Günstig Urlaub buchen – Tipps für Studenten

Der Urlaub ist bekanntlich die schönste Zeit des Jahres. Doch gerade als Student sitzt das Geld nicht ganz so locker. Aber auch mit schmalem Geldbeutel kannst du tolle Reisen erleben. Und wenn du die folgenden Tipps beachtest, ist günstig Urlaub buchen gar nicht so schwierig.

Wann geht’s endlich los?

Natürlich ist der wichtigste Tipp um günstig an deinen Urlaub zu kommen: Nicht in der Hauptsaison verreisen! Aber was bedeutet das genau?
Haupt- und Nebensaison sind keine genau festgelegten Begriffe und lassen sich deswegen auch zeitlich nur grob einkreisen. Für einen Skiurlaub ist die Hauptsaison natürlich eine völlig andere, als für einen Urlaub am Strand mit Schirmchendrink unter Palmen.
Hauptsaison ist natürlich in erster Linie zur Zeit der Schulferien. Darüber hinaus richten Arbeitnehmer ihre Urlaube oft um Brückentage, ein um möglichst wenig Urlaubstage zu verbrauchen und trotzdem lange frei zu haben.
Brückentage, Feiertage und Ferien sind also Zeiträume, die du dringend vermeiden solltest, wenn du günstig Urlaub buchen möchtest. Einschätzungen, wann im jeweiligen Jahr Nebensaison ist findest du leicht im Internet unter dem Suchbegriff „Nebensaison“.

Wohin soll’s denn gehen?

Willst du günstig Urlaub buchen, so spielt auch die Wahl des Reiseziels eine wichtige Rolle. Natürlich muss man die größten und bekanntesten Metropolen der Welt unbedingt gesehen haben, jedoch sind Städte wie Berlin, London, Paris, Rom oder Prag sehr teuer und deswegen nicht die richtigen Urlaubziele für ein knappes Budget.
Überraschend günstig und nicht weniger schön sind oft Orte, die noch nicht so bekannt sind, wie die Küsten Kroatiens oder Bulgariens, die wunderschönen Landschaften Islands oder die vielen Sonnenstrände Thailands.
Doch auch bekannte Ziele, wie Mallorca, die Kanaren, oder Ägypten, die in der Hauptsaison touristisch überlaufen sind, haben in der Nebensaison sehr günstige Angebote. Die Auswahl ist also riesig und es gibt überall auf der Welt spannende Orte zu entdecken!

Wo ist günstig Urlaub buchen am besten?

Natürlich bietet dir das Internet oft günstige Preise und die besten Vergleichsmöglichkeiten. Unzählige Portale werben mit den besten Hotels, Flügen oder Pauschalreisen. Doch verliert man bei dieser Masse an Angeboten auch schnell den Überblick.
Hier zeigt das Reisebüro vor Ort seine Stärken, denn die Expedienten haben einen guten Überblick über den Reisemarkt und beraten dich persönlich.
Insbesondere am Jahres- oder Quartalsende gibt es im Reisebüro um die Ecke erstaunliche Sonderangebote, da die Büros bei den Veranstaltern gewisse Quoten erfüllen müssen, um weiter mit der Reisevermittlung beauftragt zu werden. Sind diese Quoten noch nicht erfüllt fallen die Preise um mehr Kunden anzulocken, die günstig Urlaub buchen wollen.

All Inclusive oder Selbstversorger? Oder mal der ganz andere Urlaub?

Natürlich muss es nicht immer die „klassische“ Pauschalreise mit Flug, Hotel und „All-Inclusive“ sein. Gerade in der Gruppe günstig Urlaub buchen kann sich lohnen. Zum Beispiel könnt ihr eine gemeinsame Ferienwohnung mit Küche mieten und den Urlaub als Selbstversorger gestalten. So geht ihr günstig im Supermarkt einkaufen und teilt die Kosten gerecht auf.
Immer größerer Beliebtheit erfreut sich – gerade unter jungen Leuten – der einfache Urlaub mit Rucksack und Zelt. Kein Wunder, denn es gibt keine bessere Möglichkeit Land und Leute kennenzulernen als zu Fuß. Und campen gehört zu den günstigsten Übernachtungsmöglichkeiten.
Eine gänzlich andere Art des Reisens bietet „Work and Travel“. Hier fährst oder fliegst du an dein Traumziel und verdienst dir dort das Geld für Unterkunft und Verpflegung. Verschiedene Portale in Internet helfen dir das richtige Ziel und einen guten Job vor Ort zu finden.
Auch An- und Abreise lassen sich günstig gestalten. Billigflieger sind seit vielen Jahren bekannt, doch seit kurzem gibt es eine weitere Alternative zur Bahn. Der rasant wachsende Markt der Reisebusanbieter bietet die günstigste Möglichkeit an seinen Urlaubsort zu kommen – und das in ganz Europa! Reisebusse fahren in allen großen Städten Deutschlands ab und bieten meist einen Abholservice für die kleinen Städte der Umgebung.

