbindlichkeiten aus Bachelor- und Masterstudiengang addiert und müssen bis zur Obergrenze zurückgezahlt werden.

Alternative Fördermöglichkeiten

Im Falle einer Ablehnung des BAföG-Antrags kann der Masterstudent nach § 15 Abs. 3a BAföG die Studienabschlusshilfe beantragen. Diese Förderung kann auch Studenten bewilligt werden, die noch kein BAföG erhalten haben. Voraussetzung ist, innerhalb von vier Semestern eine Zulassung zur Abschlussprüfung zu erlangen. Die alte juristische Fassung vom 20.12.2001 lehnte eine Förderung von Masterstudiengängen ab, was inzwischen zum Vorteil der Studenten verändert wurde. Bei der Studienabschlusshilfe gilt es zu beachten, dass die Rückzahlung schon sechs Monate nach Erhalt der letzten Rate erfolgt. Stundung oder Teilerlässe sind ausgeschlossen.

Wurden alle bisherigen Förderanträge abgelehnt, kann ein Bildungskredit die rettende Lösung sein. Bei der Vergabe spielen Einkommen oder Vermögen überhaupt keine Rolle. Die Förderung wird bis zum 36. Lebensjahr für höchstens 24 Monate gewährt und muss in voller Höhe mit Zinsen zurückgezahlt werden. Wer BAföG erhält, kann seine Haushaltskasse mit einem Bildungskredit aufstocken. Es sind auch kürzere Zeiträume als 24 Monate möglich, als Minimum kommen drei Monate infrage. In diesem Fall bietet es sich an, die komplette Summe als Abschlag auszahlen zu lassen.

Ist ein Studienkredit das Richtige für mich?

Bildung ist ein wichtiges Fundament für die Zukunft junger Menschen. Immer mehr SchulabgängerInnen streben daher ein Studium an, um beste Voraussetzungen für ihre berufliche Laufbahn zu schaffen. Doch auch während dieser Zeit müssen sie finanziell abgesichert sein und ihren Lebensunterhalt bestreiten können, vor allem dann, wenn sie von ihren Eltern nicht unterstützt werden können. Der Studienkredit ist eine Alternative zu Unterhaltszahlungen durch die Eltern und völlig unabhängig von der eventuellen Berechtigung zu Zahlungen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG).

Studienkredit oder BAföG ?

Vor Aufnahme eines Studiums solltet ihr Euch daher einen klaren Finanzierungsplan ausarbeiten, um die langen Jahre ohne festes Einkommen überbrücken zu können. Auch wenn die Studiengebühren in der Bundesrepublik Deutschland weitestgehend abgeschafft wurden und in einigen Bundesländern lediglich nach Ablauf der Regelstudienzeit erhoben werden, benötigt ihr dennoch genügend Geld, um das Wohnen mit all seinen Nebenkosten, die Ausgaben für öffentliche Verkehrsmittel, Lebensmittel, Telefon und Lehrmaterial bestreiten zu können.

Seit Verabschiedung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes im Jahre 1971 hat der Gesetzgeber durch die monatlichen Auszahlungen der BAföG-Gelder neue Bildungschancen geschaffen. Sie stehen allen deutschen Staatsbürgern zu sowie all den Menschen, die über ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Deutschland verfügen. BAföG ist ein zinsfreies Darlehen des Staates, das zu etwa 50 % nach Ablauf des Studiums zurückgezahlt werden muss. Allerdings ist es abhängig vom Einkommen der Eltern und gegebenenfalls Ehepartnern, so dass vor einer Entscheidung über einen BAföG-Antrag eine detaillierte Prüfung über die regionale zuständige BAföG-Stelle erfolgt. Bedenkt dabei die Bearbeitungszeit der Ämter und reicht Eure Anträge rechtzeitig vor Studienbeginn ein.

Der Studienkredit hingegen stellt einen Darlehensvertrag dar, der zwischen dir und dem finanzierenden Kreditinstitut abgeschlossen wird. Allerdings ist ein Studienkredit kein Darlehen im klassischen Sinne, da die vereinbarte Kreditsumme nicht wie üblich in einem Betrag, sondern in monatlich festgelegten Summen ausbezahlt wird.

