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Arbeiten als Werkstudent

Die Anforderungen an einen Werkstudenten variieren stark von Arbeitgeber zu Arbeitgeber.
Manche Firmen fordern ein Vordiplom oder einen Bachelor, doch bei anderen Firmen wird nur darauf geachtet, dass der Bewerber für ein zutreffendes Fach immatrikuliert ist.

Standort des Arbeitsplatzes

Manche Werkstudenten müssen weit pendeln, um zu ihrer Arbeit zu kommen. Dies nimmt viel Zeit in Anspruch, die nicht vergütet werden kann. Es lohnt sich daher, zu versuchen, einen Arbeitsplatz in der Nähe des Wohnortes zu finden.Handelt es sich jedoch um eine Tätigkeit, die während der Semesterferien ausgeübt wird, ist es auch möglich in einer anderen Stadt zu arbeiten. Hier würde sich besonders die Zwischenmiete einer Wohnung anbieten. Ihr müsst selbst entscheiden, wie viel Geld ihr ausgeben möchtet, natürlich auch abhängig von dem was ihr verdient und welche Möglichkeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis liefert. Hier sind die von euch, die in einer Großstadt studieren im Vorteil. Ihr könnt in eurer Studentenbude bleiben und die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, um zur Arbeit zu kommen.

Verträge und Beiträge des Werkstudenten

Falls ihr während der Semesterferien oder nur am Wochenende als Werkstudent tätig seit, dann müsst ihr keine Arbeitslosen-, Pflege- und Krankenversicherungsbeiträge zahlen.
Für Werkstudenten gibt es die Zwanzigstundengrenze. Solltet ihr im Monat (während der Vorlesungszeit) mehr als zwanzig Stunden für eine Firma arbeiten, so müssen die entsprechenden Beiträge entrichtet werden. Bei weniger als zwanzig Stunden nicht. Rentenversicherungspflicht besteht jedoch in jedem Fall. Solltet ihr während der Vorlesungszeit nur abends oder am Wochenende arbeiten, so zählt die Zwanzigstundengrenze nicht. Der Arbeitsvertrag eines Werkstudenten unterscheidet sich nur in dem Punkt von einem regulären Arbeitsvertrag, indem bei ihm keine der oben genannte Beiträge entrichtet werden müssen.

Das kommt natürlich auch dem Arbeitgeber zugute und dieser könnte eher geneigt sein euch einzustellen.

Vorteile der Tätigkeit als Werkstudent

Der klare Vorteil ist natürlich, dass ihr einen guten Einblick in euer späteres Berufsleben bekommt. Der Stoff, den ihr während des Studiums lernen müsst, ist nicht bei jeder Tätigkeit wichtig. Bei ihnen zählen eher Erfahrungen. Solltet ihr zum Beispiel BWL studieren und euch für das Rechnungswesen interessieren, so werdet ihr zwar Grundkenntnisse über den Buchungsvorgang haben, aber wahrscheinlich keine Kenntnisse über die Anwendung einer entsprechenden Software. Vielleicht möchtet ihr auch in den Marketingbereich und müsst dann feststellen, dass ihr sehr viel rechnen müsst und euch das nicht zusagt. So sammelt ihr aber Erfahrung über die einzelnen Berufe. Von Vorteil ist auch, dass ihr den Umgang mit anderen Menschen am Arbeitsplatz üben könnt. Soziale Kompetenz ist sehr gefragt und jedem Arbeitgeber geht es auch darum, dass Harmonie in der Firma existiert. Wichtig ist es auch, dass man als Werkstudent jederzeit Fragen stellen kann um so den Arbeitsbereich optimal und so schnell wie möglich kennen zu lernen.

p>Wenn ihr euch gut anstellt, dann könnt ihr gute Kontakte mit der Geschäftswelt knüpfen, die euch später noch nutzen werden.

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