Vorsicht vor Preisfallen!

Gerade im niedrigen Preissegment musst du bei der Buchung aufmerksam sein und auf Preisfallen achten. Ist „All-Inclusive“ wirklich „All-Inclusive“? Manchmal sind Getränke oder Endreinigung des Zimmers nicht im Preis enthalten und werden bei Abreise berechnet. Ein Schock für jeden, der es nicht vorher wusste!
Auch bei Billigfliegern lauern Fallen! Oft erheben sie versteckte Gebühren für Gepäck, Sitzplatzreservierung, oder Kerosin.
In jedem Fall gilt: Genau hinsehen beim günstig Urlaub buchen!

Urlaub? Am besten spontan!

Du bist spontan und abenteuerlustig? Günstig Urlaub buchen geht am allerbesten Last Minute! Fahr einfach mal mit gepacktem Koffer zum nächsten Flughafen und gehe dort ins Reisebüro. Du wirst überrascht sein, für wie wenig Geld du noch am gleichen Abend am anderen Ende der Welt nette Leute kennenlernst.

Master oder zweiter Bachelor?

Wer heutzutage an einer deutschen Universität studiert, macht höchstwahrscheinlich zunächst seinen Bachelor. Seit der sogenannten Bologna Reform wurden die Diplom und Magister Studiengänge in Deutschland konsequent abgeschafft. Eine Vereinheitlichung des universitären Bildungssystems in ganz Europa mittels des Punktesystem European Credit Transfer System (kurz: ECTS) war das Ziel. Studenten sollten nach einem Abschluss bessere Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt haben. Zudem sollte sich ebenfalls der Wechsel zwischen Universitäten verschiedener Länder innerhalb Europas wesentlich einfacher gestalten. Das neue zweistufige System beinhaltet die Abschlüsse Bachelor und Master. Doch nicht alles ist nach der Bologna Reform für deutsche Studenten besser geworden. Es wird lautstarke Kritik geübt. Der Lehrplan sei zu straff. Man lerne immer mehr auswendig und das eigentliche Verständnis bliebe bei dem neuen Leistungsdruck völlig auf der Strecke. Die strenge Anwesenheitspflicht in den Vorlesungen mache es vielen Studenten unmöglich, einem Nebenjob zur Finanzierung des Studiums nachzugehen. Die Regelstudienzeit sei nur noch in Ausnahmefällen wirklich einzuhalten. Nach dem Abschluss Bachelor wollen sich zudem viele Studenten noch weiter bilden. Doch ist es ratsamer einen zweiten Bachelor oder doch lieber einen Master zu machen?

Argumente für den Master Abschluss

Der neue zweistufige Aufbau ist eigentlich auf den Abschluss eines Masters für ehrgeizige Studenten nach dem Bachelor ausgerichtet. Wer in der Regelstudienzeit von zumeist drei Jahren seinen Bachelor gemacht und nicht viel Zeit nach dem Abitur vertrödelt hat, fühlt sich noch jung genug für einen noch qualifizierteren Abschluss. Doch auch ein zweiter Bachelor kann eine Option zur Studienverlängerung sein. Zunächst einmal bietet der Master ein vertieftes Studium in einem bestimmten Themenbereich. Wer sich im Studium besonders für ein bestimmtes Fachgebiet in seinem Studiengang interessiert hat, könnte sich mit einer solchen Spezialisierung wohl am besten anfreunden. Allerdings sollte man unbedingt beachten, dass bei einem Master Studiengang häufig die Vornoten eine entscheidende Rolle spielen. Öfters nehmen Hochschulen nur Studenten mit einer guten Leistung beim Bachelor an. Zudem sollte man sich bei nur durchschnittlichen oder gar schlechten Leistungen fragen, ob man dieses Fach in noch vertiefter und damit konsequenterweise häufig auch anspruchsvollerer Form weiter studieren möchte. Die Anforderungen können im Master Studiengang nämlich nur noch weiter ansteigen. Für einen Master entscheiden sich auch viele Studenten, weil sie bereits positive Beziehungen zu einem bestimmten Lehrstuhl pflegen oder sogar selbst als studentische Hilfskraft tätig waren. Wer eine gute Beziehung zu Professoren oder wissenschaftlichen Mitarbeitern aufgebaut hat, findet sich in einem entsprechenden Master Studiengang meist wohl. Letztendlich sprechen wohl vor allem die meist höhere Gehaltsklasse und die besseren Aufstiegsmöglichkeiten für einen Masterabschluss. Die Anerkennung ist hier weit höher.