Vor- und Nachteile des Studienkredits

Viele Banken und Sparkassen, ebenso wie die KfW, räumen Studierenden für die Zeit ihres Regelstudiums, die im Schnitt 5 Jahre dauert, Studienkredite ein. Im Allgemeinen werden Summen von etwa 50.000 EUR gewährt. Die Bearbeitung erfolgt meist schneller als bei einem BAföG Antrag und nach positivem Bescheid durch die Bank ist eure Auszahlung der monatlich vereinbarten Summe gesichert. Doch da Banken private Geldgeber sind, benötigen sie Sicherheiten. Sie werden daher bei jedem Antrag zunächst eine Schufaprüfung durchführen. Erst wenn diese positiv verläuft, ist mit einer Kreditgewährung zu rechnen.

Ferner haben die Banken das Recht, Leistungsnachweise während deiner Studienzeit zu verlangen und von diesem Recht machen sie auch Gebrauch. Du bist also in der Pflicht, die Erfolge deines Studiums nachzuweisen, um die erhaltenen Gelder auch weiterhin rechtfertigen zu können.

Die Konditionen der einzelnen Banken können voneinander abweichen in Bezug auf die Maximalsumme, Kreditlaufzeit, Zinsen und die monatlich auszuzahlende Summe. Einige Banken gewähren einen Studienkredit bis zum Bachelor, andere wiederum bis zur Erreichung eines Master Abschlusses. Auch Sondertilgungen sind nicht bei jedem Studienkredit möglich. Nimm‘ dir daher die Zeit, die einzelnen Angebote vorab genau zu vergleichen, bevor du dich für eine bestimmte Bank entscheidest.

Natürlich ist ein Studienkredit mit wirtschaftlichen Interessen der Geldinstitute verbunden. Um ökonomisch arbeiten zu können, erheben sie Zinsen, die unter Umständen direkt von der monatlichen Summe abgezogen werden. Diese solltest du daher in deine monatliche Kalkulation mit aufnehmen.

Unmittelbar nach Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit muss der Studienkredit zurückgezahlt werden. Hierbei ist zu bedenken, dass nicht alle Studierenden nach erfolgreichem Studium auch sofort einen Arbeitsplatz finden, der ihnen die Kreditrückzahlung ermöglicht. Viele junge Menschen durchlaufen zunächst einige Praktika, bevor sie einen festen Arbeitsvertrag in den Händen halten. Allerdings können Geldinstitute auf die persönliche Situation ihrer Kreditnehmer keinerlei Rücksicht nehmen. Sie werden daher mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, an das Geld zu kommen und können so ihre Kreditnehmer bis hin in die Privatinsolvenz oder die so genannte Versicherung an Eides statt treiben.

Die Rückzahlung der BAföG-Gelder erfolgt an den Staat. Dieser wiederum ist wesentlich großzügiger und ermöglicht Absprachen, die auf deine persönliche und berufliche Situation Rücksicht nehmen.

Dennoch ist ein Studienkredit nicht durchweg negativ. Er ist aber vor allem dann realisierbar, wenn StudentInnen noch während ihrer Studienzeit bereits einen festen Arbeitsplatz in Aussicht haben. Diese Möglichkeit kann sich durchaus durch regelmäßige Jobs ergeben. Andere wissen schon im Vorfeld, dass sie in einen Familienbetrieb einsteigen oder sich mit einer hervorragenden Idee selbständig machen werden.

Ob ein Studienkredit das Richtige für Dich ist, muss daher stets eine Einzelfallentscheidung sein.

Erarbeitung eines Einnahmen- und Ausgabenplanes

Bei der Erstellung eines Kostenplanes, der dich durch dein Studium begleitet und explizit alle Einnahmen und Ausgaben enthalten sollte, muss auch deine familiäre Situation eine entscheidende Rolle spielen. Falls du bereits eigene Kinder haben solltest, steht Dir Eltern- und Kindergeld, ebenso wie Betreuungsgeld zu.

Studierende müssen ferner kranken- und pflegeversichert sein. Dies kann in Form einer Familienversicherung über die Eltern erfolgen, über das Studentenwerk oder eine freiwillige, private Versicherung. Auch diese Ausgaben machen einen wichtigen Teil deiner Kostenplanung aus.

Das Wohnen in einer WG oder in einem Studentenwohnheim ist nach wie vor die preiswerteste Option.
Da Studenten selbst Anspruch auf Kindergeld bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres haben, sichert dieses schon zum Großteil die Miete. Eine geringfügige Beschäftigung sichert dir ebenfalls eine angemessene Summe deiner monatlichen Ausgaben und ist seit jeher ein fester Bestandteil eines Studentenlebens.

Auch Empfänger von BAföG können bis zu 350 EUR ohne Anrechnung monatlich dazu verdienen. Auf diese Weise reduziert ein Minijob nicht allein die finanziellen Nöte, sondern gewährt auch interessante Einblicke in den Berufsalltag.

Einrichtungstipps für die erste Wohnung

Die erste eigene Bude oder Wohnung ist für Studenten beides: Wunschtraum und Herausforderung. Man hat nicht viel und will doch mehr. Jetzt kommt es drauf an, dass man fehlendes Geld durch Cleverness und Kreativität ersetzt. Denn Wohlfühlen beim Wohnen ist wichtig, von Anfang an. Hierzu ein paar Einrichtungstipps.

Am Anfang steht ein Plan

Oh, wie langweilig, denkst du vielleicht jetzt. Aber zum einen ist das nur der Anfang und zum anderen hilft ein Plan, die größten Fehler zu vermeiden. Manche kaufen oder „organisieren“ (dazu später mehr) nämlich jetzt alles auf einmal. Die Folge: Alles ist bald zugestellt, passt nicht zueinander und dann muss man den Kram wieder loswerden. Was ist dein Plan? Er besagt, was dir wichtig ist. Um das herauszufinden, muss man sich erst einmal in die neue Wohnung einfühlen. Also provisorisch beginnen: Matratze auf dem Boden und aus Taschen und Koffer leben. Schon bald stellen sich erste Impulse und Ideen für die persönliche Raumgestaltung ein.

Was wichtig ist, dass kommt zuerst

Diese Vision wird jetzt deutlicher vor deinen Augen auftauchen. Und das darf nicht nur, das soll ganz individuell und persönlich sein: Franziska träumt vom 2 X 2 Meter-Bett, das ist ihr Port. Daniel möchte lieber eine gute Musikanlage für fetzigen Sound. Peggy braucht einen guten PC und Nico einen super bequemen Bürostuhl. Solche Entschlüsse schaffen Prioritäten, und das ist gut so. Der Raum bekommt Struktur und die Budgetierung auch.

Aus alt mach nutzbar, sogar schön

Neue Möbel sind meist teuer. Junge Menschen haben meist ein Kapital, dass ihnen vielleicht nicht so bewusst ist: Sie haben Kontakt. Freunde, Bekannte, Verwandtealle haben irgendetwas in Kellern und auf Speichern stehen, was sie nicht mehr brauchen. Zum Start sind diese Dinge oft genau richtig, und meist bei Abholung kostenlos zu „organisieren“. Manchmal bedarf es etwas Farbe, Schmirgelpapier, ein wenig Dekostoff, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Entsprechende Seiten zu Einrichtungstipps im Internet geben Ungeübten hierzu auch Anregungen.

Gebrauchte Möbel – gut und günstig

Wenn du dir Zeit nimmst, findest du auch preiswerte Gebrauchtmöbel: Flohmärkte, TrödellädenRestecken in Möbelgeschäften – stöbern lohnt sich. So lernst du auch deine Umgebung, falls sie neu ist für dich, so richtig kennen. In vielen Städten gibt es heute auch „Antikmärkte“ für den kleinen Geldbeutel. Ein Holzsekretär für 30 Euro ist da durchaus drin. Wenn du unsicher bist, nehme jemand mit, etwa einen Kommilitonen von der Uni. So kommst du auch zu ersten Kontakten und weiteren Einrichtungstipps.

Wo man wirklich sparen kann

In der ersten Wohnung brauchst du noch keine Wohnzimmerschrankwand, keine Polstersitzgarnitur oder einen riesigen Eichenkleiderschrank. Vielleicht ziehst du in den nächsten fünf Jahren noch drei Mal um. Dann sind solche riesigen und auch meist sehr teuren Einrichtungsgegenstände nur lästig. Auch wenn du es von zu Hause so kennst, man kann zunächst auch ohne diese Dinge wohnen. Zwei kleine Sessel und ein Hocker geben auch eine variable Sitzecke, dein alter großer Koffer oder eine Europalette auf vier Steinen werden zum Couchtisch und ein Brett auf zwei Holzböcken wird zum Tisch für alle Fälle. Und es gibt kleine Schränke ausstoffbespannten Gestellen als Stauraum – fürs Erste.