Konsekutiver oder non-konsekutiver Master?

Baut der Master inhaltlich übereinstimmend auf dem Bachelor auf, so spricht man von einem konsekutiven Master. So lässt sich dies beispielsweise bei einem Bachelor in Physik und einem Master in Astrophysik demonstrieren. Die meisten Studenten entscheiden sich derzeit für einen solchen konsekutiven Werdegang. Einnicht-konsekutiver Master ist wohl eher vergleichbar mit dem Abschluss eines zweiten Bachelors. Beispiel für diese Form des Masterstudiengangs ist ein Bachelor in Informatik und ein Master in Wirtschaftswissenschaften. Der erworbene Titel ist im Nachhinein gleichrangig mit dem konsekutiven Master.

Argumente für den doppelten Bachelor

Ein zweiter Bachelor bietet sich zunächst für Studenten an, die nach ihrem ersten Abschluss das Gefühl haben, das völlig falsche Studienfach studiert zu haben. Häufig wird nur bis zuletzt durchgehalten, um die finanzierenden Eltern nicht zu enttäuschen oder einfach um etwas „in der Hand zu haben“. Danach folgt die Enttäuschung. Andere Studenten wissen nicht was sie mit ihrem Bachelor anfangen sollen. Die Jobsuche mit einem Bachelor in Kunstgeschichte gestaltet sich beispielsweise nicht leicht. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass sich Studenten für einen zweiten Bachelor entweder entscheiden, weil sie mit dem ersten auf Grund des Fachgebietes nicht zufrieden sind oder weil sie mit dem einzigen Bachelor wenig anfangen können und sich ein breiteres Basiswissen aneignen möchten. Im Gegensatz zu einem Mastertitel in einem Spezialgebiet, ist es bei einem doppelten Bachelor nicht eindeutig, dass ein besseres Gehalt gezahlt wird. Wer eine Kombination findet, die einen Vorteil im späteren Traumberuf bringen kann, kann gegebenenfalls auch mit einem höheren Lohn rechnen. Wer allerdings nach seinem Bachelor in Kunstgeschichte zu Biologie wechselt, kann damit wohl eher nicht rechnen. Bevor man allerdings sein ganzes Leben lang einem Beruf in Folge seines Bachelorstudiengangs nachgeht, den man nicht möchte, sollte man sich ein neues Grundwissen in einem anderen Bachelor aneignen und einen neuen Weg einschlagen. Vor allem für junge Studenten ist dann ein doppelter Bachelor empfehlenswert, denn dieser dauert ja noch einmal mindestens 3 volle Jahre lang.

Eine schwierige Entscheidung

Letztendlich muss jeder nach seinen individuellen Interessen und Lebensbedingungen entscheiden, ob er sich nach seinem ersten Bachelor für einen zweiten oder einen Master entscheidet. Da ein Masterabschluss in der Regelstudienzeit nur 2 Jahre im Gegensatz zu dem 3-jährigen Bachelor dauert, ist dies für ältere Studenten, die weniger Zeit für einen weiteren Studiengang haben, empfehlenswerter. Ein breites Basiswissen ist in vielen Berufen auch nicht unbedingt gefragt, weswegen eine Spezialisierung durch einen Masterstudiengang, dann ebenfalls besser ist. Bei einer Abneigung gegenüber dem ersten Bachelor, sollte man sich Gedanken über einen non-konsekutiven Master in einem anderen Gebiet machen. Dies wird in der Berufswelt häufig besser aufgefasst.

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