„Ich bin zwei Möbel“

Das könnte die Schlafcouch von sich sagen oder auch ein höhenverstellbarer Tisch. Die Idee ist simpel: Alle Einrichtungsgegenstände mit Doppelfunktion helfen dir, sowohl Geld als auch Platz zu sparen. Für letzteres sind auch alle Dinge gut, die mit Klapp- beginnen: –bett, –tisch und –stühle können Platz geben für Besuch – um dann auch wieder platzsparend zu verschwinden.

Trotz Studieren finanzieren!

Wie anfangs schon erwähnt, solltest du deine Vorlieben, Ticks und Spleens auch in deine erste Wohnung integrieren. Sie gehören zu dir und schaffen Behaglichkeit und eigenen Stil. Sei es ein bisschen Luxus, das persönliche Highlight, ein Fitnessgerät oder eine technische Spielerei wie ein Plasmafernseher. Erlaubt ist, was machbar ist. Mache aber einen realistischen Finanzplan und begrenze es auf dieses eine Glanzstück in deinen vier Wänden. Die Wirkung ist nicht zu unterschätzen: Gerade wenn du zunächst Probleme hast, Einfaches und Provisorisches vorübergehend zu akzeptieren, du wirst dich leichter tun, wenn du einen wirklich elementaren Wunsch auch zu Studienzeiten lebst. Lasse dir Zeit herauszufinden, was dich da wirklich glücklich macht.

Den eigenen Stil finden und pflegen

Wenn man von zu Hause weg geht, ist das eine große Veränderung im Leben. Erst jetzt wird deutlich werden, an was du dich gewöhnt hast. Was du wirklich gut findest und von was du dich gerne verabschieden möchtest. Jeder Neuanfang im Leben ist die Chance für diese Schritte. Wenn dein Wohnraum deine Energie ausstrahlt und deine Träume spiegelt, dann ist dein Heim der Ort, an dem du auftanken und dich erholen, aber auch studieren und lernen kannst. Eine passende und zeitlose Dekomöglichkeit sind Fotografien: Menschen, die man mag, Reiseziele (erreichte oder geträumte) oder Kunst. Poster, Plakate und Postkarten aus der Heimatstadt erinnern, wo man herkommt.

Ein Letztes: Ordnung und Licht

Das klingt ja wieder wie am Anfang mit dem Plan, denkst du jetzt. Letztlich ist es aber Lebenserfahrung: Ordnung ist zwar nur das halbe Leben, hilft aber ungemein. Chaos gibt es sowieso, und auch das ist gut so. Aber ein Grundzustand von Ordnung und Sauberkeit im Heim hilft, sich wohlzufühlen. Mülleimer, Papierkorb, Platz für Schmutzwäsche, Schnellhefter, Ablagesystem am Schreibtisch usw. sollten da sein. Aber es muss dein eigenes System sein und dir entsprechen, damit du es auch gerne nutzt. Du musst nicht eine als zwanghaft empfundene Ordentlichkeit der Eltern kopieren. Du brauchst aber auch nicht durch Chaos dagegen rebellieren. Für Atmosphäre ist neben genannten Einrichtungstipss und der Ordnung das Licht ganz entscheidend: Kerzen schaffen Gemütlichkeit, das weiß jeder. Aber auch bei Lampen lohnt es, in warmleuchtende Glühbirnen oder gar in Vollspektrumlampen zu investieren. Lichterketten sind nicht nur im Winter sehr angenehm. Denn nur, wenn Schönes in angenehmes Licht getaucht ist, wirkt es auch schön.

Versicherungen für Studenten: Welche sollten auf keinen Fall fehlen?

Sich richtig versichern, was heißt das eigentlich? Wer will sich schon mit der Zukunft oder möglichen Szenarien befassen? Viele Studenten machen sich keine Gedanken über notwendige bzw. sinnvolle Versicherungen, dabei können sich einige Entscheidungen im hier und jetzt auswirken, und nicht erst in der weit entfernten Zukunft. Das Argument, Versicherungen kosten zu viel, zieht im Schadensfall nie, denn so entstehende Kosten sind immer um einiges höher. Insofern heißt ’sich sinnvoll versichern‘ auch für Studenten, sich vor größeren finanziellen Risiken zu schützen. Im Folgenden erfährst du Wissenswertes über mehr oder weniger sinnvolle Versicherungen für Studenten, sodass du dich bestmöglich absichern kannst.

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